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03.08.2011 22:29

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Wall Street-Schluss: US-Börsen drehen ins Plus

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New York (aktiencheck.de AG) - Nach einigem Auf und Ab gingen die US-Börsen am Mittwoch mit positiven Vorzeichen aus dem Handel. Der Dow Jones legte abschließend 0,25 Prozent auf 11.896,44 Punkte zu, während der NASDAQ Composite bei 2.693,07 Punkten um 0,89 Prozent fester notierte. Der S&P 500 gewann unterm Strich 0,50 Prozent hinzu auf 1.260,34 Punkte. Nachbörslich stehen unter anderem noch die Quartalsausweise von Prudential Financial und Avis Budget (Avis Budget Group) zur Veröffentlichung an.

Der Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) meldete am Mittwoch, dass sich die US-Beschäftigung im Juli 2011 weiter erhöht hat. Demnach stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 114.000. Hierbei sank die Zahl um 7.000 im Produzierenden Gewerbe und kletterte um 121.000 im Dienstleistungsbereich. Für Juni war ein revidierter Anstieg um 145.000 verbucht worden. Ferner ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 29. Juli 2011 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 7,1 Prozent. In der Vorwoche war hingegen ein Minus von 5,0 Prozent gemeldet worden. Im Einzelnen stieg der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 7,8 Prozent, während der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 5,1 Prozent zulegte. Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich im Juli 2011 im Vergleich zum Vormonat schwächer entwickelt. Dies teilte das Institut for Supply Management (ISM) am Mittwoch mit. So schrumpfte der ISM-Service-Index auf 52,7 Zähler, nach 53,3 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 53,7 Punkte prognostiziert. Laut US-Handelsministerium ist der Auftragseingang für Industriegüter im Juni 2011 um 0,8 Prozent geschrumpft, während Volkswirte ein Minus von 1,0 Prozent erwartet hatten. Für den Vormonat wurde ein Anstieg von revidiert 0,6 Prozent ausgewiesen. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen 1,9 Prozent unter dem Vormonatsniveau, gegenüber einem Plus von 2,0 Prozent im Mai.

Der Medienkonzern Time Warner hat im zweiten Quartal einen höheren Gewinn erzielt und die Erwartungen auf bereinigter Basis geschlagen. Der Nettogewinn belief sich auf 638 Mio. US-Dollar bzw. 59 Cents pro Aktie, nach 562 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Das bereinigte Ergebnis lag bei 60 Cents (Vorjahr: 50 Cents) pro Aktie. Der Umsatz nahm um 10 Prozent auf 7,03 Mrd. US-Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 56 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 6,81 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Der Titel verschlechterte sich bis Handelsende um 1,3 Prozent.

Für die Aktie von MasterCard ging es indes 13,4 Prozent nach oben. Der Kreditkartenanbieter konnte im zweiten Quartal dank steigender Umsätze sein Ergebnis klar verbessern. So erhöhte sich der Konzernumsatz um 22,1 Prozent auf nun 1,67 Mrd. US-Dollar. Zudem kletterte der Nettogewinn um 32,8 Prozent auf 608 Mio. US-Dollar bzw. 4,76 US-Dollar je Aktie.

Der größte US-Kabelnetzbetreiber Comcast steigerte seinen Gewinn im zweiten Quartal. Zurückzuführen war dies auf eine starke Entwicklung in den Kabel- und Content-Geschäften sowie eine gute Performance von NBC Universal. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis übertroffen. Die Aktie notierte abschließend 0,2 Prozent im Plus.

Der Reinigungsmittel-Hersteller Clorox musste im vierten Geschäftsquartal 2011 einen Gewinnrückgang ausweisen. Demnach wuchsen die Umsatzerlöse auf 1,48 Mrd. US-Dollar, nach 1,43 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Daneben ging der Nettogewinn von 171 Mio. US-Dollar oder 1,20 US-Dollar je Aktie auf nun 169 Mio. US-Dollar bzw. 1,26 US-Dollar pro Aktie zurück. Analysten hatten durchschnittlich ein EPS von 1,19 US-Dollar und Umsätze von 1,47 Mrd. US-Dollar geschätzt. Clorox-Aktien verloren 2 Prozent.

Die Constellation Energy Group hat im zweiten Quartal einen höheren Gewinn verbucht und profitierte dabei von einer guten Entwicklung der Kerngeschäftsbereiche. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen jedoch verfehlt. Zudem wurde die Jahresprognose für 2011 gesenkt, was auf länger als erwartete Ausfälle bei Atomkraftwerken und die Auswirkungen der jüngsten Akquisitionen zurückzuführen ist. Die Aktie des Versorgers gewann abschließend knapp 1 Prozent hinzu. Der Öl- und Erdgasproduzent Devon Energy konnte seinen Gewinn im zweiten Quartal mehr als verdreifachen und die Analystenprognose schlagen können. Der Titel gewann 0,6 Prozent hinzu.

Papiere von Marsh & McLennan (MarshMcLennan Cos) legten bis Handelsende 3,4 Prozent zu. Der Versicherungsbroker hat im zweiten Quartal angesichts starker Umsatz- und Ergebniszuwächsen in allen Segmenten einen höheren Gewinn erwirtschaftet. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Anteilsscheine der Energie-Terminbörse IntercontinentalExchange (Intercontinental Exchange) verschlechterten sich um 1,7 Prozent. Das Unternehmen hatte seinen Gewinn im zweiten Quartal ausgeweitet. Zurückzuführen war dies auf eine gestiegene Aktivität beim Energiehandel. (03.08.2011/ac/n/m)

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