New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen verabschiedeten sich mit ordentlichen Zugewinnen aus der Handelswoche. Der Dow Jones legte zuletzt 1,17 Prozent auf 10.566,20 Punkte zu. Der Nasdaq Composite kletterte indes 1,48 Prozent auf 2.326,35 Zähler nach oben, während der S&P 500 um 1,40 Prozent auf 1.138,69 Punkte anzog.
Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich im Februar 2010 zwar weiter verschlechtert, allerdings waren Volkswirte von noch schwächeren Daten ausgegangen. Laut US-Arbeitsministerium schrumpfte die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 36.000 Personen. Volkswirte hatten sogar einen Stellenabbau um 68.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Minus von 26.000 im Januar. Zudem verharrte die Arbeitslosenquote bei 9,7 Prozent, nachdem sie im Vormonat schon bei 9,7 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 9,8 Prozent gerechnet. Das Volumen der US-Verbraucherkredite ist im Januar 2010 um 2,4 Prozent auf 2,46 Billionen Dollar gestiegen. Dies teilte die amerikanische Notenbank Federal Reserve heute mit. Hierbei handelt es sich um den ersten Anstieg seit Januar 2009. Volkswirte waren für den Januar 2010 hingegen von einem Rückgang um 6 Mrd. Dollar ausgegangen.
Die Aktie von Marvell Technology (Marvell Technology Group) bewegte sich zuletzt mit 1,3 Prozent im Plus. Der Halbleiterhersteller hat gestern Abend nach Börsenschluss die Zahlen für das vierte Geschäftsquartal 2009/10 veröffentlicht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte der Konzern den Umsatz um 64 Prozent auf 843 Mio. Dollar steigern. Ferner wurde ein Nettogewinn von 205 Mio. Dollar bzw. 0,31 Dollar je Aktie gemeldet. Im Vorjahresquartal hatte das Unternehmen noch einen Nettoverlust von 65 Mio. Dollar bzw. 0,11 Dollar je Anteilschein erlitten. Auf bereinigter Basis wurde ein EPS von 0,40 Dollar erzielt. Analysten hatten im Vorfeld einen Umsatz von 841,8 Mio. Dollar und ein EPS von 0,37 Dollar prognostiziert.
Der Versicherungskonzern American International Group (AIG) trennt sich von seiner Restbeteiligung an der Transatlantic Holdings . Der Verkaufsprozess für die 13,8-prozentige Beteiligung an der börsennotierten Versicherungsholding solle am 9. März beginnen. Das Papier der AIG legte infolge der Meldung um 5 Prozent zu, während der Anteilschein von Transatlantic Holdings um mehr als 3 Prozent einknickte.
Das Papier von Cooper Cos. (Cooper Cos) knickte um über 4 Prozent ein. Das Unternehmen hat für das erste Geschäftsquartal 2009/10 eine Umsatzsteigerung von 2 Prozent auf 260,3 Mio. Dollar ausgewiesen. Der Nettogewinn sank unterdessen auf 20,4 Mio. Dollar oder 0,44 Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern noch ein Nettoergebnis von 23,9 Mio. Dollar bzw. 0,53 Dollar je Anteilschein erwirtschaftet. Auf bereinigter Basis wurde ein EPS von 0,49 Dollar erzielt. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Analysten hatten im Vorfeld einen Umsatz von 262,2 Mio. Dollar und ein EPS von 0,52 Dollar erwartet.
Nachdem die Aktie von Abercrombie & Fitch (AbercrombieFitch) bereits gestern um knapp 15 Prozent anziehen konnte, bewegte sich das Papier heute zuletzt mit 2 Prozent im Plus. Der Konzern konnte die Umsatzerlöse im Februar gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 198,1 Mio. Dollar steigern. Die vergleichbaren Filialumsätze bei Niederlassungen, welche länger als ein Jahr geöffnet hatten, erhöhten sich um 5 Prozent.
(05.03.2010/ac/n/m)