New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen gingen am Montag leicht im Plus aus dem Handel. Nach den zuletzt gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten war die Grundstimmung am Markt weiter positiv. Nach Börsenschluss wird Alcoa als erstes Schwergewicht seine Bücher zum abgelaufenen Quartal öffnen und damit die US-Berichtssaison einläuten. Damit treten auch die Unternehmensnachrichten wieder verstärkt in den Fokus der Investoren. Der Dow Jones gewann 0,27 Prozent auf 12.392,69 Punkte, während der NASDAQ Composite 0,09 Prozent auf 2.676,56 Zähler stieg. Der S&P 500 legte um 0,23 Prozent zu auf 1.280,70 Punkte.
Konjunkturseitig wurden am Abend die Daten zu den Verbraucherkrediten veröffentlicht. Das Volumen der US-Verbraucherkredite ist im November 2011 um 20,4 Mrd. US-Dollar gestiegen, den höchsten Anstieg seit November 2001. Insgesamt stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite um 9,9 Prozent auf 2,48 Billionen US-Dollar. Im Oktober stiegen die Verbraucherkredite revidiert um 2,9 Prozent, nach einem revidierten Anstieg um 3,7 Prozent im September.
General Motors (General Motors) gaben 0,3 Prozent nach. Der Automobilkonzern konnte im Jahr 2011 einen deutlichen Anstieg bei den Absatzzahlen auf dem chinesischen Markt vorweisen. Dabei profitierte man von einer starken Nachfrage nach den Fahrzeugmarken Buick und Cadillac. So wurden im Gesamtjahr 2011 insgesamt 2,55 Millionen Fahrzeuge im Reich der Mitte abgesetzt. Dies entspricht gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert einem Absatzplus von 8,3 Prozent. Im Monat Dezember konnten GM und seine Joint Ventures in China insgesamt 196.797 Fahrzeuge (+9,8 Prozent) verkaufen. Daneben ging es für Ford Motor nach Absatzzahlen für China um 0,8 Prozent nach oben. So verzeichnete der Automobilkonzern im abgelaufenen Jahr einen Absatz von 519.390 Fahrzeuge, was zum Vorjahreszeitraum einem Plus von 7 Prozent entspricht. Im Monat Dezember konnte Ford (inkl. Joint Ventures) mit 49.238 Einheiten rund 10 Prozent mehr Fahrzeuge in China verkaufen.
Daneben meldeten sich heute bereits vor Handelsstart noch einige Unternehmen mit ihren Quartalsbilanzen zu Wort. Regis verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang. So ist der Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Prozent auf 563,1 Mio. US-Dollar gesunken. Dabei sind die so genannten Same-Stores Sales um 3,0 Prozent zurückgegangen. Analysten waren im Vorfeld von Erlösen in Höhe von 570,3 Mio. US-Dollar ausgegangen. Die Aktie des Betreibers von Friseursalons verschlechterte sich um 4,9 Prozent. Acuity Brands verzeichnete indes im ersten Quartal einen Gewinnanstieg. Dabei profitierte man vor allem von einem klaren Umsatzwachstum. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Die Titel des Herstellers von Beleuchtungsausrüstung verteuerten sich um 9,4 Prozent.
Neuigkeiten gab es ferner von der Akquisitionsfront. Linde hat eine Vereinbarung unterzeichnet, um das kontinental-europäische Homecare-Geschäft des Industriegaseherstellers Air Products & Chemicals (Air Products and Chemicals) zu einem Enterprise Value von umgerechnet 590 Mio. Euro zu erwerben. Dieses Geschäft hat im Jahr 2011 mit rund 850 Mitarbeitern einen Umsatz von 210 Mio. Euro erzielt. Die Transaktion umfasst die Homecare-Aktivitäten von Air Products in Belgien, Deutschland, Frankreich, Portugal und Spanien. Die Anteilsscheine von Air Products gaben um 0,1 Prozent nach. (09.01.2012/ac/n/m)