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23.02.2011 16:02

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Wall Street Eröffnung: Verluste, Hewlett-Packard brechen ein

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New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen notieren im frühen Mittwochhandel erneut in der Verlustzone. Dabei drücken die Sorgen um die politische Sicherheit im Nahen Osten und Nordafrika weiterhin auf die Stimmung. Der Dow Jones fällt derzeit 0,23 Prozent auf 12.184,86 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,03 Prozent auf 2.755,51 Punkte nachgibt. Der S&P 500 verschlechtert sich um 0,10 Prozent auf 1.314,09 Punkte.

Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 18. Februar 2011 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 13,2 Prozent. In der Vorwoche war ein Minus von 9,5 Prozent ausgewiesen worden. Im Einzelnen stieg der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 17,8 Prozent, wogegen der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 5,1 Prozent zurückging. Den weiteren Angaben der MBA zufolge belief sich der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Hypotheken auf 5,00 Prozent, nach 5,12 Prozent in der Vorwoche. In Kürze werden zudem noch die Daten zu den Verkäufen bestehender Häuser für Januar erwartet.

Deutlich negativ aufgenommen wurde gestern der mit Spannung erwartete Zahlenausweis von Hewlett-Packard (Hewlett-Packard (HP)) für das erste Fiskalquartal 2010/11. Der Hardware-Hersteller verzeichnete dabei einen unter den Erwartungen liegenden Umsatzanstieg von 4 Prozent. Der Gewinnanstieg fiel dagegen oberhalb der Erwartungen aus. Beim Ausblick wiederum enttäuschte HP klar. Das Nettoergebnis belief sich auf 2,6 Mrd. US-Dollar bzw. 1,17 US-Dollar je Aktie, nach zuvor 2,3 Mrd. US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis lag bei 1,36 US-Dollar je Aktie. Die Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von durchschnittlich 1,29 US-Dollar erwartet. Die Umsatzerlöse stiegen von 31,2 Mrd. US-Dollar auf nun 32,3 Mrd. US-Dollar, während Analysten zuvor Umsätze von durchschnittlich 32,95 Mrd. US-Dollar erwartet hatten. Für das laufende zweite Fiskalquartal 2010/11 rechnen die Analysten mit einem EPS von 1,25 US-Dollar bei Umsätzen von 32,59 Mrd. US-Dollar. HP selbst erwartet ein bereinigtes EPS von 1,19 bis 1,21 US-Dollar bei einem Umsatz von 31,4 bis 31,6 Mrd. US-Dollar. Die Aktie bricht um 11,2 Prozent ein. Indes musste RadioShack im vierten Quartal trotz höherer Umsatzerlöse einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Titel des Elektronikhändlers gewinnt 1,8 Prozent an Wert. Der Autovermieter Hertz (Hertz Global) konnte seinen Verlust im vierten Quartal derweil etwas reduzieren. Zurückzuführen war dies auf Kostensenkungen und ein starkes Umsatzwachstum in den USA. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen geschlagen. Der Anteilsschein des Fahrzeugvermieters verteuert sich um 0,9 Prozent.

Heute gab es dann einmal mehr zahlreiche Quartalsausweise. Lowe`s (Lowes Companies) legen um 1,6 Prozent zu. Die Baumarktkette steigerte ihren Gewinn im vierten Quartal deutlich. Zurückzuführen war dies auf ein Wachstum der vergleichbaren Umsätze und eine verbesserte Bruttomarge. Die Erwartungen konnten damit geschlagen werden. Allerdings konnte man beim Ausblick nicht überzeugen. Zale schießen derweil um 12,4 Prozent nach oben. Die Juwelierkette konnte im zweiten Quartal einen Ergebnisanstieg ausweisen. Dollar Tree geben um 0,9 Prozent nach, nachdem der Einzelhändler im vierten Quartal mit einem deutlichen Ergebnisplus aufwartete. Chico`s FAS verteuerten sich um 7,8 Prozent, nachdem der Einzelhändler bekannt gab, dass man das Ergebnis im vierten Quartal 2010 dank steigender Umsätze verbessern konnte. Saks erzielte im vierten Quartal 2010 dank steigender Umsätze einen Gewinn. Der Anteilsschein des Einzelhandelskonzerns steigt um 3,1 Prozent. Schließlich musste die Bekleidungskette TJX (TJX Cos) im Schlussquartal 2010 ein geringeres Ergebnis ausweisen. Der Titel verliert 0,6 Prozent an Wert.

Washington Post (Washington Post) verbilligen sich um 0,5 Prozent. Das Verlagshaus hat im vierten Quartal einen etwas geringeren Gewinn erzielt. Zurückzuführen war dies unter anderem auf rückläufige Werbeumsätze. Die Gewinnerwartungen wurden aber übertroffen. Dana hat im vierten Quartal angesichts eines soliden Umsatzwachstums einen deutlichen geringeren Verlust erwirtschaftet. Zudem wurden die Prognosen für 2011 angehoben. Das Papier des Automobilzulieferers verteuert sich um 2,3 Prozent. Die Aktien des Baukonzerns Toll Brothers gewinnen 3,6 Prozent an Wert. Das Unternehmen konnte im ersten Quartal dank der gestiegenen Nachfrage nach hochpreisigen Luxus-Wohnungen wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Daneben hat WellPoint die Jahresprognose bestätigt und das Aktienrückkaufprogramm weiter aufgestockt. Der Anteilsschein des Krankenversicherers rückt um 1 Prozent vor. Der Finanzinvestor KKR (KKRCo LP Partnership Units) konnte im vierten Quartal von der allgemeinen Erholung an den internationalen Finanzmärkten profitieren und nach einem Vorjahresverlust jetzt einen Nettogewinn erwirtschaften. Die Aktie verbessert sich um 1,7 Prozent.

Presseangaben zufolge zieht der Börsenbetreiber Nasdaq OMX Group (NASDAQ Stock Market) ein Übernahmeangebot für den heimischen Wettbewerber NYSE Euronext in Betracht, der bereits mit der Deutsche Börse AG (Deutsche Boerse) eine Fusion vereinbart hat. Während sich NASDAQ OMX um 1,5 Prozent verteuern, legen NYSE Euronext um 0,3 Prozent zu. (23.02.2011/ac/n/m)

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