New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen konnten den heutigen Handelstag im Plus beenden. Der Dow Jones gewann zuletzt 0,01 Prozent auf 10.466,44 Punkte. Der Nasdaq Composite kletterte unterdessen 0,75 Prozent auf 2.269,64 Zähler nach oben, und der S&P 500 legte 0,23 Prozent auf 1.120,59 Punkte zu.
Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte heute für die Woche zum 18. Dezember 2009 einen Rückgang der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Minus von 4,9 Millionen Barrel aus. Bei den Mitteldestillaten wie Diesel wurde ein Rückgang von 3,1 Millionen Barrel verzeichnet. Bei Benzin wurde ein Minus von 900.000 Barrel ausgewiesen.
Die saisonbereinigten persönlichen Einkommen und Ausgaben wiesen im November 2009 Zuwächse aus. So erhöhten sich die persönlichen Einkommen gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, während im Vormonat ein Plus von 0,3 (vorläufig: 0,2) Prozent verbucht worden war. Ferner stiegen die persönlichen Konsumausgaben um 0,5 Prozent, nachdem sie im Vormonat um revidiert 0,6 (vorläufig: 0,7) Prozent gewachsen waren. Volkswirte hatten im Vorfeld Zuwächse von 0,5 Prozent bei den Einkommen und 0,7 Prozent bei den Konsumausgaben prognostiziert. Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte indes für die Woche zum 18. Dezember 2009 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 10,7 Prozent. In der Vorwoche war hingegen ein Plus von 0,3 Prozent ermittelt worden. Im Einzelnen fiel der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 10,1 Prozent, während der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 11,6 Prozent abgab.
Der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb hat nach dem Spin-off der Sparte Mead Johnson Nutrition seine Prognose für das Geschäftsjahr 2009 reduziert. Unternehmensangaben zufolge rechnet man inzwischen nur noch mit einem Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft in Höhe von 1,51 bis 1,56 (bisher: 1,72 bis 1,77) Dollar je Aktie. Bereinigt um Sondereffekte werde das EPS aus dem fortgeführten Geschäft bei 1,75 bis 1,80 (bisher: 2,00 bis 2,05) Dollar gesehen. Der Anteilschein von Bristol-Myers Squibb bewegte sich mit 0,3 Prozent knapp im Plus.
Die Aktie von Ford Motor legte 2 Prozent zu. Der Konzern hat sich mit der chinesischen Zhejiang Geely Group über die wesentlichen kaufmännischen Bedingungen für den geplanten Verkauf der verlustbringenden Volvo Car geeinigt. Wie der Automobilhersteller mitteilte, geht er davon aus, die Transaktion zum Ende des ersten Quartals 2010 abschließen zu können. Zuvor müssten jedoch noch die Finanzierung geklärt und die Zustimmung der Regierung eingeholt werden, hieß es weiter.
Das Papier von American Greetings konnte heute zunächst 4 Prozent zulegen, notierte jedoch zuletzt nahezu unverändert. Der Konzern konnte im dritten Geschäftsquartal dank Kosteneinsparungen einen Gewinn ausweisen. Wie der auf die Herstellung und den Verkauf von Grußkarten spezialisierte Konzern erklärte, verringerte sich der Umsatz um 3 Prozent auf 440,2 Mio. Dollar. Der Nettogewinn belief sich auf 29,7 Mio. Dollar bzw. 0,75 Dollar je Aktie, gegenüber einem Vorjahresverlust von 193,3 Mio. Dollar bzw. 4,25 Dollar je Anteilsschein. Analysten hatten zuvor ein EPS von 66 Cents sowie Umsatzerlöse von 445,4 Mio. Dollar erwartet.
Der Netzwerkausrüster 3Com gab heute die Zahlen zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2010 bekannt. Unternehmensangaben zufolge sank der Umsatz im Berichtsquartal um 9 Prozent auf 322,2 Mio. Dollar. Der Nettogewinn stieg unterdessen auf 20 Mio. Dollar respektive 5 Cents je Aktie, gegenüber 12,9 Mio. Dollar respektive 3 Cents je Aktie im Vorjahresquartal. Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten belief sich das Nettoergebnis auf 9 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 7 Cents bei einem Umsatz von 299,66 Mio. Dollar erwartet. Die 3Com-Aktie ging mit einem Plus von 1 Prozent aus dem Handel.
Der Speicherchip-Hersteller Micron Technology wies gestern nach Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2010 aus. Unternehmensangaben zufolge stieg der Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 1,4 Mrd. Dollar auf 1,7 Mrd. Dollar. Ferner wies der Konzern einen Nettogewinn von 204 Mio. Dollar respektive 23 Cents je Aktie aus, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Nettoverlust von 718 Mio. Dollar respektive 93 Cents je Aktie angefallen war. Analysten hatten im Vorfeld lediglich ein EPS von 7 Cents bei einem Umsatz von 1,6 Mrd. Dollar erwartet. Die Micron Technology-Aktie bewegte sich mit 6 Prozent im Plus.
Der Linux-Anbieter Red Hat gab gestern nach Börsenschluss die Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2010 bekannt. Unternehmensangaben zufolge wurde im dritten Quartal eine Umsatzsteigerung auf 194,3 Mio. Dollar erzielt, nachdem im Vorjahresquartal ein Umsatz von 165,3 Mio. Dollar erwirtschaftet worden war. Das Nettoergebnis sank unterdessen auf 16,4 Mio. Dollar bzw. 8 Cents je Aktie, nach 24,3 Mio. Dollar bzw. 12 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten lag das Nettoergebnis bei 33,5 Mio. Dollar bzw. 17 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 16 Cents bei einem Umsatz von 188,29 Mio. Dollar erwartet. Das Papier von Red Hat konnte heute über 5 Prozent zulegen.
(23.12.2009/ac/n/m)