New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten auch am Dienstag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel gehen. Abermals belasteten Sorgen vor einer schweren Rezession die Stimmung an der Wall Street.
Der Dow Jones verlor am Ende 1,99 Prozent auf 8.693,96 Punkte, der S&P 500 gab 2,20 auf 898,95 Zähler nach. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete wiederum ein Minus von 2,22 Prozent auf 1.580,90 Punkte.
Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat seine Ergebnisprognosen für das zweite Quartal und das Gesamtjahr angehoben. Hintergrund ist ein höher als erwarteter Ertrag aus dem Verkauf des Kaffeegeschäfts Folgers. Die Aktie verlor aber dennoch 1,7 Prozent.
Anteilsscheine von Starbucks lagen mit 2 Prozent im Minus. Die Kaffeehauskette hat am Vorabend die Zahlen für das vierte Fiskalquartal veröffentlicht und dabei enttäuscht.
Toll Brothers gingen kaum verändert aus dem Handel. Zuvor wurde bekannt, dass der Baukonzern im abgelaufenen Quartal einen drastischen Umsatzrückgang hinnehmen musste.
Deutlich schlechter läuft es für Papiere von Tyco International. Der Mischkonzern konnte sein Ergebnis im abgelaufenen Vierteljahr mehr als verdoppeln und die Erwartungen übertreffen. Der Ausblick hat dagegen enttäuscht. Der Wert verliert mehr als 14 Prozent.
StatoilHydro, Norwegens größter Öl- und Erdgaskonzern, hat mit dem größten US-Erdgasproduzent Chesapeake Energy ein strategisches Abkommen geschlossen, das die gemeinsame Exploration unkonventioneller Gasvorkommen weltweit vorsieht. Die Aktie von Chesapeake Energy verlor rund 5,5 Prozent.
Die Aktie des US-Automobilkonzerns GM musste erneut massive Abschläge von über 13 Prozent hinnehmen. Bereits am Montag hatte die Deutsche Bank die Aktie von "halten" auf "verkaufen" abgestuft und das Kursziel von 4 Dollar auf Null Dollar reduziert. (11.11.2008/ac/n/m)