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18.03.2009 21:26

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Wall Street-Schluss: Fed-Entscheidung sorgt für Kursgewinne

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New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen verzeichneten am Mittwoch deutliche Zugewinne. Erneut standen Konjunkturdaten im Fokus. Besonders die Entscheidung der Fed 1 Bio. Dollar in die Märkte zu pumpen ließ die Märkte in die Höhe steigen. Dabei sollen für den Kauf von Staatsanleihen bis zu 300 Mrd. Dollar eingesetzt werden.

Das US-amerikanische Leistungsbilanzdefizit wies im Schlussquartal 2008 einen Rückgang aus. Demnach verringerte sich das Defizit um 27 Prozent auf 132,8 Mrd. Dollar, während Volkswirte nur einen Rückgang auf 137,1 Mrd. Dollar prognostiziert hatten. Hierbei handelt es sich um den niedrigsten Stand seit dem vierten Quartal 2003.

Das Realeinkommen in den USA wies im Februar 2009 erneut einen preis- und saisonbereinigten Rückgang aus. So verringerte sich das Realeinkommen gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Im Januar waren sie um 0,1 Prozent rückläufig.

Die US-Verbraucherpreise sind im Februar 2009 gestiegen. Demnach erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,4 Prozent, während im Januar ein Plus von 0,3 Prozent ausgewiesen worden war. Volkswirte hatten hier zuvor einen Preisanstieg von 0,3 Prozent erwartet.

Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 13. März 2009 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 21,2 Prozent von 723,4 Zählern in der Vorwoche auf nun 876,9 Punkte. In der Vorwoche war ein Plus von 11,3 Prozent gemeldet worden.

Der Dow Jones gewann am Ende 1,23 Prozent auf 7.486,58 Punkte, der S&P 500 legte 2,09 Prozent auf 794,35 Zähler zu. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete wiederum ein Plus von 1,99 Prozent auf 1.491,22 Punkte.

Die Aktie von Sun Microsystems schoss um rund 79 Prozent nach oben. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge steht der Technologiekonzern IBM kurz vor der Übernahme des auf die Bereiche Server und Software spezialisierten Konzerns. Insgesamt könnte die Offerte von IBM bei mindestens 6,5 Mrd. Dollar liegen, was eine Prämie von mehr als 100 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Dienstag beinhalten würde. Anteile von "Big Blue" gaben indes rund ein Prozent ab.

Für Titel von Adobe Systems ging es um gut 11,6 Prozent nach oben. Der Software-Hersteller musste im abgelaufenen Quartal Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen. Die Erwartungen des Marktes wurden allerdings übertroffen.

Der Chairman und CEO der Bank of America, Kenneth Lewis, verfolgt nach Angaben des "Charlotte Observer" zufoleg das Ziel, die erhaltenen 45 Mrd. Dollar an staatlichen Finanzhilfen bis Ende 2009 bzw. Anfang 2010, abhängig von der Wirtschaftslage, zurückzuzahlen. So soll die größte US-Bankgesellschaft laut Lewis zudem in 2009 profitabel arbeiten, sollte keine unerwartete Krise mehr folgen. Die Aktie reagierte mit einem Plus von über 22 Prozent auf die Meldung.

Der Softdrink-Hersteller Coca-Cola ist mit seiner geplanten Übernahme von Chinas führendem Saftunternehmen China Huiyuan Juice gescheitert. Wie das chinesische Handelsministerium heute mitteilte, würde die Akquisition im Volumen von 2,4 Mrd. Dollar den Wettbewerb zu sehr einschränken. Papiere von Coca-Cola gewannen ein halbes Prozent.

Die Aktie des Lebensmittelkonzerns General Mills, dessen Gewinn im dritten Quartal gesunken ist und der die Erwartungen vor Einmaleffekten klar verfehlt hat, sackte indes um knapp 11 Prozent ab.

Der Baumaschinenhersteller Caterpillar kündigte heute an, zunächst zusätzlich knapp 2.500 Arbeitsplätze an fünf Standorten in drei US-Bundesstaaten abzubauen. Die Meldung kommt nicht sonderlich gut an, der Wert legte über 2 Prozent zu. (18.03.2009/ac/n/m)

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