New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street konnte auch zu Wochenbeginn am Montag ihre Aufschläge der vergangenen Woche ausbauen. Der Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048/ WKN 969420) legte am Ende 0,97 Prozent zu auf 10.525,43 Zähler. Für den S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) ging es 1,12 Prozent nach oben auf 1.115,01 Stellen. Der Nasdaq Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) gewann 1,19 Prozent auf 2.296,43 Punkte.
Die Federal Reserve Bank of Chicago hat für Juni eine Abnahme beim National Activity Index ermittelt. So hat sich der Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) auf -0,63 Punkte verschlechtert, nachdem für Mai ein Wert von revidiert +0,31 (vorläufig: 0,21) Punkten ausgewiesen worden war. Die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe neuer Häuser hat sich im Juni 2010 erhöht. Demnach stieg die Zahl gegenüber dem Vormonat um 23,6 Prozent auf 330.000, wogegen Volkswirte einen Wert von 310.000 erwartet hatten. Für den Vormonat war eine Zahl von 267.000 (vorläufig: 300.000 Häuser) ausgewiesen worden.
Der Logistikkonzern FedEx gab bekannt, dass er seine Ergebnisprognose für das erste Quartal und das Gesamtjahr nach oben korrigiert hat, was mit dem derzeitigen Marktausblick für die Treibstoffpreise und einer anhaltenden leichten Erholung der Weltwirtschaft zusammenhängt. Den Angaben zufolge rechnet man für das erste Quartal nun mit einem Gewinn von 1,05 bis 1,25 Dollar pro Aktie, nachdem man ursprünglich von einem Gewinn von 0,85 bis 1,05 Dollar pro Aktie ausgegangen war. Analysten sehen ein EPS-Ergebnis von 1,01 Dollar. Die Aktie reagierte mit einem Plus von 5,6 Prozent auf die Ankündigung.
Die Bank of Hawaii hat im zweiten Quartal einen deutlichen Ergebnisanstieg verzeichnet. Wie der Finanzkonzern verkündete, lag der Nettogewinn mit 46,6 Mio. Dollar bzw. 96 Cents je Aktie deutlich über dem Vorjahreswert von 31,0 Mio. Dollar bzw. 65 Cents je Aktie. Analysten hatten zuvor ein EPS von 74 Cents erwartet. Der Titel schloss 1,1 Prozent schwächer.
Das Pharma- und Biotechnologieunternehmen Gilead Sciences meldete heute, dass es beabsichtigt, Wandelanleihen im Gesamtvolumen von 2,2 Mrd. Dollar an institutionelle Investoren auszugeben. Den Angaben zufolge geht der Konzern davon aus, von den Erlösen mindestens 1 Mrd. Dollar für den Rückkauf eigener Aktien in Form von privaten Transaktionen zu verwenden. Der Wert gab am Ende leicht nach.
Papiere des Zigarettenherstellers Lorillard gewannen knapp ein Prozent. Der Konzern musste im zweiten Quartal aufgrund eines Nachfragerückgangs und steigender Werbeaufwendungen einen Ergebnisrückgang ausweisen, konnte die Analystenprognosen jedoch schlagen. Die Erlöse (ohne Steuern) stiegen leicht auf 1,04 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn sank hingegen um 8 Prozent auf 263 Mio. Dollar bzw. 1,73 Dollar pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld nur von einem Gewinn von 1,61 Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 1,01 Mrd. Dollar ausgegangen. Wie der Eierproduzent Cal-Maine Foods erklärte, hat er im vierten Quartal bei leicht höheren Umsatzerlösen einen Gewinnsprung verbucht. Der Umsatz lag mit 222,1 Mio. Dollar über dem Vorjahreswert von 213,6 Mio. Dollar. Beim Nettogewinn wurde ein deutlicher Anstieg auf 21,0 Mio. Dollar bzw. 88 Cents je Aktie verzeichnet, nach 10,3 Mio. Dollar bzw. 43 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor ein EPS von 64 Cents bei Umsatzerlösen von 234,9 Mio. Dollar erwartet. Cal-Maine gewannen fast 12 Prozent. (26.07.2010/ac/n/m)