DAX6.050-3,4%  Dow12.119-2,2%  Euro1,24320,6% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.748-2,8%  Öl98,82-2,8% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6264,2% 
Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyHome
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden/Drucken
HistorischRealtime PushmyNews neu IR-DatenAnleihen
handeln

17.06.2011 22:22

Senden

Wall Street Schluss: Dow Jones wieder über 12.000 Punkten, Research in Motion brechen nach Gewinnwarnung ein

Research In Motion zu myNews hinzufügen Was ist das?


New York (aktiencheck.de AG) - Die Aussicht auf ein neues Rettungspaket für Griechenland verhalf den US-Börsen vor dem Wochenende zu einer Erholung. Positive Impulse brachten auch die besser als erwartet ausgefallenen US-Frühindikatoren. Der Dow Jones gewann 0,36 Prozent auf 12.004,28 Punkte. Der S&P 500 stieg um 0,30 Prozent auf 1.271,50 Zähler. Dagegen gab der NASDAQ Composite um 0,28 Prozent auf 2.616,48 Punkte nach.

Für eine positive Überraschung sorgten die US-Frühindikatoren, die im Mai 2011 unerwartet deutlich gestiegen sind. Wie das private Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board mitteilte, erhöhte sich die wirtschaftliche Aktivität auf Monatssicht um 0,8 Prozent, während Volkswirte nur ein Plus von 0,4 Prozent prognostiziert hatten. Für den Vormonat war ein Rückgang um 0,4 Prozent ausgewiesen worden.

Unter den Erwartungen lag dagegen das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan. So hat sich die Stimmung der US-Verbraucher im Juni 2011 gegenüber dem Vormonat verschlechtert. Wie die Universität Michigan mitteilte, sank der Gesamtindex stärker als erwartet auf 71,8 Punkte, nachdem im Vormonat noch ein Stand von 74,3 Punkten ausgewiesen worden war. Volkswirte waren von einem Wert von 73,5 Punkten ausgegangen.

Eine Gewinnwarnung von Research In Motion belastete den gesamten Technologiesektor. Die Papiere brachen um 21,5 Prozent ein, nachdem der BlackBerry-Hersteller mit seinem gestern nach Börsenschluss veröffentlichten Zahlenausweis zum ersten Fiskalquartal 2011/12 enttäuschte. Zwar wurden die Gewinnerwartungen übertroffen, allerdings blieb man beim Umsatz klar hinter den Erwartungen zurück. Ferner fiel auch der Ausblick schwach aus. Der Nettogewinn verschlechterte sich von 769 Mio. US-Dollar auf nun 695 Mio. US-Dollar bzw. 1,33 US-Dollar je Aktie. Der Umsatz kletterte indes um 16 Prozent auf 4,9 Mrd. US-Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,32 US-Dollar je Aktie und einem Umsatz von 5,15 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende zweite Fiskalquartal 2011/12 erwarten sie ein EPS von 1,40 US-Dollar bei Erlösen in Höhe von 5,46 Mrd. US-Dollar. Research In Motion selbst stellt ein EPS zwischen 0,75 und 1,05 US-Dollar bei Umsätzen von 4,2 bis 4,8 Mrd. US-Dollar in Aussicht.

Unter Druck stand auch die Aktie der Moody's Corp. (Moodys), der Muttergesellschaft der Ratingagentur Moody's Investors Service, die mit einem Abschlag von 5,0 Prozent aus dem Handel ging. Einem Pressebericht zufolge plant die amerikanische Börsenaufsicht SEC Betrugsklagen gegen die großen Ratingagenturen. Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf eingeweihte Personen berichtet, erwäge die Aufsichtsbehörde zivilrechtliche Betrugsklagen. Damit wolle die SEC die Ratingagenturen für ihre Mitschuld am Ausbruch der Finanzkrise zur Rechenschaft ziehen. Die drei großen Ratingagenturen Standard & Poor's, Fitch und Moody's Investors Service, die zusammen rund 95 Prozent aller Bonitätseinstufungen abgeben, wurden von Politikern und Finanzaufsehern für ihre Beteiligung am Entstehen der amerikanischen Immobilienblase scharf kritisiert.

Für negative Schlagzeilen sorgte heute auch die Citigroup (ISIN US1729671016/ WKN 871904). Die Großbank hat Presseangaben zufolge offenbar Probleme beim Versuch, ihre Consumer Finance-Sparte CitiFinancial zu verkaufen. Dem Bericht zufolge sind potenzielle Bieter weiterhin skeptisch, ob die Sparte über genügend Finanzmittel verfügt, um als eigenständiges Geschäft bestehen zu können. Sie warten nun auf Prüfungen durch Kredit-Ratingagenturen, wobei diese voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen über die Finanzausstattung der Sparte berichten werden. Der Anteilsschein verbesserte sich dennoch um 1,8 Prozent.

