New York (aktiencheck.de AG) - Die Indizes an der Wall Street schlossen am Mittwoch mit positiven Vorzeichen. Der Dow Jones legte abschließend 0,46 Prozent auf 11.613,53 Punkte zu, während sich der NASDAQ Composite um 0,13 Prozent auf 2.579,46 Zähler verbesserte. Der S&P 500 notierte zum Handelsende 0,49 Prozent fester bei 1.218,89 Punkten.
Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte für August 2011 einen Rückgang beim saisonbereinigten Konjunktur-Index. So lag der Einkaufsmanager-Index bei 56,5 Punkten, nach 58,8 Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 53,0 Punkten prognostiziert. Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 26. August 2011 einen saisonbereinigten Zuwachs bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 9,6 Prozent. In der Vorwoche war ein Minus von 2,4 Prozent gemeldet worden. Im Einzelnen fiel der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite um 12,2 Prozent, wogegen der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 0,9 Prozent zulegte.
Daneben hat sich die US-Beschäftigung nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) im August 2011 weiter erhöht. So stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 91.000. Hierbei wuchs die Zahl um 11.000 im Produzierenden Gewerbe und um 80.000 im Dienstleistungsbereich. Für Juli war ein revidierter Anstieg um 109.000 verbucht worden. Das US-Handelsministerium gab bekannt, dass der Auftragseingang für Industriegüter im Juli 2011 um 2,4 Prozent gestiegen ist. Volkswirte hatten nur ein Plus von 1,8 Prozent erwartet. Für den Vormonat wurde hier ein Rückgang von revidiert 0,4 Prozent ausgewiesen. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um revidiert 4,1 Prozent über dem Vormonatsniveau, gegenüber einem Minus von 1,1 Prozent im Mai.
Mit einem Aufschlag von 1,3 Prozent gingen Aktien Joy Global aus dem Handel. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum mit 1,14 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 850,0 Mio. US-Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 173,1 Mio. US-Dollar bzw. 1,62 US-Dollar je Aktie, nach zuvor 118,5 Mio. US-Dollar. Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft lag bei 1,61 US-Dollar je Aktie. Insgesamt konnte der Konzern von der starken Nachfrage nach Bergbau-Equipment profitieren. Zudem wirkte sich auch die Übernahme einer Konzernsparte LeTourneau Technologies positiv auf das Ergebnis aus. Ferner wurde die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. So erwartet der Konzern nun einen Umsatz von 4,3 bis 4,5 Mrd. US-Dollar sowie einen Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft von 5,70 bis 6,00 US-Dollar je Aktie. Zuvor hatte man ein EPS von 5,30 bis 5,60 US-Dollar sowie einen Umsatz von 4,1 bis 4,3 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt.
Die Juwelierkette Zale konnte im vierten Quartal besser abschneiden als von Analysten erwartet. So lag der Umsatz mit 377,3 Mio. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 345,0 Mio. US-Dollar. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen der Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde ein Anstieg von 9,8 Prozent ausgewiesen. Unterm Strich wurde beim Nettoergebnis ein Verlust von 32,6 Mio. US-Dollar bzw. 1,02 US-Dollar je Aktie verzeichnet, nach einem Nettoverlust von 28,5 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Aktie notierte abschließend mit einem Minus von 14,1 Prozent.
Anteilsscheine von Brown-Forman (Brown-Forman b) gaben 2,4 Prozent nach. Der Hersteller alkoholischer Getränke steigerte im ersten Quartal den Gewinn. Der Umsatz erhöhte sich von 744,9 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf nun 840,3 Mio. US-Dollar. Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 118,1 Mio. US-Dollar bzw. ein EPS von 81 Cents verzeichnet, nach zuvor 111,4 Mio. US-Dollar. Analysten hatten zuvor ein EPS von 83 Cents sowie einen Umsatz von 725,4 Mio. US-Dollar erwartet.
Die Aktien von Jos. A. Bank Clothiers (Jos A Bank Clothiers) gewannen bis Handelsende 8,5 Prozent hinzu, nachdem die Bekleidungskette einen Gewinnanstieg im zweiten Quartal vermelden konnte. Der Umsatz verbesserte sich um 22,4 Prozent auf 230,7 Mio. US-Dollar. Bei den vergleichbaren Umsatzerlösen bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, wurde ein Anstieg von 14,7 Prozent ausgewiesen. Der Nettogewinn lag mit 20,6 Mio. US-Dollar bzw. 74 Cents je Aktie deutlich über dem Vorjahreswert von 16,5 Mio. US-Dollar bzw. 59 Cents je Aktie. Analysten hatten zuvor ein EPS von 68 Cents bei Umsatzerlösen von 209,7 Mio. US-Dollar erwartet.
Der kanadische Mischkonzern Bombardier (Bombardie b) konnte im zweiten Quartal mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg aufwarten. Demnach lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 4,75 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 4,05 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 211 Mio. US-Dollar bzw. 12 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 138 Mio. US-Dollar bzw. 7 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Die Aktie von Bombardier notierte in Toronto abschließend mit einem Minus von 6,8 Prozent. (31.08.2011/ac/n/m)