New York (aktiencheck.de AG) - Während die Rentenmärkte aufgrund des Feiertages "Columbus Day" zum Wochenauftakt geschlossen blieben, wurde an den Aktienmärkten gehandelt. Wichtige Konjunkturdaten standen nicht auf der Agenda. Nach sehr ruhigem Handel gingen die Indizes nahezu unverändert aus dem Handel. Der Dow Jones schloss mit einem Plus von 0,02 Prozent bei 11.008,59 Punkten. Der S&P 500 verzeichnete ein marginales Minus von 0,01 Prozent auf 1.165,04 Zähler. Der NASDAQ Composite legte leicht um 0,02 Prozent auf 2.402,33 Punkte zu.
Der amerikanische Software-Konzern Microsoft Corp. hat eine neue Serie von Smartphones vorgestellt, die unter dem mobilen Betriebssystem Windows Phone 7 laufen. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, will der Konzern mit insgesamt sieben neuen Handys Marktanteile zurückerobern. Die neuen Geräte sollen in Europa ab dem 21. Oktober erhältlich sein. In den USA werden die neuen Handys vom US-Telekommunikationskonzern AT&T Inc. (AT&T) sowie von der Telekom-Tochter T-Mobile USA vertrieben. AT&T beginnt mit dem Verkauf drei neuer Geräte am 8. November. Während die Microsoft-Aktie nahezu unverändert schloss, gewannen Papiere von AT&T 0,3 Prozent.
Die US-Einzelhandelskette Gymboree Corp. steht kurz vor der Übernahme durch den US-Finanzinvestor Bain Capital. Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, habe Bain Capital eine Übernahmeofferte in Höhe von 65,40 Dollar je Aktie in bar für den Einzelhandelskonzern unterbreitet. Dies entspricht einem Aufschlag von 23,5 Prozent gegenüber dem letzten Schlusskurs der Aktie vom vergangenen Freitag. Das Gesamtvolumen der Transaktion beläuft sich auf 1,8 Mrd. Dollar. Das Board of Directors von Gymboree hat die Übernahme bereits einstimmig gebilligt. Die Übernahme, die noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Behörden und der Aktionäre steht, wird voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen werden. Die Aktie von Gymboree macht daraufhin einen Sprung um über 22 Prozent.
Der Solartechnikkonzern LDK Solar hat seine Umsatzprognose für das dritte Quartal nach oben korrigiert und rechnet nunmehr mit einem Gesamtumsatz von 610 bis 640 Mio. Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen einen Umsatz im Bereich von 570 bis 600 Mio. Dollar in Aussicht gestellt. Analysten gehen für das dritte Quartal von einem EPS von 35 Cents bei Umsatzerlösen von 580,3 Mio. Dollar aus. Die Aktie schoss daraufhin um 15 Prozent nach oben.
Ferner hat der Solartechnikkonzern Canadian Solar Andrew Chen mit sofortiger Wirkung zum CFO des Konzerns berufen. Chen wird die Nachfolge von Arthur Chien antreten, der künftig als Berater für den CEO arbeiten wird. Das Papier verbesserte sich um knapp 5 Prozent.
Die Ford Motor Co. hat im September 2010 den Absatz in Asien und Afrika kräftig gesteigert. Wie der zweitgrößte amerikanische Automobilhersteller am Montag bekannt gab, erhöhte sich der Absatz in der Region Asien/Pazifik und Afrika im September um 27 Prozent auf 78.700 Fahrzeuge - mehr als je zuvor in einem Monat. Insgesamt verkaufte Ford in der Region Asien/Pazifik und Afrika im laufenden Jahr bislang 651.857 Fahrzeuge und damit 40 Prozent mehr als im Vorjahr. Getrieben wurde der Absatz insbesondere von den guten Verkaufszahlen in Indien und China. Dort stiegen die Verkäufe in den ersten neun Monaten 2010 um 50 Prozent auf 482.129 Fahrzeuge. Vor allem der neue Fiesta erfreut sich in Südostasien hoher Nachfrage. Die Ford-Aktie schloss mit einem Aufschlag von 1 Prozent.
Der Pharmakonzern Jazz Pharmaceuticals ist mit seinem Zulassungsantrag für das Medikament JZP-6 zur Behandlung des Fibromyalgie-Syndroms in den USA vorerst gescheitert. So hat die US-Gesundheitsbehörde FDA in einem Schreiben an Jazz Pharmaceuticals weitere Informationen und Daten zu dem Medikament angefordert. Unter anderem seien nach Aussage der FDA weitere klinische Studien mit dem Medikament erforderlich. Die Aktie konnte dennoch um 4 Prozent zulegen.
Daneben gab der Gas- und Ölkonzern Apache bekannt, dass seine Tochtergesellschaft Apache Julimar Pty Ltd. mit einer Tochter des zweitgrößten US-Ölkonzerns Chevron und Japans größtem Energieerzeuger TEPCO (Tokyo Electric Power) ein Abkommen hinsichtlich des Verkaufs von verflüssigtem Erdgas (LNG) aus dem von Chevron betriebenen Wheatstone-Projekt in Westaustralien geschlossen hat. Während sich die Papiere von Chevron um 0,3 Prozent verbilligten, legte die Aktie von Apache um 0,5 Prozent zu. (11.10.2010/ac/n/m)