New York (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten Indizes an der Wall Street nahmen ihre Zugewinne des Tages mit in den Feierabend. Der Dow Jones gewann abschließend 0,60 Prozent hinzu auf 12.261,65 Punkte. Der NASDAQ Composite legte 0,41 Prozent auf 2.740,49 Punkte zu. Der S&P 500 (At Home) kletterte um 0,83 Prozent auf 1.307,41 Punkte.
Die National Association of Realtors teilte mit, dass die Zahl der anstehenden US-Hausverkäufe im Mai 2011 angewachsen ist. Demnach erhöhte sich der entsprechende Index um 8,2 Prozent gegenüber dem Vormonat, wogegen Volkswirte von einer leichten Abnahme um 0,6 Prozent ausgegangen waren. Im April 2010 war ein Minus von 11,3 Prozent ermittelt worden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat nahm die Zahl um 13,4 Prozent zu. Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 24. Juni 2011 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 2,7 Prozent. In der Vorwoche war sogar ein Minus von 5,9 Prozent gemeldet worden. Den weiteren Angaben der MBA zufolge belief sich der durchschnittliche Zinssatz für 30-jährige Hypotheken auf 4,46 Prozent, was einer Abnahme um 0,11 Prozentpunkte gegenüber der Vorwoche entspricht. Die Energy Information Administration (EIA) veröffentlichte für die Woche zum 24. Juni 2011 einen Rückgang der Öllagerbestände. Demnach wiesen die Rohöllagerbestände ein Minus von 4,4 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche aus. Bei Benzin wurde ein Rückgang von 1,4 Millionen Barrel ausgewiesen. Ferner wurde bei den Mitteldestillaten wie Diesel eine Zunahme der Lagerbestände um 0,3 Millionen Barrel verzeichnet.
Oracle könnte laut Meinung eines Experten eine milliardenschwere Entschädigung von Google erhalten. Oracle hatte als Teil seines Rechtsstreits mit Google einen Sachverständigen engagiert. Dieser kam nun zu dem Schluss, dass Google infolge der mutmaßlichen Verletzung des geistigen Eigentums von Oracle 2,6 Mrd. US-Dollar zahlen müsste. Die Oracle-Aktie notierte abschließend mit einem Plus von 0,3 Prozent. Das Google-Papier legte 0,8 Prozent zu.
Im Blickpunkt stand heute auch die Bank of America . Die größte US-Bank hat sich im Streit um den Verkauf hypothekenbesicherter Wertpapiere mit den zuständigen Behörden auf die Zahlung von insgesamt 8,5 Mrd. US-Dollar geeinigt. Außerdem wird die Bank im zweiten Quartal weitere Rückstellungen in Zusammenhang mit Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 5,5 Mrd. US-Dollar bilden. Im zweiten Quartal geht das Kreditinstitut in Zusammenhang mit dem milliardenschweren Vergleich von einem Verlust von 88 bis 93 Cents je Aktie aus. Vor Einmaleffekten erwartet der Finanzkonzern einen Gewinn von 28 bis 33 Cents je Aktie. Das Papier rückte 0,2 Prozent vor.
Die Aktie von BJ`s Wholesale Club gewann 4,6 Prozent hinzu. Der Großhändler steht vor der Übernahme. So hat man der Übernahmeofferte eines aus den beiden Finanzinvestoren Leonard Green & Partners L.P. (LGP) und CVC Capital Partners bestehenden Konsortiums im Gesamtvolumen von 2,8 Mrd. US-Dollar zugestimmt. Im Rahmen der Vereinbarung werden die Aktionäre des Großhandelskonzerns 51,25 US-Dollar je Aktie in bar erhalten.
Die Shaw Group musste im dritten Quartal einen deutlichen Verlust ausweisen. Demnach lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 1,49 Mrd. US-Dollar unter dem Vorjahreswert von 1,79 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Verlust von 70,0 Mio. US-Dollar bzw. 89 Cents je Aktie ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 68,2 Mio. US-Dollar bzw. 79 Cents je Aktie verzeichnet hatte. Das Papier gab bis Handelsende 7,7 Prozent ab. Der Grußkartenhersteller American Greetings meldete, dass sein Gewinn im ersten Quartal gestiegen ist, was mit einem leichten Umsatzwachstum zusammenhängt. Der Nettogewinn belief sich demnach auf 32,6 Mio. US-Dollar bzw. 78 Cents pro Aktie, nach 30,8 Mio. US-Dollar bzw. 75 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz nahm von 396,3 Mio. US-Dollar auf 402,3 Mio. US-Dollar zu. Die Aktie verlor heute 0,7 Prozent.
Anteilsscheine von Monsanto verbuchten bis Handelsende ein Plus von rund 5 Prozent. Der Agrarkonzern steigerte seinen Gewinn im dritten Quartal deutlich und profitierte dabei von einem starken Umsatzwachstum. Die Erwartungen wurden klar geschlagen. Zudem wurde der Ausblick angehoben. Der Nettogewinn belief sich auf 680 Mio. US-Dollar bzw. 1,26 US-Dollar pro Aktie, nach 384 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz nahm um 21 Prozent auf 3,59 Mrd. US-Dollar zu. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern nun mit einem bereinigten EPS-Ergebnis von 2,84 bis 2,88 US-Dollar (zuvor: 2,72 bis 2,82 US-Dollar).
General Mills (General Mills) konnte im vierten Quartal mit einem Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten. So lag der Umsatz mit 3,63 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 3,53 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich wurde beim Nettogewinn ein Anstieg auf 320,2 Mio. US-Dollar bzw. 48 Cents je Aktie ausgewiesen, nach zuvor 211,9 Mio. US-Dollar. Vor Einmaleffekten lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 52 Cents. Die Aktie des Lebensmittelkonzerns legte 0,5 Prozent zu. Die Aktien von Family Dollar Stores verzeichneten ein Plus von 0,8 Prozent. Das Unternehmen hatte seinen Umsatz und Gewinn im dritten Quartal steigern können. Allerdings wurden hier die Analystenerwartungen verfehlt.
Acuity Brands (Acuity Brands) konnte im dritten Geschäftsquartal vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage ein höheres Ergebnis ausweisen. Gewinnseitig wurden die Analystenerwartungen aber knapp verfehlt. Das Papier verlor abschließend 1,1 Prozent. Für eine Enttäuschung sorgte der Baukonzern KB Home (KB Home ). Sein Verlust hat sich im zweiten Quartal mehr als verdoppelt, was auf Sonderbelastungen und deutlich geringere Umsätze zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit deutlich verfehlt. Für den Anteilsschein ging es 15,4 Prozent nach unten. (29.06.2011/ac/n/m)