Wall Street: Gewinne, DuPont rutscht in die roten Zahlen
New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street hat mit positiven Vorzeichen eröffnet und knüpft damit an die freundliche Vortagesentwicklung an. Beim
Dow Jones ist aktuell ein Plus von 0,86 Prozent auf 8.186,12 Indexpunkte auszumachen. Der
Nasdaq Composite gewinnt daneben 1,11 Prozent und steht bei 1.506,04 Zählern. Der S&P 500 verfestigt sich gleichzeitig um 1,20 Prozent auf 846,64 Punkte.
Der Chemiekonzern DuPont ist im abgelaufenen Quartal überraschend tief in die Verlustzone gerutscht. Besonders deutliche Auswirkungen hatte der Nachfragerückgang in einigen Schlüsselindustrien wie beispielsweise der Automobil- und Bauindustrie. Gleichzeitig hat das Unternehmen seine Prognose für das laufende Fiskaljahr kassiert. Die Aktie verliert kurz nach Handelsstart gut 1 Prozent.
Dagegen konnte die Telefongesellschaft Verizon ihren Gewinn im vierten Quartal dank einem Kundenzuwachs deutlich verbessern. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten wurden die Erwartungen exakt erreicht. Der Wert büßt dennoch knapp 5 Prozent ein. Texas Instruments steht indes ein groß angelegter Stellenabbau ins Haus. Der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefon-Chips will rund 3.400 Stellen streichen. Zudem hat der Konzern im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Die Erwartungen konnten aber dennoch übertroffen werden. Der Titel schießt daraufhin um fast 6 Prozent nach oben.
Bei American Express schlägt ein Plus von gut 8 Prozent zu Buche. Wie am Vorabend bekannt wurde, musste der Finanzkonzern im letzten Vierteljahr im Zusammenhang mit der Finanzkrise einen kräftigen Gewinnrückgang hinnehmen. Das Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft blieb dabei knapp hinter der durchschnittlichen Analystenprognose zurück. Einige Marktteilnehmer hatten indes Schlimmeres befürchtet.
Für Amgen geht es dagegen um über 2 Prozent nach unten. Das weltweit größte Biotechnologie-Unternehmen gewährte gestern einen Blick in seine Bilanzen. Dabei verzeichnete das Unternehmen trotz stagnierender Umsätze einen Gewinnanstieg, verfehlte die Analystenerwartungen aber knapp. Zudem hat der Ausblick enttäuscht. Die Fluglinie Delta Air Lines hat im letzten Vierteljahr einen Milliardenverlust eingeflogen. Auch ohne die Berücksichtigung zahlreicher Einmaleffekte wurden die Schätzungen verfehlt. Die Aktie bricht daraufhin um über 20 Prozent ein.
Unternehmensmeldungen:
Die E. I. Du Pont de Nemours and Co. (DuPont) (E I DuPont de Nemours and) legte heute die Geschäftszahlen für das vierte Quartal vor. Demnach verringerten sich die Umsatzerlöse deutlich. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust ausgewiesen, nach einem Nettogewinn im Vorjahreszeitraum. Auch ohne die Berücksichtigung von restrukturierungsbedingten Aufwendungen hat der führende US-Chemiekonzern einen unerwartet hohen Verlust verbucht. Für das laufende Fiskaljahr wurden die Ergebnisprognosen von zuletzt 2,25 bis 2,75 Dollar je Aktie auf 2,00 bis 2,50 Dollar je Anteilsschein nach unten revidiert.
Die US-Telefongesellschaft Verizon Communications Inc. (ISIN US92343V1044/ WKN 868402) konnte ihren Gewinn im vierten Quartal 2008 dank einem Kundenzuwachs deutlich verbessern. Unternehmensangaben von heute zufolge erhöhten sich die Umsatzerlöse um 3,4 Prozent. Gleichzeitig kletterte das Nettoergebnis um 15 Prozent. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten wurde die Analystenprognose exakt erreicht.
Die Texas Instruments Inc. (ISIN US8825081040/ WKN 852654) hat am Montag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2008 veröffentlicht. Dabei musste der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefon-Chips einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen, konnte aber die Erwartungen übertreffen. Für das laufende erste Quartal erwarten die Analysten ein EPS von 4 Cents. Texas Instruments selbst erwartet ein EPS zwischen einem Verlust von 11 Cents und einem Gewinn von 3 Cents. Darüber hinaus kündigte der Chipkonzern die Streichung von rund 3.400 Stellen an.
Die American Express Co. (ISIN US0258161092/ WKN 850226) gab am Montag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2008 bekannt. Der US-Finanzkonzern musste dabei im Zusammenhang mit der Finanzkrise einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen. Demnach ging das Nettoergebnis um 79 Prozent zurück. Das Ergebnis aus dem fortgeführten Geschäft blieb knapp hinter den Erwartungen zurück. Die Umsätze sanken um 11 Prozent.
Die Amgen Inc. (ISIN US0311621009/ WKN 867900) veröffentlichte am Montag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal. Dabei verzeichnete das weltweit größte Biotechnologie-Unternehmen trotz stagnierender Umsätze einen Gewinnanstieg, verfehlte die Analystenerwartungen aber knapp. Auch der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr liegt leicht unter den aktuellen Analystenerwartungen.
Die US-Fluglinie Delta Air Lines Inc. (ISIN US2473611083/ WKN 850874) verbuchte im vierten Quartal einen deutlichen Verlust. Wie aus einer heute veröffentlichten Pressemitteilung der Fluglinie hervorgeht, stieg der Umsatz um 43 Prozent. Im Berichtszeitraum wurde ein Nettoverlust von 1,44 Mrd. Dollar ausgewiesen. Ohne die Berücksichtigung von zahlreichen Einmaleffekten fiel der Nettoverlust höher aus als von Analysten befürchtet. (27.01.2009/ac/n/m)