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06.09.2011 15:53

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Wall Street Eröffnung: Verluste, Dow Jones fällt unter 11.000 Punkte-Marke

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New York (aktiencheck.de AG) - Nachdem gestern an der Wall Street feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, notieren die wichtigsten US-Indizes heute zum verspäteten Start in die neue Handelswoche kurz nach Börsenstart im negativen Terrain. Bereits gestern waren die wichtigsten Börsen in Europa regelrecht eingebrochen. Gleichzeitig bleibt auch in den USA die Stimmung am Markt vor dem Hintergrund der anhaltenden Schuldenkrise in Europa und der zunehmenden Angst vor einem Abgleiten der US-Wirtschaft in die Rezession schlecht. Der Dow Jones verschlechtert sich um 2,41 Prozent auf 10.969,13 Punkte, während der NASDAQ Composite um 2,38 Prozent auf 2.421,24 Punkte nachgibt. Der S&P 500 verliert 2,49 Prozent auf 1.144,75 Punkte.

Konjunkturseitig steht in Kürze die Veröffentlichung des ISM Dienstleistungsindex für August an.

Walgreen (Walgreen) konnte für August einen Umsatzanstieg ausweisen. So lag der Umsatz auf Konzernebene mit 6,10 Mrd. US-Dollar um 7,8 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde ein Anstieg um 5,6 Prozent ausgewiesen. Die Titel der Drugstore-Kette geben um 1,5 Prozent nach.

United Technologies (United Technologies) hat heute die Prognosen für das laufende Fiskaljahr bestätigt. So erwartet der Mischkonzern demnach für das laufende Fiskaljahr nach wie vor einen Umsatz im Bereich von 58 Mrd. US-Dollar sowie ein EPS von 5,35 bis 5,45 US-Dollar. Analysten gehen für das laufende Fiskaljahr von einem EPS von 5,46 US-Dollar sowie einem Umsatz von 58,30 Mrd. US-Dollar aus. Die Aktie verliert 2,9 Prozent an Wert.

Für eine Enttäuschung sorgte derweil heute Fairchild Semiconductor International . Der Halbleiterhersteller hat seine Umsatzprognose für das dritte Quartal angepasst. Demnach geht man für das dritte Quartal nur noch von einem Umsatz im Bereich von 400 bis 410 Mio. US-Dollar aus, nachdem man zuvor Umsatzerlöse von 433 bis 446 Mio. US-Dollar erwartet hatte. Auch bei der um Einmaleffekte bereinigten Bruttomarge rechnet der Konzern nunmehr mit einem Wert im Bereich von 36,0 bis 36,5 Prozent, nachdem man hier zuletzt einen Wert von 36,5 bis 36,9 Prozent in Aussicht gestellt hatte. Insgesamt hat man den Angaben zufolge unter der schwächer als erwarteten Nachfrage in einigen Absatzmärkten und Regionen zu leiden gehabt. Analysten gehen für das laufende Quartal von einem EPS von 40 Cents bei Umsatzerlösen von 439,5 Mio. US-Dollar aus. Der Titel verschlechtert sich um 4,5 Prozent.

Auf der Unternehmensseite stehen heute ferner auch die Aktien von Sunoco mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent im Blick. Der Konzern will sich von seiner Raffineriesparte trennen und prüft in diesem Zusammenhang weitere strategische Optionen für die verbleibenden Geschäftsaktivitäten des Konzerns. Der Verkaufsprozess für die beiden Raffinerien in Philadelphia und Marcus Hook (beide im US-Bundesstaat Pennsylvania) wurde bereits eingeleitet. Begründet wurde die Entscheidung mit der unbefriedigenden Ergebnisentwicklung der Raffineriesparte. In Zukunft werde man sich auf profitablere Geschäftsfelder, wie etwa den Vertrieb oder das Logistikgeschäft konzentrieren, erklärte CEO Lynn L. Elsenhans. Sollte sich kein Käufer für die Raffinerien finden, werde man den Großteil der Raffinerien ab Juli 2012 stilllegen. Als Berater für den Verkauf der Raffinerie-Sparte wurde die Credit Suisse Securities (USA) LLC. engagiert. Erst kürzlich hatte Sunoco die Abspaltung der Koks-Sparte SunCoke Energy abgeschlossen. Im Zuge der geplanten Veräußerung der Raffinerien erwartet Sunoco im dritten Quartal Einmalbelastungen in Höhe von 1,9 bis 2,2 Mrd. US-Dollar vor Steuern. Sollte sich kein Käufer finden und eine Stilllegung der beiden Raffinerien notwendig sein, könnten sich die Einmalbelastungen um weitere bis zu 500 Mio. US-Dollar vor Steuern erhöhen. Im Zuge des Verkaufs von Öl-Lagerbeständen und weiteren Produkt-Lagerbeständen wird man weiteren Angaben zufolge nach Abschluss der Transaktion, abhängig vom jeweiligen Marktpreisniveau, einen Vorsteuergewinn von rund 2 Mrd. US-Dollar verbuchen. (06.09.2011/ac/n/m)

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