New York (aktiencheck.de AG) - Die US-amerikanischen Indizes pendeln im frühen Freitaghandel kaum verändert um die Vortagesschlusskurse. Der
Dow Jones Industrial Average gewinnt zurzeit 0,15 Prozent auf 13.640,70 Indexpunkte. Daneben legt der marktbreitere S&P 500 0,11 Prozent auf 1.509,07 Zähler zu. Für den
Nasdaq Composite geht es indes um 0,15 Prozent auf 2.705,08 Punkte nach unten.
Die vorbörslich vorgestellten Arbeitsmarktdaten haben keinen nennenswerten Einfluss auf das Marktgeschehen. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, verharrte die Arbeitslosenquote im November bei 4,7 Prozent, während Volkswirte mit einem Anstieg auf 4,8 Prozent gerechnet hatten. Ferner erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 94.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Volkswirte hatten nur einen Stellenaufbau um 70.000 Beschäftigte erwartet. Dabei stiegen allerdings die durchschnittlichen Stundenlöhne überraschend stark um 0,5 Prozent an. Im weiteren Handelsverlauf steht außerdem die Verbraucherstimmung der Uni Michigan auf der Agenda.
Unter anderem rücken Papiere von Palm verstärkt in das Interesse. Der Handheld-Hersteller schockte seine Anleger am Vorabend mit einer drastischen Umsatz- und Gewinnwarnung. Die Aktie bricht infolge dessen um rund 14 Prozent ein. Titel von Gemstar-TV verlieren mehr als 12 Prozent, obwohl zuvor bekannt wurde, dass Macrovision den Konzern für 2,8 Mrd. Dollar übernehmen will. Anteilsscheine von Macrovision brechen im Zuge der Meldung um stattliche 27 Prozent ein.
Der Chip-Hersteller National Semiconductor erlitt im letzten Quartal einen leichten Umsatz- und Gewinnrückgang. Die Erwartungen der Analysten konnten jedoch übertroffen werden, weshalb es für die Aktie kurz nach Handelsstart um knapp 3 Prozent nach oben geht. Daneben sind die Ergebnisse des Waffenherstellers Smith & Wesson einen Blick wert. Der Konzern hat im vergangenen Vierteljahr mehr als zuvor erwartet verdient, patze aber beim Ausblick. Der Wert knickt daraufhin um 30 Prozent ein.
Unternehmensmeldungen:
Die Palm Inc. legte am Donnerstagabend vorläufige Zahlen für das zweite Quartal vor. Demnach erwartet der Konzern für das zweite Quartal einen Umsatz im Bereich von 345 bis 350 Mio. Dollar, nachdem man zuvor einen Umsatz von 370 bis 380 Mio. Dollar erwartet hatte. Auf um Einmaleffekte bereinigter Basis wird ein Ergebnis von -8 bis -10 Cents je Aktie erwartet. Analysten gehen für das laufende Quartal von einem EPS von 4 Cents sowie einem Umsatz von 376,4 Mio. Dollar aus.
Die Macrovision Corp. (ISIN US5559041018/ WKN 906162), ein amerikanischer Anbieter von Rechteverwaltungs- und Kopierschutztechnologien für die Film- und Musikindustrie, kündigte heute die Übernahme der Gemstar-TV Guide International Inc. (ISIN US36866W1062/ WKN 897591) an. Das Gesamtvolumen der Transaktion liegt bei 2,8 Mrd. Dollar. Der Abschluss der Transaktion soll im zweiten Quartal 2008 erfolgen.
Die National Semiconductor Corp. (ISIN US6376401039/ WKN 857469) hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das zweite Fiskalquartal 2007/08 veröffentlicht. Dabei musste der amerikanische Chip-Hersteller einen leichten Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen, konnte jedoch die Erwartungen übertreffen.
Die amerikanische Schnellrestaurantkette YUM! Brands Inc. (ISIN US9884981013/ WKN 909190), die Muttergesellschaft der Fast-Food-Ketten Pizza Hut, Tacco Bell und KFC, geht für das kommende Fiskaljahr 2008 von einer weiteren Ergebnissteigerung aus. Wie der Konzern am Donnerstagabend erklärte, soll der Gewinn je Aktie im Vorjahresvergleich im Fiskaljahr 2008 um mindestens 10 Prozent gesteigert werden. Vor allem in China will der Fast-Food-Konzern auch im laufenden Fiskaljahr deutlich zulegen. So wird ein um Wechselkurseffekte bereinigtes Umsatzplus von mindestens 20 Prozent angepeilt,
Die amerikanische Smith & Wesson Holding Corp. (ISIN US8317561012/ WKN 797652) gab am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen zum zweiten Fiskalquartal 2007/08 bekannt. Der Hersteller von Handfeuerwaffen konnte dabei Umsatz und Gewinn steigern und die Erwartungen schlagen. Der Ausblick für das Gesamtjahr enttäuschte jedoch. (07.12.2007/ac/n/m)