Der Stahlkonzern Steel Dynamics Inc. hat mit seiner Ergebnisprognose für das zweite Quartal die Prognosen der Analysten deutlich verfehlt. Das Unternehmen erwartet für das laufende zweite Quartal einen Gewinn von 35 bis 40 Cents je Aktie. Gegenüber dem Vorjahreswert von 22 Cents je Aktie entspricht dies zwar einem kräftigen Anstieg zwischen 59 und 82 Prozent, Analysten prognostizieren derzeit allerdings einen deutlich höheren Gewinn von durchschnittlich 57 Cents je Aktie. Die Aktie von Steel Dynamics verlor daraufhin 1,8 Prozent.

Papiere von Ford Motor gaben um 0,5 Prozent nach. Der Automobilkonzern will einem Pressebericht zufolge seinen Absatz in Asien mit der Einführung einer Reihe neuer Modelle steigern. Dem Bericht zufolge soll die Zahl seiner in China verkauften Modelle in den nächsten vier Jahren von derzeit fünf auf insgesamt 15 erhöht werden. Neben China setzt Ford auch auf den indischen Markt. Dabei sollen einige der neuen Fahrzeuge in China unter 14.500 US-Dollar zu haben sein, während die günstigsten Modelle in Indien sogar unter 8.500 US-Dollar liegen sollen. Schließlich soll sich die Zahl der in Indien verfügbaren Ford-Modelle von drei auf acht erhöhen.

Der US-Wasserversorger American Water Works Co. Inc. hat eine Dividendenerhöhung angekündigt. Demnach hat das Board of Directors beschlossen, die Quartalsdividende von bislang 22 Cents je Aktie um 5 Prozent auf nunmehr 23 Cents je Aktie anzuheben. Die jährliche Ausschüttung steigt durch diese Anhebung auf 92 Cents je Aktie. Zum aktuellen Kurs errechnet sich daraus eine Dividendenrendite von 3,17 Prozent. Die Aktie von American Water Works verbesserte sich um 1,3 Prozent.

Daneben meldete Capital One Financial heute einen Zukauf. So wird man vom Allfinanzkonzern ING Groep die Sparte ING Direct USA für 9 Mrd. US-Dollar übernehmen. ING erhält im Rahmen der Transaktion 6,2 Mrd. US-Dollar in bar sowie 2,8 Mrd. US-Dollar im Form von 55,9 Millionen Capital One-Aktien. ING Direct USA wurde im September 2000 gestartet und hat sich seitdem zur größten Direktbank in den USA entwickelt. Die Papiere von Capital One verloren 0,4 Prozent zu.

Schließlich scheint in den Verkaufsprozess um den Großhändler BJ's Wholesale Club (BJ`s Wholesale Club) Bewegung zu kommen. So hat der Konzern von den zwei Private Equity-Gesellschaften Leonard Green & Partners und CVC Capital Partners ein gemeinsames Übernahmeangebot erhalten. Die Höhe der Offerte wurde nicht kommuniziert. Die Aktie verbilligte sich um 0,7 Prozent. (17.06.2011/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Research In Motion Ltd. zu myNews hinzufügen Was ist das?
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
01.06.12Research In Motion neutralCredit Suisse Group
31.05.12Research In Motion sector performRBC Capital Markets
31.05.12Research In Motion underperformJefferies & Company Inc.
31.05.12Research In Motion underperformRobert W. Baird & Co. Incorporated
30.05.12Research In Motion neutralUBS AG
06.12.11Research In Motion buyParadigm Capital
02.12.11Research In Motion outperformMacquarie Research
20.10.11Research In Motion sector outperformScotia Capital Markets
18.10.11Research In Motion sector outperformScotia Capital Markets
30.09.11Research In Motion kaufenNasd@q Inside
01.06.12Research In Motion neutralCredit Suisse Group
31.05.12Research In Motion sector performRBC Capital Markets
30.05.12Research In Motion neutralUBS AG
30.05.12Research In Motion sector performRBC Capital Markets
30.05.12Research In Motion neutralNomura
31.05.12Research In Motion underperformJefferies & Company Inc.
31.05.12Research In Motion underperformRobert W. Baird & Co. Incorporated
11.04.12Research In Motion underperformJefferies & Company Inc.
04.04.12Research In Motion underperformPacific Crest Securities Inc.
03.04.12Research In Motion sellCitigroup Corp.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Research In Motion Ltd. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen