Westerburg (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen gingen am Montag mit deutlichen Abschlägen aus dem Handel. Nach dem Kursrutsch am Freitag konnte sich die Wall Street kurzzeitig erholen. Kurz vor Handelsende gaben die Kurse aber trotz des ruhigen Feiertagshandels am "Veterans Day" auf breiter Front nach. In Folge der anhaltenden Sorge über die Auswirkungen der Immobilienkrise auf die US-Konjunktur fiel der
Dow Jones unter die psychologisch wichtige Marke bei 13.000 Punkten.
Am Ende schloss der Dow Jones Industrial Average mit einem Minus von 0,42 Prozent bei 12.987,55 Zählern. Der S&P 500 gab 1,00 Prozent auf 1.439,18 Zähler nach. Der Nasdaq Composite wiederum schloss 1,67 Prozent leichter und ging bei 2.584,13 Punkten aus dem Handel.
Der Technologiekonzern IBM kündigte heute an, seine Marktposition im Segment Information on Demand durch eine milliardenschwere Akquisition auszubauen. Demnach wird IBM die kanadische Cognos für rund 5 Mrd. Dollar übernehmen. Die Cognos-Aktie reagierte mit einem Satz von knapp 8 Prozent auf die Meldung, Papiere von IBM stiegen um über ein Prozent.
Nach der Vorlage von Geschäftszahlen brachen hingegen Papiere von EchoStar um fast 16 Prozent ein. Der zweitgrößte Satellitenfernsehanbieter in den USA hat - wie Freitag nachbörslich gemeldet - im abgelaufenen Quartal mehr als von Analysten erwartet verdient, allerdings etwas weniger als prognostiziert umgesetzt.
Papiere der Private Equity-Gesellschaft Blackstone sackten um knapp 8 Prozent ab. Der Konzern ist im dritten Quartal wegen hoher Kosten in Zusammenhang mit dem IPO tief in die roten Zahlen gerutscht und hat außerdem die Umsatzschätzungen deutlich verfehlt.
Ein satter Kursabschlag von knapp 3 Prozent war bei Tyson Foods auszumachen. Der Lebensmittelhersteller trumpfte mit starken Zahlen zum Schlussquartal auf. Der Ausblick war hingegen wenig überzeugend.
Grüne Vorzeichen prägten das Bild indes bei Wendy's, obwohl der Verkauf des Fast-Food-Konzerns wegen der anhaltenden Kreditmarktkrise nach einem Bericht der "New York Times" in Gefahr sein könnte. Die Aktie konnte dennoch ein knappes Prozent zulegen.
Bei Walt Disney ging es mehr als 2 Prozent abwärts. Softbank Mobile, eine Tochter des japanischen Internet- und Mobilfunkunternehmens Softbank, und der japanische Arm des amerikanischen Medien- und Entertainment-Konzerns haben eine Kooperationsvereinbarung im Bereich Mobilfunk geschlossen. (12.11.2007/ac/n/m)