New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Aktienmärkte konnten sich am Mittwoch erneut auf keine einheitliche Richtung festlegen. Der Dow Jones schloss 0,38 Prozent fester bei 12.196,37 Punkten, während der NASDAQ Composite 0,01 Prozent auf 2.649,21 Zähler abgab. Der S&P 500 notierte abschließend mit einem Plus von 0,20 Prozent bei 1.261,01 Punkten.
Das Volumen der US-Verbraucherkredite ist im Oktober 2011 um 7,7 Mrd. US-Dollar gestiegen. Dies teilte die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) am Mittwoch mit. Insgesamt stieg das Gesamtvolumen der ausstehenden Verbraucherkredite um 3,7 Prozent auf 2,46 Billionen US-Dollar. Der Umfang der kurzfristigen Schulden, wie etwa Kreditkartenschulden, kletterte um 0,6 Prozent bzw. 0,3 Mrd. US-Dollar auf 792,3 Mrd. US-Dollar. Das Volumen langfristiger Kredite, wie zum Beispiel für Autokäufe oder Studienkredite, stieg dagegen um 5,3 Prozent bzw. 7,3 Mrd. US-Dollar auf 1,67 Billionen US-Dollar.
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 3. Dezember 2011 einen saisonbereinigten Anstieg bei der Zahl der Hypothekenanträge. So erhöhte sich der entsprechende Index um 12,8 Prozent. In der Vorwoche war ein Minus von 11,7 Prozent gemeldet worden. Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte für die Woche zum 2. Dezember 2011 einen Anstieg der Öllagerbestände von 1,3 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Bei Benzin wurde ein Zuwachs von 5,1 Millionen Barrel ausgewiesen. Ferner wurde bei den Mitteldestillaten wie Diesel eine Zunahme der Lagerbestände um 2,5 Millionen Barrel verzeichnet.
Der Pharmakonzern Pfizer hat eine bedeutende Hürde bei der Zulassung seines neuen Krebsmedikaments Axitinib genommen. Die Food and Drug Administration (FDA) erklärte am Mittwoch, dass die Vorteile des Präparats die möglichen Nachteile überwiegen würden. Axitinib soll zur Behandlung von Nierenkrebs eingesetzt werden. Das FDA-Gremium erklärte, dass das Medikament Vorteile für Menschen liefere, die schlecht auf andere Präparate reagierten. Das Pfizer-Papier notierte abschließend 1,2 Prozent fester.
Der Einzelhandelskonzern J. C. Penney (J C Penney Company) hat eine Minderheitsbeteiligung an dem Medien- und Verlagskonzern Martha Stewart Living Omnimedia erworben. Demnach hat sich die Einzelhandelskette 16,6 Prozent der Anteile von Martha Stewart Living Omnimedia gesichert. Insgesamt lag der Kaufpreis für die Beteiligung bei 38,5 Mio. US-Dollar bzw. 3,50 US-Dollar je Aktie. Im Zuge der vereinbarten strategischen Allianz beider Konzerne werden ab Februar 2013 in vielen der Department Stores von JC Penney Unterfilialen von Martha Stewart eingerichtet, in denen Kunden Merchandising-Artikel des Medien- und Verlagskonzerns erwerben können. Die Aktie von Martha Stewart schloss mit einem Plus von 33,3 Prozent. Das Papier von J. C. Penney notierte 0,6 Prozent im Plus.
Scotts Miracle-Gro (The Scotts Miracle-Gro Company) hat seine Ergebnisprognose für das erste Quartal konkretisiert. Wie aus einer Pressemitteilung des auf Rasen- und Gartenprodukte spezialisierten Konzerns hervorgeht, dürfte der Konzern im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres voraussichtlich einen Verlust von 70 bis 75 Mio. US-Dollar ausweisen, nachdem man im Vorjahresquartal einen Nettoverlust von 65,6 Mio. US-Dollar erwirtschaftet hatte. Beim Ergebnis je Aktie geht Scotts Miracle-Gro von einem Verlust im Bereich von 1,20 bis 1,25 US-Dollar aus, nach einem Verlust von 99 Cents im Vorjahreszeitraum. Die Aktie notierte fast 2 Prozent fester.
Die Fluglinie Delta Air Lines hat sich an der brasilianischen Fluggesellschaft Gol Linhas Aereas Inteligentes beteiligt. Wie Gol Linhas Aereas Inteligentes verkündete, werde Delta Air Lines eine Beteiligung im Gesamtwert von 100 Mio. US-Dollar erwerben. Im Rahmen der am Mittwoch unterzeichneten Vereinbarung werden beide Luftfahrtkonzerne außerdem ihre operative Zusammenarbeit intensivieren. Die Aktie von Delta Airlines gewann abschließend 1,1 Prozent an Wert.
Anteilsscheine der Citigroup stehen weiterhin unter Druck. Am Vorabend hatte der CEO Vikram Pandit im Rahmen einer Analystenveranstaltung den Abbau von 4.500 Stellen angekündigt. In diesem Zusammenhang werde der Finanzkonzern Einmalbelastungen in Höhe von 400 Mio. US-Dollar verbuchen, hieß es weiter. Bis Handelsende gewann die Aktie 0,3 Prozent hinzu. Die Aktien des Agrarkonzern Monsanto gaben unterdessen 0,8 Prozent ab. Das Unternehmen hatte zuvor seine Prognose für das erste Quartal nach oben revidiert. (07.12.2011/ac/n/m)