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13.03.2009 21:28

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Wall Street-Schluss: Deutliche Zugewinne, Citigroup im Fokus

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New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen konnten am Freitag mit deutlichen Zugewinnen aus dem Handel gehen. Nach einem zwischenzeitlichen Auf und Ab im Wochenschlusshandel zeigte sich die Wall Street am Ende deutlich fester. Im Fokus standen wieder einmal einige Konjunkturdaten.

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich laut der Universität Michigan im März leicht verbessert. So erhöhte sich der Gesamtindex des Verbrauchervertrauens auf 56,6 Punkten. Volkswirte waren hingegen von einem Rückgang auf 55,0 Punkten ausgegangen, nach 56,3 Punkten im Vormonat.

Das US-Arbeitsministerium in Washington ermittelte für Februar 2009 erneut einen Rückgang der Außenhandelspreise. So reduzierten sich die Exportpreise im Vormonatsvergleich um 0,1 Prozent. Bereinigt um Agrargüter lagen sie hingegen um 0,1 Prozent über dem Vormonatsniveau, während sie im vorangegangenen Monat um 0,1 Prozent gestiegen waren.

Das US-Handelsbilanzdefizit hat sich im Januar dieses Jahres weiter verringert. So verringerte sich das Defizit im Berichtszeitraum um 9,7 Prozent auf 36,0 Mrd. Dollar. Volkswirte hatten zuvor einen Rückgang auf 38,0 Mrd. Dollar erwartet.

Der Dow Jones gewann am Ende 0,75 Prozent auf 7.223,98 Punkte, der S&P 500 legte 0,77 Prozent auf 756,55 Zähler zu. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete wiederum ein Plus von 0,38 Prozent auf 1.431,50 Punkte.

Die Aktie der Citigroup befand sich weiter auf der Überholspur und legte rund 6,6 Prozent zu. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge will der angeschlagene Finanzkonzern frühestens nächste Woche etwa vier neue Board-Mitglieder nominieren, darunter Jerry Grundhofer, den Ex-CEO der U.S. Bancorp.

Schwächer zeigten sich dagegen Titel der Bank of America (BoA) mit einem Minus von1,5 Prozent. Angaben des "Wall Street Journal" zufolge hat BoA-Investor Jerry Finger andere Aktionäre der US-Großbank dazu aufgefordert, CEO Kenneth Lewis als Chairman ersetzen zu lassen.

Papiere des Medienkonzerns Time Warner, der Tim Armstrong, derzeit noch Senior Vice President bei Google, zum Chairman und CEO der Internet-Sparte AOL bestellt hat, gaben 1,2 Prozent ab. Google legten leicht zu.

Die Schusswaffenhersteller Smith & Wesson gab am Vorabend die Zahlen zum dritten Fiskalquartal bekannt. Das Unternehmen konnte dabei wieder einen Gewinn erzielen und die Erwartungen der Analysten übertreffen. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum deutlich. Die Aktie verfestigte sich um rund 11 Prozent.

Für Compass Minerals ging es um über 13 Prozent in die Tiefe. Hier belastet ein Bericht der "Financial Times Deutschland", demzufolge der deutsche Salz- und Düngemittelkonzern K+S die Entscheidung über eine Offerte für das US-Salzunternehmen auf unbestimmte Zeit verschieben will.

Papiere des Raffineriekonzerns Sunoco, der weitere Restrukturierungen angekündigt hat und in diesem Zusammenhang im Laufe dieses Jahres insgesamt rund 750 festangestellte Mitarbeiter entlassen will, lagen mit über 4 Prozent im Minus. (13.03.2009/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Manuel schrieb:
14.03.2009 23:35:31

Jetzt verkaufen die Banken sich gegenseitig den Müll den sie haben.
Ist schon alles sehr schlau, macht aber alles noch schlimmer!!!

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