06.12.2012 22:20
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Wall Street-Schluss: Leichte Zugewinne, Haushaltsstreit im Blick

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes gingen am Donnerstag angesichts erfreulicher Arbeitsmarktdaten und diverser Quartalsberichte mit leichten Zugewinnen aus dem Handel. Zudem steht die Unsicherheit in Bezug auf den US-Haushaltsstreit im Fokus. Der Dow Jones gewann 0,30 Prozent auf 13.074,04 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Plus von 0,52 Prozent bei 2.989,27 Zählern, während der S&P 500 einen Aufschlag von 0,33 Prozent auf 1.413,94 Punkte verzeichnete.

Laut US-Arbeitsministerium hat sich die Arbeitsmarktsituation in den USA in der Woche zum 1. Dezember 2012 verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 25.000 auf 370.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 382.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 393.000 auf 395.000 nach oben korrigiert.

Im Blick befand sich heute u.a. Smithfield Foods . Der Fleischproduzent teilte mit, dass er im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch ausweisen musste, was in erster Linie mit einer Sonderbelastung zusammenhängt. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch geschlagen. Aktien von Smithfield Foods gewannen 0,4 Prozent hinzu.

Daneben H&R Block (H&R Block) konnte den Verlust im zweiten Quartal reduzieren. Dabei konnten die Analystenschätzungen übertroffen werden. Unter anderem konnte der Konzern von der erfolgreichen Umsetzung von Kostensenkungsmaßnahmen profitieren. Das auf Beratungen und Dienstleistungen im Steuerbereich spezialisierte Unternehmen weist in der Regel im zweiten Quartal einen Verlust aus. Indes musste der Logistikkonzern UTi Worldwide (UTI Worldwide) im dritten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen und blieb damit hinter den Analystenerwartungen zurück. Nach Aussage des Konzerns hatte man vor allem unter der schwierigen konjunkturellen Gesamtsituation zu leiden. Vor allem in Europa und in der Region Americas entwickelten sich die Ergebnisse in den Kerngeschäftsfeldern schwächer. Während H&R Block um 5,1 Prozent zulegten, büßten UTi Worldwide 8,2 Prozent ein.

Papiere von Korn/Ferry (Korn/Ferry International) tendierten 1,9 Prozent leichter. Die auf Führungskräfte spezialisierte Personalservice-Agentur präsentierte die Geschäftszahlen für das zweite Quartal. Dabei konnten die Erwartungen geschlagen werden. Im Anschluss wurde außerdem die Übernahme des auf Führungskräfte spezialisierten US-Personaldienstleisters PDI Ninth House angekündigt. Die Übernahme lässt sich der Konzern 80 Mio. US-Dollar kosten. Zusätzlich wird eine Zahlung von weiteren 15 Mio. US-Dollar fällig, wenn in einem Zeitraum von 18 Monaten nach Abschluss der Übernahme bestimmte Synergieeffekte realisiert werden können.

Derweil gab der Flugzeughersteller Boeing bekannt, dass er von der Fluggesellschaft Icelandair einen Auftrag über zwölf Flugzeuge erhalten hat. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, handelt es sich bei den georderten Flugzeugen um Maschinen vom Typ 737 MAX. Das gesamte Auftragsvolumen liegt nach derzeitigen Listenpreisen bei mehr als 1,2 Mrd. US-Dollar. Boeing legten 0,2 Prozent zu.

Rite Aid , eine der größten Drugstore-Ketten in den USA, musste bei den vergleichbaren Umsätzen im November einen Rückgang ausweisen. Dabei verringerten sich die Umsatzerlöse bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, im Vorjahresvergleich um 3,0 Prozent. Bei den Umsatzerlösen auf Konzernebene wurde ein Rückgang um 2,3 Prozent auf 2,40 Mrd. US-Dollar ausgewiesen. Die Aktie von Rite Aid verlor 2,2 Prozent.

Einige Zahlenwerke kamen heute auch aus Kanada. So meldete die Toronto-Dominion Bank , dass sie im vierten Quartal einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielt hat. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene geschlagen. Zudem hat die zweitgrößte kanadische Bankgesellschaft eine Akquisition angekündigt. Die Canadian Imperial Bank of Commerce (CIBC) erklärte, dass ihr Gewinn im vierten Quartal trotz höherer Rückstellungen für Kreditausfälle gestiegen ist, was auf eine solide Performance in ihren Kerngeschäftsbereichen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Während Toronto-Dominion Bank in New York 1,6 Prozent verloren, verbilligten sich CIBC um 0,4 Prozent. Die National Bank of Canada verkündete, dass sie im vierten Quartal einen höheren Gewinn erzielt hat, u.a. auf verbesserte operativen Ergebnisse zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene erfüllt. Für National Bank of Canada ging es um 1,4 Prozent nach unten.

Zu guter Letzt hat der Fotokonzern Eastman Kodak , der im Januar einen Antrag auf Gläubigerschutz nach Chapter 11 gestellt hat, Presseangaben zufolge von einer Bietergruppe ein Gebot in Höhe von mehr als 500 Mio. US-Dollar für einige seiner Digital Imaging-Patente erhalten. Laut einem Zeitungsbericht wurde dem Konzern das Angebot in den vergangenen Wochen unterbreitet, wobei die Parteien bisher noch kein finales Abkommen erzielt haben. Zu dem Konsortium gehören Technologiefirmen aus dem Silicon Valley sowie Unternehmen, die sich auf den Erwerb von Patenten spezialisiert haben, hieß es. Titel von Kodak zogen um 5,8 Prozent an. (06.12.2012/ac/n/m)

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28.04.2016Boeing SellGoldman Sachs Group Inc.
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