New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten am Montag mit negativen Tendenzen aus dem Handel gehen. Nach dem furiosen Jahresauftakt am Freitag herrschte zum Wochenauftakt eher Katerstimmung vor.
Die Bauausgaben in den USA sind im November 2008 weiter zurückgegangen. Demnach verringerten sich die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent. Volkswirte hatten ein Minus von 1,2 Prozent prognostiziert, nach einem revidiertem Minus von 0,4 Prozent (vorläufig: -1,2 Prozent) im Vormonat.
Der Dow Jones verlor am Ende 0,91 Prozent auf 8.952,89 Punkte, der S&P 500 gab 0,47 Prozent auf 927,45 Zähler nach. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete wiederum ein Minus von 0,26 Prozent auf 1.628,03 Punkte.
Im Fokus standen heute die Automobilwerte und die Absatzzahlen für Dezember. Branchenzweiter Ford hat dabei erneut einen Rückgang um über 30 Prozent ausweisen müssen. Auch GM konnte keine besseren Zahlen präsentieren. Während die Ford-Aktie fast 5 Prozent gewann, ging es bei GM 1,6 Prozent nach oben.
Die Aktie des weltweit größten Pharmaherstellers Pfizer gab ein halbes Prozent ab. Hier steht ein Bericht der "Financial Times Deutschland" im Fokus, demzufolge der Konzern die Übernahme eines großen Konkurrenten in Betracht zieht, um seine Wettbewerbsposition zu stärken.
Papiere des Lkw-Herstellers Navistar, der heute seine Ergebnisprognosen für das Fiskaljahr 2009 konkretisiert hat, legten mehr als 23 Prozent zu. Dabei setzt der Konzern vor allem auf das Geschäft außerhalb der Absatzmärkte in Nordamerika und Kanada, wobei auf die nach wie vor schwierige konjunkturelle Lage in den zuletzt genannten Ländern verwiesen wurde.
Titel des Technologiekonzerns Apple rückten um über 4 Prozent vor. Am heutigen Tag wird die Messe "Macworld" eröffnet. Zudem hat sich CEO Steve Jobs in Zusammenhang mit immer wiederkehrenden Gerüchten über eine mögliche ernsthafte Erkrankung in einem offenen Brief erstmals an die Anlegergemeinde gewandt.
Papiere der Drugstore-Kette Rite Aid zogen um 3 Prozent an. Wie der Konzern heute mitteilte, musste er im Dezember einen Umsatzrückgang hinnehmen. Dagegen konnte der Mitbewerber Walgreen seinen Umsatz im gleichen Monat deutlich steigern. Der Wert gewann am Ende mehr als 5 Prozent. (05.01.2009/ac/n/m)