New York (aktiencheck.de AG) - Unterstützt von positiv aufgenommenen Konjunkturdaten sind die US-amerikanischen Börsen freundlich in den Handel gestartet. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche um 34.000 auf 324.000 gesunken, während Volkswirte einen Rückgang auf 325.000 Erstanträge prognostiziert hatten. Der Der
Dow Jones Industrial Average gewinnt momentan 0,34 Prozent und notiert bei 12.351,39 Punkten, der S&P 500 erhöht sich um 0,36 Prozent auf 1.418,02 Zähler. Der
Nasdaq Composite wiederum liegt mit einem Plus von 0,37 Prozent bei 2.454,91 Punkten im Handel.
Papiere von Eli Lilly geben gegen den Trend ein knappes Prozent ab. Der Pharmakonzern teilte heute mit, dass er an seinen Prognosen für 2006 festhält, jedoch konnte der Ausblick auf das kommende Jahr nicht überzeugen. Ein deutlicheres Minus rund 3 Prozent fahren Titel von UTi Worldwide ein. Der Logistikkonzern konnte seinen Gewinn im dritten Quartal wie erwartet steigern, teilte zugleich aber mit, dass man einige vorherige Ergebnisse korrigieren muss.
Nach der Vorlage von Geschäftszahlen tendieren Anteilsscheine des Herstellers von Badprodukten Jacuzzi Brands etwas fester. Anteilsscheine von Coca-Cola profitieren von einer Kurszielanhebung durch die Bank of America und liegen mit 0,8 Prozent im Plus. Dagegen knicken Papiere des kanadischen BlackBerry-Herstellers Research In Motion nach zwei Abstufungen um mehr als 2 Prozent ein.
Der amerikanische Pharmakonzern Eli Lilly and Co. teilte heute mit, dass er an seinen Prognosen für 2006 festhält. Die Prognosen für 2007 liegen jedoch unter den Markterwartungen. Demnach rechnet der Konzern für 2006 weiterhin mit einem Umsatzwachstum am unteren Ende der Spanne von 7 bis 9 Prozent sowie einem EPS-Ergebnis von 2,74 bis 2,84 Dollar bzw. 3,10 bis 3,20 Dollar auf bereinigter Basis. Analysten prognostizieren einen Umsatz von 15,52 Mrd. Dollar und einen Gewinn von 3,15 Dollar pro Aktie. In 2005 lag der Umsatz bei 14,65 Mrd. Dollar. Für 2007 stellt Eli Lilly ein Umsatzplus im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie ein Ergebnis von 3,25 bis 3,35 Dollar pro Aktie in Aussicht. Analysten erwarten hier Erlöse von 16,77 Mrd. Dollar und ein EPS-Ergebnis von 3,38 Dollar.
Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing Co. (ISIN US0970231058/ WKN 850471) hat einen Auftrag der britischen Fluglinie First Choice Airways heute bestätigt. Wie der Konzern erklärte, ordert First Choice im Rahmen der Bestellung zwei Maschinen vom Typ Boeing 787-8 Dreamliner, welche ab dem Jahr 2011 ausgeliefert werden sollen. Zuvor hatte Boeing diesen Auftrag auf seiner Homepage keinem spezifischen Auftraggeber zugeordnet. First Choice Airways hatte bereits im Juli 2004 sechs Maschinen gleichen Typs bei Boeing in Auftrag gegeben, die im ersten Quartal 2009 ausgeliefert werden sollen.
Der US-Logistikkonzern UTi Worldwide Inc. (ISIN VGG872101032/ WKN 590315) meldete am Donnerstag, dass er seinen Gewinn im dritten Quartal gesteigert hat. Zudem muss man einige vorherige Ergebnisse korrigieren, was mit der Bilanzierung der Grupo Sli im Jahr 2002 zusammenhängt. Demnach belief sich der Nettogewinn auf 30,5 Mio. Dollar bzw. 31 Cents pro Aktie, nach 26,1 Mio. Dollar bzw. 80 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Bruttoumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 28 Prozent auf 946,3 Mio. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 31 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 944,6 Mio. Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 27 Cents bei Erlösen von 923 Mio. Dollar in Aussicht. Von den zu korrigierenden Finanzberichten sind die Jahres- und Halbjahresbilanzen betroffen, deren Berichtsperioden im Zeitraum vom 31. Januar 2003 bis zum 31. Juli 2006 enden.
Die amerikanische Jacuzzi Brands Inc. (ISIN US4698651092/ WKN 461441), ein Hersteller von Badprodukten, gab heute bekannt, dass ihr Gewinn im vierten Quartal drastisch gestiegen ist, was vor allem mit einem steuerlichen Einmalertrag zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 29,5 Mio. Dollar bzw. 38 Cents pro Aktie, im Vergleich zu 2,3 Mio. Dollar bzw. 3 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft lag bei 33 Cents (Vorjahr: 6 Cents) pro Aktie. Vor Einmaleffekten betrug der Gewinn 19 Cents pro Aktie. Der Umsatz erhöhte sich um 7 Prozent auf 313,5 Mio. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 14 Cents pro Aktie und einem Umsatz von knapp 315,0 Mio. Dollar ausgegangen. Für das neu angelaufene Geschäftsjahr stellen sie ein EPS-Ergebnis von 67 Cents bei Erlösen von 1,25 Mrd. Dollar in Aussicht, während der Konzern selbst ein EPS-Ergebnis von 75 Cents aus dem laufenden Geschäft (einschließlich Einmalertrag von 4 Cents) erwartet. (07.12.2006/ac/n/m)