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Citigroup Aktie [WKN: A1H92V / ISIN: US1729674242]

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20.11.2008 22:28

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Wall Street-Schluss: Erneut Herbe Kursverluste, Dow Jones verliert über 400 Punkte


New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten auch am Donnerstag mit herben Abschlägen aus dem Handel gehen. Die Wall Street knüpfte damit trotz zwischenzeitlicher Erholungstendenzen an die herbe Abschläge vom Mittwoch an. Die Ölpreisabschwächung auf unter 50 Dollar konnte dabei keine positiven Einflüsse erzielen.

Auf der Konjunkturseite hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 15. November 2008 unerwartet verschlechtert. So wuchs die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 27.000 auf 542.000, wogegen Volkswirte im Vorfeld eine Abnahme auf 505.000 prognostiziert hatten. Hierbei handelt es sich um den höchsten Stand seit Juli 1992. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 516.000 auf 515.000 leicht nach unten revidiert.

Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im November 2008 unerwartet verschlechtert. Demnach ist der Philly-Fed-Index von -37,5 Punkten im Oktober 2008 auf nun -39,3 Punkte gefallen. Volkswirte waren im Vorfeld hingegen von einer Verbesserung auf -35,0 Punkte ausgegangen.

Die US-Frühindikatoren des Conference Board sind im Oktober 2008 gesunken. Auf Monatssicht verringerte sich die wirtschaftliche Aktivität um 0,8 Prozent, während Volkswirte nur einen Rückgang um 0,6 Prozent prognostiziert hatten. Für September wurde der Anstieg von vorläufig 0,3 auf 0,1 Prozent nach unten revidiert.

Der Dow Jones verlor am Ende 5,27 Prozent auf 7.553,56 Punkte, der S&P 500 gab 6,71 Prozent auf 752,44 Zähler nach. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete wiederum ein Minus von 5,07 Prozent auf 1.316,12 Punkte.

Im Fokus stand erneut der Finanzsektor. Bei der Citigroup machten Berichte über eine Anteilsaufstockung durch den saudi-arabischen Prinz Alwaleed Bin Talal Bin Abdulaziz Alsaud die Runde. Demnach will er seinen Anteil an der Citigroup auf 5 Prozent erhöhen. Nach den jüngsten Kapitalerhöhungen war der Citigroup-Anteil von Prinz Alwaleed auf 4 Prozent gesunken. Die Aktie brach dennoch um rund 26 Prozent ein.

Ähnlich traf es die Großbank JPMorgan Chase. Hier standen Berichte im Fokus, wonach sie rund 10 Prozent seiner Investmentbank-Stellen bzw. rund 3.000 Stellen abbauen will. Hier gab die Aktie am Ende knapp 18 Prozent nach.

Barnes & Noble, der größte Buchhändler der Welt, musste im dritten Quartal einen Verlust ausweisen, was auf eine Sonderbelastung und sinkende Umsätze als Folge einer deutlichen Kundenzurückhaltung zurückzuführen ist. Das bereinigte Ergebnis hat die Erwartungen verfehlt. Die Jahresprognose wurde indes nach unten korrigiert. In der Folge gaben die Aktien 6,5 Prozent nach.

PepsiCo, der zweitgrößte Softdrink-Konzern der Welt, hält an ihrer Gewinnprognose fest. Am Markt kommt diese Meldung sehr gut an. Die Aktie musste am Ende rund 3,5 Prozent nachgeben.

Die Zoohandels-Kette PetSmart meldete gestern nach US-Börsenschluss, dass ihr Gewinn im dritten Fiskalquartal 2007/08 unerwartet gestiegen ist. Die Erwartungen konnten dabei übertroffen werden. Die Aktie konnte gegen den Trend rund 11,5 Prozent zulegen.

Die Einzelhandelskette Stage Stores musste im dritten Quartal einen Verlust ausweisen, was vor allem mit einer hohen Sonderbelastung zusammenhängt. Die Aktie verlor im allgemeinen Abwärtstrend rund 5 Prozent.

Der Schuhhändler Shoe Carnival musste im dritten Quartal 2008 aufgrund der Kaufzurückhaltung der Kunden ein Minus bei Umsatz und Ergebnis ausweisen. Am Ende ging es hier 11 Prozent nach unten.

GameStop wies im dritten Quartal infolge von Währungseinflüssen und Fusionskosten einen Gewinnrückgang aus. In der Folge ging es hier fast 15 Prozent nach unten.

Der unabhängige Öl- und Gasversorger XTO Energy hat seinen President Keith Hutton mit Wirkung zum 1. Dezember 2008 zum neuen CEO bestellt. Aufgrund des Ölpreisverfall verlor der Titel fast 19 Prozent. (20.11.2008/ac/n/m)

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