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17.02.2009 22:27

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Wall Street-Schluss: Kräftige Abschläge, Konjunktursorgen im Fokus

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New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen mussten am Dienstag mit kräftigen Abschlägen aus dem Handel gehen. Im Blickpunkt standen dabei die jüngsten Konjunkturdaten sowie die anhaltenden Rezessionssorgen. Mit Spannung warten die Märkte zudem auf Details zu den Rettungsplänen der Autokonzerne GM und Chrysler.

Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für Februar eine Verschlechterung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So fiel der Empire State Manufacturing Index auf -34,7 Punkte und damit auf ein neues Rekordtief, während Volkswirte lediglich mit einer Verschlechterung auf -24,0 Zähler gerechnet hatten.

Der Dow Jones verlor am Ende 3,79 Prozent auf 7.552,60 Punkte, der S&P 500 gab 4,56 Prozent auf 789,17 Zähler nach. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete wiederum ein Minus von 4,15 Prozent auf 1.470,66 Punkte.

Der weltgrößte Einzelhandelskonzern Wal-Mart hat im Schlussquartal bei gestiegenen Erlösen etwas weniger verdient. Einmaleffekte ausgeklammert wurde die durchschnittliche Schätzung des Marktes aber übertroffen. Die Aktie gewann gegen den Trend 3,7 Prozent.

Anteilsscheine der Citigroup knickten dagegen um gut 12 Prozent ein. Laut einem Bericht der "New York Post" wird das Streben des Finanzkonzerns, Barmittel durch den Verkauf von Assets zu erlösen, dadurch behindert, dass potenzielle Bieter bisher lediglich an den Geschäftsteilen Interesse gezeigt haben, die man ohnehin behalten will.

Der Medizintechnikkonzern Medtronic hat im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinnsprung eingefahren, wobei die Erwartungen ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten leicht übertroffen wurden. Der Titel lag mit mehr als 5 Prozent im Plus.

Schlechte Nachrichten kamen dagegen vom Automobilhändler Penske Automotive Group. Das Unternehmen hat im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet und die Schätzungen damit deutlich verfehlt. Am Ende war hier ein Minus von fast 18 Prozent auszumachen.

Papiere des Automobilzulieferers Genuine Parts, dessen Gewinn im vierten Quartal angesichts rückläufiger Umsätze unerwartet deutlich um 30 Prozent gesunken ist, gaben 4,5 Prozent ab. (17.02.2009/ac/n/m)

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