New York (aktiencheck.de AG) - Die US-amerikanischen Börsen sind mit deutlichen Abschlägen aus dem verlängerten Wochenende gestartet. Schwache Vorgaben aus Asien und Europa sowie anhaltende Sorgen um das Ausmaß der globalen Wirtschaftskrise drücken den
Dow Jones am Morgen um 2,72 Prozent auf 7.637,11 Indexpunkte. Der
Nasdaq Composite fällt um 2,96 Prozent zurück und notiert bei 1.488,87 Zählern. Der S&P 500 verliert 3,31 Prozent auf 799,49 Punkte.
Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für Februar eine Verschlechterung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So fiel der Empire State Manufacturing Index auf -34,7 Punkte und damit auf ein neues Rekordtief, während Volkswirte lediglich mit einer Verschlechterung auf -24,0 Zähler gerechnet hatten.
Der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart hat im Schlussquartal bei gestiegenen Erlösen etwas weniger verdient. Einmaleffekte ausgeklammert wurde die durchschnittliche Schätzung des Marktes aber übertroffen. Die Aktie gewinnt kurz nach Handelsstart gegen den Trend über 3 Prozent. Anteilsscheine der Citigroup knicken dagegen um gut 7 Prozent ein. Laut einem Zeitungsbericht wird das Streben des Finanzkonzerns, Barmittel durch den Verkauf von Assets zu erlösen, dadurch behindert, dass potenzielle Bieter bisher lediglich an den Geschäftsteilen Interesse gezeigt haben, die man ohnehin behalten will.
Der Medizintechnikkonzern Medtronic hat im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinnsprung eingefahren, wobei die Erwartungen ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten leicht übertroffen wurden. Der Titel liegt mit mehr als 2 Prozent im Plus. Schlechte Nachrichten kamen dagegen vom Automobilhändler Penske. Das Unternehmen hat im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet und die Schätzungen damit deutlich verfehlt. Aktuell ist hier ein Minus von knapp 7 Prozent auszumachen. Papiere des Automobilzulieferers Genuine Parts, dessen Gewinn im vierten Quartal angesichts rückläufiger Umsätze unerwartet deutlich um 30 Prozent gesunken ist, geben 5 Prozent ab.
Unternehmensmeldungen:
Die amerikanische Wal-Mart Stores Inc. präsentierte heute die Geschäftszahlen für das vierte Quartal. Demnach konnte der Konzern seinen Umsatz im Berichtszeitraum leicht steigern. Der Nettogewinn war hingegen rückläufig. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten konnte die durchschnittliche Analystenprognose übertroffen werden. Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 77 Cents. Der Konzern selbst geht für das laufende Quartal von einem EPS von 72 bis 77 Cents aus, während Wal-Mart für das Gesamtjahr von einem EPS von 3,45 bis 3,60 Dollar ausgeht. Analysten erwarten für das laufende Fiskaljahr ein EPS von 3,59 Dollar.
Das Streben der Citigroup Inc. (ISIN US1729671016/ WKN 871904), Barmittel durch den Verkauf von Assets zu erlösen, wird Presseangaben zufolge dadurch behindert, dass potenzielle Bieter bisher lediglich an den Geschäftsteilen Interesse gezeigt haben, die der US-Finanzkonzern ohnehin behalten will. Wie die "New York Post" heute berichtet, gibt es für diejenigen Assets, welche die so genannte "Bad Bank" der Citigroup ausmachen, bisher wenig Resonanz.
Der Medizintechnikkonzern Medtronic Inc. (ISIN US5850551061/ WKN 858486) konnte im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung vorweisen. Wie der Konzern heute erklärte, konnte der Umsatz dabei leicht verbessert werden. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten wurden die Erwartungen leicht übertroffen.
Der amerikanische Automobilhändler Penske Automotive Group Inc. (ISIN US70959W1036/ WKN A0MWJE) gab heute bekannt, dass er im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat, was mit hohen Sonderbelastungen zusammenhängt. Auf bereinigter Basis wurde ein Verlust aus dem laufenden Geschäft ausgewiesen. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von ausgegangen. Der Umsatz sank deutlich.
Der US-Automobilzulieferer Genuine Parts Co. (ISIN US3724601055/ WKN 858406) meldete heute, dass sein Gewinn im vierten Quartal angesichts rückläufiger Umsätze um 30 Prozent gesunken ist, womit die Erwartungen verfehlt wurden. Der Umsatz verringerte sich im Berichtszeitraum um 4 Prozent. (17.02.2009/ac/n/m)