09.01.2013 22:02
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Wall Street Schluss: US-Börsen retten leichte Gewinne ins Ziel

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Börsen schlossen den Mittwochhandel leicht in der Gewinnzone ab. Dabei zeigten sich die Börsianer erfreut über die positiven Geschäftszahlen des Aluminiumkonzerns Alcoa, der am Vorabend nachbörslich sein Zahlenwerk für das vierte Quartal präsentiert hatte. Der Dow Jones gewann 0,46 Prozent auf 13.390,01 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Plus von 0,45 Prozent bei 3.105,82 Zählern, während der S&P 500 einen Aufschlag von 0,27 Prozent auf 1.461,02 Punkte verzeichnete.

Bereits vor Handelseröffnung wurden positive Konjunkturdaten veröffentlicht. So ermittelte die Mortgage Bankers Association of America (MBA) für die Woche zum 4. Januar einen Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. Der entsprechende Index erhöhte sich gegenüber der vorangegangenen Woche um 11,7 Prozent. Außerdem veröffentlichte die Energy Information Administration (EIA) für die Woche zum 4. Januar 2013 einen Anstieg der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Plus von 1,3 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche aus. Bei Benzin wurde ein Anstieg von 7,4 Millionen Barrel verzeichnet. Daneben wurde bei den Mitteldestillaten wie Diesel ein Anstieg der Lagerbestände um 6,8 Millionen Barrel verbucht.

Ein Tagesplus von 3,7 Prozent konnte der Industriekonzern Danaher verbuchen. Hintergrund waren optimistische Äußerungen des CEO H. Lawrence Culp Jr. zur Ergebnisentwicklung im vierten Quartal.

Alcoa veröffentlichte am Dienstag nach US-Börsenschluss die Ergebnisse für das vierte Quartal 2012 und gab damit den Startschuss in die neue Berichtssaison. Dank Kostensenkungen konnte der weltweit größte Aluminiumhersteller nach einem Vorjahresverlust wieder einen Gewinn ausweisen. Die Umsatzerwartungen des Marktes wurden deutlich übertroffen. Anteilsscheine von Alcoa schlossen den Handel mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent ab.

Auch heute wurden einige wichtige Quartalsberichte veröffentlicht. So verbuchte der Wein- und Spirituosenkonzern Constellation Brands (Constellation Brand a) im dritten Quartal einen Ergebnisanstieg. Dabei wurden die Markterwartungen übertroffen. Außerdem gab der Konzern einen positiven Ausblick für das laufende Fiskaljahr. Aktien von Constellation Brands verloren 0,7 Prozent an Wert.

Greenbrier (Greenbrier Companies) musste im ersten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Dabei konnte der auf Schienenfahrzeuge und Spezialwaggons spezialisierte Konzern jedoch die Analystenschätzungen schlagen. Die Anleger honorierten die besser als erwartet ausgefallenen Ergebnisse am Ende mit Aufschlägen von 2,5 Prozent.

Die United Continental Holdings , die Muttergesellschaft der beiden US-Fluglinien United Airlines und Continental Airlines, präsentierte am Mittwoch die Verkehrszahlen für den Monat Dezember 2012. Demnach wurden im Berichtszeitraum 11,077 Millionen Fluggäste befördert, was einem Minus von 4,2 Prozent entspricht. Der Sitzladefaktor verbesserte sich indessen um 1,2 Prozentpunkte auf 82,4 Prozent. Papiere von United Continental Holdings schlossen 0,1 Prozent im Plus.

Schließlich hat der Medizintechnikkonzern Stryker heute seine Prognose für das laufende Fiskaljahr 2012 und das Geschäftsjahr 2013 konkretisiert. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, erwartet Stryker für das Gesamtjahr Umsatzerlöse im Bereich von 8,7 Mrd. US-Dollar, was einem Plus von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Beim bereinigten Konzernergebnis geht Stryker von einem EPS im Bereich von 4,05 bis 4,07 US-Dollar aus. Analysten erwarten hier ein EPS von 4,05 US-Dollar sowie Umsatzerlöse von 8,59 Mrd. US-Dollar. Für das Geschäftsjahr 2013 geht Stryker von einem bereinigten EPS von 4,25 bis 4,40 US-Dollar aus. Beim Konzernumsatz stellt Stryker auf wechselkursbereinigter Basis einen Anstieg von 3,0 bis 5,5 Prozent in Aussicht. Die Analystenschätzungen für das Geschäftsjahr 2013 liegen bei einem EPS von 4,30 US-Dollar und einem Umsatz von 8,9 Mrd. US-Dollar. Die Aktie von Stryker tendierte am Ene mit 2,5 Prozent in der Gewinnzone.(09.01.2013/ac/n/m)

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