03.12.2012 22:04
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Wall Street Schluss: Tagesverluste werden am Ende ausgebaut

New York (www.aktiencheck.de) - Nach einem vielversprechenden Start in den Montagshandel, drehten die US-Leitindizes am Ende in die Verlustzone. Im Fokus der Investoren standen weiterhin die Verhandlungen bezüglich der fiskalischen Klippe. Der Dow Jones verlor 0,46 Prozent auf 12.965,60 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Minus von 0,27 Prozent bei 3.002,20 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,47 Prozent auf 1.409,46 Punkte verzeichnete.

Die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA haben sich im November 2012 verschlechtert. Dies teilte das Institut for Supply Management (ISM) heute mit. So hat sich der ISM-Index von 51,7 Punkten im Vormonat auf nun 49,5 Zähler verringert. Volkswirte waren von einem Wert von 51,2 Punkten ausgegangen. Daneben sind die Bauausgaben in den USA im Oktober 2012 gestiegen. Dies teilte das US-Handelsministerium in Washington heute mit. Demnach haben sich die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 1,4 Prozent erhöht. Volkswirte hatten für den Berichtsmonat einen Zuwachs von 0,4 Prozent prognostiziert.

Im Blick befand sich heute Computer Sciences (CSC) . Der IT-Dienstleister meldete, dass er seine Credit Services-Sparte für 1 Mrd. US-Dollar in bar an den Finanzdienstleister Equifax verkaufen wird. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wird die Sparte im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich einen Umsatz von 230 Mio. US-Dollar, ein operatives Ergebnis von 100 Mio. US-Dollar sowie ein Ergebnis pro Aktie von 40 Cents generieren. Die Transaktion dürfte bis Jahresende abgeschlossen werden. Während Computer Sciences 3,2 Prozent zulegten, stiegen Equifax um 4,2 Prozent.

Der Automobilhersteller General Motors präsentierte heute die US-Absatzzahlen für den Monat November. Demnach wurden im Berichtszeitraum insgesamt 186.505 Modelle abgesetzt, was gegenüber dem Vorjahreswert einem Anstieg von 3,4 Prozent entspricht. Sehr stark entwickelte sich der Absatz bei Cadillac-Modellen, der im Vorjahresvergleich um 30,3 Prozent auf 14,517 Fahrzeuge gesteigert werden konnte. Bei der Marke Buick wurde ein Zuwachs von 22,1 Prozent auf 13,289 Modelle verzeichnet. Die Aktie von General Motors schloss mit einem Minus von 1,4 Prozent. Der Automobilhersteller Ford Motor konnte im November ebenfalls beim US-Absatz zulegen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wurden im Berichtsmonat insgesamt 177.673 Modelle abgesetzt, was einem Anstieg von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Seit Jahresbeginn wurden in den USA 2.035 Millionen Ford-Modelle in den USA verkauft, was einem Anstieg von 5,0 Prozent entspricht. Die Aktie von Ford Motor schloss mit einem Minus von 0,3 Prozent.

Der Einzelhandelskonzern Conn´s (Conns) konnte im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren und hat dabei die Analystenschätzungen übertroffen. Im Anschluss wurde die Jahresprognose nach oben revidiert. Unter anderem konnte man von der starken Nachfrage in allen Produktsegmenten profitieren. Höhere Absatzpreise machten sich auch positiv bei der Margenentwicklung bemerkbar. Aktien von Conn´s verbilligten sich um 2,2 Prozent.

Papiere der News Corp. beendeten den Handel 0,3 Prozent schwächer. Das Unternehmen hat Einzelheiten zu den geplanten Umstrukturierungen des Medienkonzerns bekannt gegeben. Demnach wird der Dow Jones-Chefredakteur und Redaktionsleiter des "Wall Street Journal" Robert Thomson das Amt des CEO der Publishing-Sparte übernehmen. Ende Juni dieses Jahres hatte die News Corp. angekündigt, sich in zwei eigenständige, börsennotierte Unternehmen aufspalten zu wollen. Die Publishing-Sparte, in der die Zeitungs- und Verlagsgeschäfte des Konzerns zusammengefasst sind, soll weiterhin unter der Bezeichnung News Corp. firmieren. Die Entertainment-Aktivitäten des Medienkonzerns, welche die Film- und Fernsehgeschäfte umfassen, werden künftig unter der Bezeichnung Fox Group firmieren.

Daneben gab der Goldminenbetreiber Newmont Mining bekannt, dass President und COO Gary Goldberg zum 1. März 2013 als President und CEO fungieren und in das Board eintreten wird. Den Angaben zufolge tritt Goldberg die Nachfolge von Richard O`Brien an, der als CEO zurücktreten und aus dem Board ausscheiden wird. Goldberg kam im Dezember 2011 als Executive Vice President und COO zu Newmont. Im Juli 2012 wurde er zum President und COO befördert. Vor seinem Wechsel zu Newmont war er 30 Jahre lang beim Bergbaukonzern Rio Tinto plc in zunehmenden Führungspositionen tätig. Die Aktie von Newmont Mining verlor 3,0 Prozent.

Schließlich konnte der Solartechnikkonzern LDK Solar den Verlust im dritten Quartal verringern. Dabei konnten die Analystenerwartungen geschlagen werden. Profitieren konnte der Konzern vor allem von den höheren Umsatzerlösen sowie verbesserten Margen. LDK Solar büßten trotzdem 10,3 Prozent ein. (03.12.2012/ac/n/m)

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