11.12.2012 22:21
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Wall Street-Schluss: US-Börsen schließen freundlicher

New York (www.aktiencheck.de) - Nach positiven Vorgaben von den europäischen Märkten notierten auch die US-Leitindizes am Dienstag mit deutlichen Zugewinnen und beendeten den Handel mit grünen Vorzeichen. Der Dow Jones gewann abschließend 0,60 Prozent auf 13.248,44 Zähler. Der NASDAQ Composite notierte 1,18 Prozent fester bei 3.022,30 Stellen und der S&P 500 schloss bei 1.427,84 Punkten (+0,65 Prozent). Das Commerce Department gab am Dienstag bekannt, dass bei den Lagerbeständen im Großhandel im Oktober 2012 ein saisonbereinigter Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat ausgewiesen wurde, nach einem Plus von 1,1 Prozent im September. Die Umsatzerlöse des US-Großhandels fielen gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent, nach einer Zunahme um revidiert 1,9 Prozent im September. Das US-Handelsministerium teilte mit, dass sich das US-Handelsbilanzdefizit im Oktober 2012 um 4,9 Prozent auf 42,2 Mrd. US-Dollar erhöht hat. Im September war ein Passivsaldo von revidiert 40,3 Mrd. US-Dollar verbucht worden. Hierbei fielen die Exporte um 3,6 Prozent auf 180,5 Mrd. US-Dollar. Die Importe sanken um 2,1 Prozent auf 222,8 Mrd. US-Dollar.

Der Einzelhändler Dollar General konnte im dritten Quartal dank höherer Umsatzerlöse mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Die Erwartungen wurden dabei übertroffen. Profitieren konnte der Konzern von der starken Kundennachfrage sowie weiter verbesserten Margen. Außerdem wurde die Jahresprognose nach oben korrigiert. Aktien von Dollar General gingen dennoch mit einem Minus von 7,8 Prozent aus dem Handel. Die Papiere des Konkurrenten Family Dollar Stores konnten sich diesem negativen Trend nicht entziehen und schlossen 8,4 Prozent im Minus.

Daneben erklärte die US-Regierung, dass sie ihre restlichen Anteile an dem Versicherungskonzern AIG (American International Group (AIG)) für 32,50 US-Dollar je Aktie verkauft. Das US-Finanzministerium wird im Rahmen des öffentlichen Angebots für die verbliebenen 234.169.156 AIG-Anteilsscheine damit voraussichtlich rund 7,6 Mrd. US-Dollar erlösen. Der Versicherungskonzern war im Zuge der Finanzkrise schwer in Schieflage geraten und musste durch staatliche Hilfen im Gesamtvolumen von rund 182 Mrd. US-Dollar vor der Pleite bewahrt werden. Unterm Strich verzeichnen das US-Finanzministerium und die US-Notenbank Federal Reserve aus der AIG-Rettung einen Gewinn von insgesamt 22,7 Mrd. US-Dollar, hieß es. Abschließend gewannen AIG-Papiere 5,7 Prozent an Wert.

Papiere von Delta Air Lines tendierten abschließend 5,2 Prozent fester. Die Fluggesellschaft meldete, dass sie mit der Virgin Atlantic Airways Ltd. ein Abkommen geschlossen hat, das die Gründung eines Joint Ventures vorsieht. Demnach wird das Gemeinschaftsunternehmen ein erweitertes transatlantisches Netzwerk schaffen und den Wettbewerb zwischen Großbritannien und Nordamerika erhöhen, wodurch sich größere Vorteile für Passagiere auf diesen Routen ergeben. Im Rahmen des Joint Ventures wird Delta 360 Mio. US-Dollar in Virgin Atlantic investieren und damit einen Anteil in Höhe von 49 Prozent erhalten, welcher zurzeit von Singapore Airlines gehalten wird. Die Virgin Group und Sir Richard Branson werden mit 51 Prozent indes weiterhin die Mehrheit an Virgin Atlantic Airways halten. (11.12.2012/ac/n/m)

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