02.11.2012 21:19
Bewerten
 (0)

Wall Street-Schluss: US-Börsen gehen mit Abschlägen ins Wochenende

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes verabschiedeten sich am Freitag mit Abschlägen aus der Handelswoche, nachdem sie zunächst positiv in den Tag gestartet waren. So schloss der Dow Jones 1,05 Prozent schwächer bei 13.093,16 Zählern, während der NASDAQ Composite 1,26 Prozent auf 2.982,13 Stellen verlor. Der S&P 500 zeigte zu Handelsende indes einen Abschlag von 0,94 Prozent auf 1.414,20 Punkte.

Wie das US-Handelsministerium bekannt gab, ist der Auftragseingang für Industriegüter im September um 4,8 Prozent gestiegen. Für den Vormonat wurde ein Minus von revidiert 5,1 Prozent ausgewiesen. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 9,8 Prozent über dem Vormonatsniveau, gegenüber einem Rückgang um 13,1 Prozent im August. Daneben erklärte das US-Arbeitsministerium, dass sich die US-Arbeitsmarktsituation im Oktober 2012 erneut verbessert hat. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 171.000. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 184.000, nach einem Zuwachs von revidiert 128.000 im Vormonat. Ferner erhöhte sich die Arbeitslosenquote auf 7,9 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 7,8 Prozent gestanden hatte.

Aktien des Modekonzerns Ralph Lauren (Ralph Lauren a) notierten abschließend 1,1 Prozent fester, nachdem das Unternehmen für das zweite Quartal einen leichten Gewinnrückgang ausgewiesen hatte. Dieser resultierte unter anderem aus negativen steuerlichen Einmaleffekten. Insgesamt zeigte sich der Modekonzern vor dem Hintergrund der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen mit dem Ergebnis zufrieden. Die Marktschätzungen wurden übertroffen. Im Anschluss revidierte Ralph Lauren jedoch die Umsatzprognose für das laufende Fiskaljahr nach unten.

Der Medien- und Verlagskonzern Martha Stewart Living Omnimedia hat seinen Verlust im dritten Quartal deutlich ausgeweitet. So lagen sowohl Umsatz als auch Ergebnis deutlich unter dem Vorjahreswert. Nach Aussage von CEO Lisa Gersh habe das Ergebnis im Rahmen der konzerneigenen Erwartungen gelegen. Für den Umsatzrückgang machte der Medienkonzern vor allem rückläufige Erlöse im Printmedien- und dem Fernsehsegment verantwortlich. Die Aktie von Martha Stewart schloss 5,1 Prozent schwächer.

Der zweitgrößte US-Ölkonzern Chevron gab heute bekannt, dass sich sein Gewinn im dritten Quartal verringert hat, was auf einen Produktionsrückgang und Beeinträchtigungen im Raffineriegeschäft zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit verfehlt und die Aktie verlor abschließend 2,9 Prozent an Wert.

Indes verzeichnete der Konkurrent Hess im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg. Profitiert habe man vor allem von einer deutlichen Verbesserung im Segment Exploration & Production. Neben höheren Absatzpreisen bei Erdgas war dies vor allem auf höhere Ölfördermengen zurückzuführen, nachdem die Ölproduktion in Libyen wieder angefahren worden war. Die Erwartungen wurden deutlich geschlagen. Hess-Papiere gewannen am Freitag 1,4 Prozent hinzu.

Der Spirituosenhersteller Beam erklärte, dass er seinen um Einmaleffekte bereinigten Gewinn verbessern und die Erwartungen der Analysten übertreffen konnte. Die Aktie legte insgesamt 2,8 Prozent zu.

Der Informations-Dienstleister Thomson Reuters gab bekannt, dass sein Gewinn im dritten Quartal gestiegen ist, was vor allem mit einem Steuervorteil zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Papiere von Thomson Reuters verloren bis Handelsende 1,1 Prozent an Wert.

