19.12.2012 22:14
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Wall Street-Schluss: Deutliche Abschläge, Oracle und FedEx im Fokus

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes präsentierten sich am Mittwoch vor dem Hintergrund zahlreicher Zahlen mit deutlichen Abschlägen. Daneben stand auch die Unsicherheit in Sachen Haushaltsstreit im Fokus. Der Dow Jones verlor 0,74 Prozent auf 13.251,97 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Minus von 0,33 Prozent bei 3.044,36 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,76 Prozent auf 1.435,81 Punkte verzeichnete.

Die Baugenehmigungen in den USA verzeichneten im November 2012 einen saisonbereinigten Anstieg. So wurden auf annualisierter Basis insgesamt 0,899 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt. Damit wurde das revidierte Vormonatsniveau von 0,868 (vorläufig: 0,866) Millionen um 3,6 Prozent überschritten. Volkswirte hatten eine Zahl von 0,876 Millionen Genehmigungen geschätzt. Dagegen wiesen die US-Wohnbaubeginne im November 2012 einen saisonbereinigten Rückgang aus. So belief sich die Zahl auf 0,861 Millionen Baubeginne. Damit wurde das Vormonatsniveau von revidiert 0,888 (vorläufig: 0,894) Millionen um 3 Prozent unterschritten. Volkswirte waren von einer Zahl von 0,875 Millionen Baubeginnen ausgegangen.

Bereits gestern nach Börsenschluss präsentierte der Software-Konzern Oracle die Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal. Dabei konnten sowohl die Umsatz- als auch die Gewinnerwartungen übertroffen werden. Aktien von Oracle rückten um 3,7 Prozent vor.

Heute stand u.a. FedEx im Fokus. Der Logistikkonzern gab bekannt, dass sein Gewinn im zweiten Quartal leicht gesunken ist, was in erster Linie mit den Auswirkungen des Sturms "Sandy" zusammenhängt. Indes wurde die Jahresplanung bestätigt. Anteilsscheine von FedEx gewannen vor diesem Hintergrund gut 0,9 Prozent hinzu.

Daneben meldete der Lebensmittelkonzern General Mills , der weltweit zweitgrößte Hersteller von Frühstückscerealien, dass sein Gewinn im zweiten Quartal angesichts eines soliden Umsatzwachstums deutlich gestiegen ist. Dabei profitierte man u.a. von der Übernahme von Yoki und Yoplait Canada. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Zudem wurde die Jahresplanung angehoben. Indes erklärte Navistar (Navistar International), einer der größten Lkw-Hersteller in den USA, dass er im vierten Quartal einen milliardenschweren Verlust ausweisen musste, was auf eine Reihe von Sonderbelastungen und deutlich rückläufige Umsätze zurückzuführen ist. Während General Mills 1,2 Prozent abgaben, brachen Navistar um 8,5 Prozent ein.

Papiere von General Motors (GM) schossen dagegen um 6,6 Prozent nach oben. Die US-Regierung beabsichtigt, innerhalb der nächsten zwölf bis 15 Monate ihre Beteiligung an dem Autobauer komplett zu veräußern. Derzeit hält man insgesamt 500,1 Millionen GM-Anteilsscheine. GM wird nun zunächst 200 Millionen Anteilsscheine für 27,50 US-Dollar je Aktie vom US-Finanzministerium erwerben. Diese Transaktion wird voraussichtlich bis zum Jahresende abgeschlossen. Die restlichen 300,1 Millionen GM-Anteilsscheine sollen in den nächsten zwölf bis 15 Monaten verkauft werden, wobei die ersten Verkäufe frühestens im Januar 2013 beginnen dürften.

Derweil teilte der Finanzdienstleister Knight Capital (Knight Capital Group) mit, dass er der Übernahme durch das Handels- und Technologieunternehmen GETCO Holding Company LLC für 1,4 Mrd. US-Dollar zugestimmt hat. Durch den Zusammenschluss entsteht ein führender unabhängiger Market-Maker und Agency Broker, hieß es. Knight Capital verteuerten sich um 5,4 Prozent.

Zu guter Letzt verkündete der Automobilzulieferer Johnson Controls , dass er für das Geschäftsjahr 2013 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds mit einem Umsatz- und Ergebniszuwachs rechnet. Titel von Johnson Controls stiegen um 1,9 Prozent. (19.12.2012/ac/n/m)

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