New York (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten US-Indizes schlossen zur Wochenmitte durchgängig mit positiven Vorzeichen. Der Dow Jones notierte zum Handelsende 0,78 Prozent fester bei 12.578,95 Punkten, während der NASDAQ Composite 1,53 Prozent auf 2.769,71 Zähler zulegte. Der S&P 500 gewann 1,11 Prozent auf 1.308,04 Punkte.
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 13. Januar 2012 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der Index um 23,1 Prozent. Angaben des Arbeitsministeriums zufolge haben sich die US-Erzeugerpreise im Dezember 2011 überraschend reduziert. Binnen Monatsfrist sanken die Preise um 0,1 Prozent. Unterdessen ist die US-Industrieproduktion im Dezember nach Angaben der U.S. Federal Reserve Bank gestiegen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger 0,4 Prozent über seinem Vormonatsniveau. Zudem kletterte die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 78,1 Prozent.
Goldman Sachs (Goldman Sachs) verbuchte im vierten Quartal 2011 einen deutlichen Gewinnrückgang, konnte jedoch die Erwartungen der Analysten übertreffen. So verringerten sich die Umsatzerlöse auf 6,05 Mrd. US-Dollar, nach 8,64 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Ferner sank der Nettogewinn von 2,39 Mrd. US-Dollar auf 1,01 Mrd. US-Dollar bzw. 1,84 US-Dollar pro Aktie. Analysten waren im Vorfeld lediglich von einem Gewinn von 1,24 US-Dollar pro Aktie ausgegangen. Die Aktie verteuerte sich bis Handelsende 6,9 Prozent.
Das Kreditinstitut Northern Trust meldete heute, dass sich sein Nettogewinn im vierten Quartal auf 130,2 Mio. US-Dollar bzw. 53 Cents pro Aktie belief, nach 157,1 Mio. US-Dollar bzw. 64 Cents pro Aktie im Vorjahr. Dabei beinhaltet das jüngste Ergebnis Sonderbelastungen in Höhe von 17 Cents pro Aktie. Der operative Gewinn, vor einem Einmalertrag, lag indes bei 50 Cents (Vorjahr: 59 Cents) pro Aktie. Der Umsatz wuchs im Berichtszeitraum um 6,6 Prozent auf 955,6 Mio. US-Dollar. Die Aktie notierte 1,7 Prozent leichter.
Die Bank of New York Mellon musste im abgelaufenen Quartal einen Gewinnrückgang hinnehmen. Dabei hatte die Bank u. a. unter einer Restrukturierungsbelastung und Rückstellungen für Kreditausfälle zu leiden. Die Erwartungen wurden verfehlt. Das Papier verlor 4,7 Prozent. Die U.S. Bancorp (US Bancorp) hat ihren Gewinn im vierten Quartal klar gesteigert. Dabei profitierte das Institut von deutlich geringeren Rückstellungen für Kreditausfälle und positiven Einmaleffekten. Die Schätzungen der Analysten konnten übertroffen werden. Der Titel schloss mit einem Plus von 1,0 Prozent.
Der Netzwerkausrüster ADTRAN veröffentlichte am Mittwoch seine Ergebnisse zum vierten Quartal und gesamten Geschäftsjahr 2011. Die Erwartungen des Marktes konnten damit übertroffen werden. Demnach lag der Umsatz im Berichtszeitraum bei 175,3 Mio. US-Dollar, nach 165,3 Mio. US-Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Nettogewinn reduzierte sich derweil von 36,0 Mio. US-Dollar bzw. 56 Cents je Aktie auf nun 31,2 Mio. US-Dollar bzw. 48 Cents je Aktie. Die Aktie notierte heute abschließend mit einem Zugewinn von 8,5 Prozent.
Der Elektronikkonzern Amphenol gab am Mittwoch seine Ergebnisse des vierten Quartals 2011 bekannt. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum bei 948,7 Mio. US-Dollar und damit unter dem Vorjahreswert von 949,9 Mio. US-Dollar. Der Nettogewinn reduzierte sich von zuvor 131,1 Mio. US-Dollar bzw. 74 Cents je Aktie auf nun 113,9 Mio. US-Dollar bzw. 69 Cents je Aktie. Unternehmensangaben zufolge ist der Gewinnrückgang auf außerordentliche Kosten in Zusammenhang mit Flutschäden in einem Werk und einer Akquisition zurückzuführen. Der Anteilsschein gewann 10,9 Prozent an Wert.
Papiere von Charles Schwab gaben 1,2 Prozent ab. Der größte Discount-Broker in den USA hat seinen Gewinn im vierten Quartal verbessert, was vor allem auf Sonderbelastungen im Vorjahr zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden erfüllt. Aktien von PNC Financial (PNC Financial Services Group) büßten 2,7 Prozent ein. Die Bank verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang, was auf Sonderbelastungen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis verfehlt.
Für die Anteilsscheine des Finanzdienstleisters State Street ging es heute 6,6 Prozent nach unten. Das Unternehmen hat im vierten Quartal einen Gewinnsprung erzielt, was auf eine stärkere Nachfrage nach seinen Services zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis allerdings knapp verfehlt. (18.01.2012/ac/n/m)