McGraw-Hill (McGraw-Hill Companies) musste im dritten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Das bereinigte Ergebnis konnte jedoch verbessert werden, womit die Markterwartungen übertroffen wurden. Wie der Verlags- und Informationskonzern erklärte, habe man vor allem von der starken Entwicklung im Bereich Finanzdienstleistungen profitieren können. Außerdem wurde die Jahresprognose angehoben. Daneben erklärte das Verlagshaus Washington Post , dass es im dritten Quartal einen Gewinn nach einem Vorjahresverlust erzielt hat. Papiere von McGraw-Hill gaben abschließend 3,6 Prozent ab, während Anteile der Washington Post 4,8 Prozent fester aus dem Handel gingen.

Das Marktforschungsinstitut Gartner konnte im dritten Quartal mit einem leichten Ergebnisanstieg aufwarten. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen erfüllt. Profitiert habe man vor allem von höheren Umsatzerlösen im Marktforschungssegment. Die Ergebnisprognose für das laufende Fiskaljahr wurde bestätigt. Aktien von Gartner schlossen mit einem Minus von 8,2 Prozent. (02.11.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Chevron Corp.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Chevron Corp.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
11.07.2016Chevron buyJefferies & Company Inc.
02.05.2016Chevron NeutralUBS AG
08.04.2016Chevron Equal WeightBarclays Capital
18.03.2016Chevron NeutralNomura
22.01.2016Chevron HaltenIndependent Research GmbH
11.07.2016Chevron buyJefferies & Company Inc.
16.12.2015Chevron BuyArgus Research Company
15.12.2015Chevron OutperformCowen and Company, LLC
14.12.2015Chevron Sector OutperformScotia Howard Weil
08.12.2014Chevron OutperformOppenheimer & Co. Inc.
02.05.2016Chevron NeutralUBS AG
08.04.2016Chevron Equal WeightBarclays Capital
18.03.2016Chevron NeutralNomura
22.01.2016Chevron HaltenIndependent Research GmbH
03.08.2015Chevron NeutralUBS AG
23.09.2015Chevron UnderperformMacquarie Research
09.09.2014Chevron UnderperformMerrill Lynch & Co., Inc.
24.04.2007Chevron sellDeutsche Securities
05.02.2007Chevron sellDeutsche Securities
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Chevron Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub
Bayer: Monsanto-Deal würde ein neues Burg­graben-Unter­nehmen ergeben!
Mit der Übernahme des US-Saatgutspezialisten Monsanto will Bayer im Agrarchemie-Geschäft den großen Wurf landen und zur weltweiten Nummer Eins aufsteigen. Der strategisch sinnvolle Megadeal ist allerdings mit großen Unsicherheiten behaftet. Lesen Sie in der neuen Ausgabe des Anleger­magazins, warum der Life-Science-Konzern dennoch einen näheren Blick wert ist.

Heute im Fokus

DAX geht stabil ins Wochenende -- Wall Street freundlich -- PayPal-Deal mit Visa -- ElringKlinger kassiert Prognose -- Starbucks, Boeing, AMD im Fokus

Teile ehemaliger Bilfinger-Sparte offenbar wieder zum Verkauf. Rekordtransfer: Schürrle-Wechsel zum BVB offiziell. Gewinneinbruch bei American Airlines. GE punktet mit Energie und Luftfahrt. VW-Konzern setzt in Südkorea Verkauf von 79 Modellen aus. Heideldruck-Chef Linzbach verlässt Unternehmen. EZB-Vertreter: Probleme italienischer Banken lösbar.
Die wertvollsten Marken 2016
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Diese Aktien stehen auf den Verkauflisten der Experten

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Welche Marke ist die teuerste?
Volatilität in Schwellenländern
Das haben die Dax-Vorstände 2015 verdient
Welches Land gewann am häufigsten die europäische Fußballkrone?
Welches Land schnitt bei den Weltmeisterschaften am besten ab?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung sieht keine Auswirkungen des Putschversuchs in der Türkei auf das Flüchtlingsabkommen mit der EU. Sehen Sie das auch so?