04.05.2012 22:12
Bewerten
 (0)

Wall Street Schluss: US-Börsen schließen schwach, Arbeitsmarktdaten drücken die Stimmung

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Indizes sind am heutigen Freitag mit deutlichen Verlusten aus dem Handel gegangen. Belastet wurden die Kurse von den aktuellen Daten vom Arbeitsmarkt, welche die Erwartungen der Marktteilnehmer klar verfehlten. Der Dow Jones verlor 1,27 Prozent auf 13.038,27 Punkte, während der NASDAQ Composite um 2,25 Prozent auf 2.956,34 Zähler nachgab. Der S&P 500 fiel unterdessen um 1,61 Prozent auf 1.369,10 Punkte zurück.

Wie das US-Arbeitsministerium heute mitteilte, hat sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im April gegenüber dem Vormonat um 115.000 erhöht. Volkswirte hatten allerdings einen Stellenaufbau um 162.000 Beschäftigte erwartet. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 130.000. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 167.000 gelautet. Ferner sank die Arbeitslosenquote auf 8,1 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 8,2 Prozent gestanden hatte.

Papiere von LinkedIn kletterten um 7,3 Prozent, nachdem das Karrierenetzwerk gestern nach Börsenschluss überraschend starke Zahlen für das erste Quartal vorlegte. Ferner erhöhte der Konzern seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr kündigte die Übernahme von SlideShare an. Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen auf Content-Sharing-Lösungen über das Internet spezialisierten Anbieter. Das Verlagshaus Washington Post meldete heute, dass sich sein Gewinn im ersten Quartal trotz rückläufiger Umsätze verdoppelt hat, nachdem man im Vorjahr unter einer Sonderbelastung zu leiden hatte. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft ging jedoch zurück. Die Aktie fiel daraufhin um 5,2 Prozent zurück.

Marriott International , der größte Hotelbetreiber in den USA, hat eine Dividendenerhöhung angekündigt. Demnach hat das Board of Directors beschlossen, die Quartalsdividende von bislang 10 Cents je Aktie um 30 Prozent auf 13 Cents je Aktie anzuheben. Die Aktie von Marriott International verlor 2,1 Prozent.

Dolby Laboratories , der Entwickler der Audiotechnologien Dolby Digital und Dolby Digital Surround EX, hat einen wegweisenden Deal mit dem US-Softwarekonzern Microsoft Corp. geschlossen. Demnach wird das Soundsystem Dolby Digital Plus beim neuen Microsoft-Betriebssystem Windows 8 sowohl auf PCs wie auch auf Tablet-Computern zum Einsatz kommen. Darüber hinaus legte Dolby Quartalszahlen vor, die klar über den Erwartungen der Analysten lagen. So stieg der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal um 4 Prozent auf 260,3 Mio. US-Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich um 7 Prozent auf 88,1 Mio. US-Dollar bzw. 81 Cents je Aktie. Der bereinigte Gewinn belief sich auf 91 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 75 Cents bei Erlösen von 253,5 Mio. US-Dollar prognostiziert. Die Aktie von Dolby Laboratories machte daraufhin einen Sprung um 17,7 Prozent nach oben. Papiere von Microsoft verloren 2,4 Prozent.

Die Aktie von Bebe Stores brach um 22 Prozent ein. Der US-amerikanische Bekleidungshändler hat im abgelaufenen Quartal überraschend einen Verlust ausgewiesen und die Analystenerwartungen verfehlt. Daneben enttäuschte auch die Gewinnprognose für das laufende Quartal. Der Umsatz stieg im dritten Fiskalquartal 2011/2012 um 10,5 Prozent auf 121 Mio. US-Dollar. Der Nettoverlust belief sich auf 0,2 Mio. US-Dollar bzw. einem Break Even beim Gewinn je Aktie, nach einem Nettoverlust von 2,6 Mio. US-Dollar bzw. 3 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten zuvor einen Gewinn von 1 Cent je Aktie bei Umsatzerlösen von 118,7 Mio. US-Dollar erwartet. Für das laufende vierte Fiskalquartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 9 Cents sowie einem Umsatz von 138,1 Mio. US-Dollar. Das Unternehmen selbst stellt nur ein EPS zwischen 2 und 4 Cents in Aussicht.

Die Aktie von Kraft Foods schloss 0,9 Prozent leichter. Der Lebensmittelkonzern gab gestern nach Börsenschluss die Ergebnisse für das erste Quartal 2012 bekannt. Dabei wurde sowohl der Umsatz als auch der bereinigte Gewinn gesteigert. Anteile von AIG (American International Group (AIG)) gaben um 3,9 Prozent nach. Der Versicherungskonzern hat ebenfalls gestern nachbörslich mitgeteilt, dass sein Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist. Zudem wurden die Erwartungen des Marktes übertroffen.

Titel von Estee Lauder (Estée Lauder Companies) fielen um 5,3 Prozent zurück. Dabei konnte der Kosmetikkonzern im dritten Geschäftsquartal dank eines starken US-Geschäfts einen Ergebnisanstieg erzielen. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde angehoben. Anteile von Exelon gaben daneben um 0,8 Prozent nach. Der größte US-Kraftwerksbetreiber konnte im ersten Quartal 2012 infolge ungünstiger Markt- und Witterungsbedingungen nicht das Ergebnisniveau des Vorjahreszeitraums erreichen.

Schließlich erklärte der Energieversorger AES , dass er im ersten Quartal einen deutlich höheren Gewinn erwirtschaftet hat. Dabei profitierte man von einem starken Umsatzwachstum, u.a. als Folge von Akquisitionen. Zudem verzeichnete man Zuwächse in Lateinamerika. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen klar geschlagen. Der Ausblick wurde bestätigt. Die Unternehmensaktie schloss nach anfänglichen Zugewinnen 1,1 Prozent schwächer. (04.05.2012/ac/n/m)

Nachrichten zu Microsoft Corp.

  • Relevant1
  • Alle2
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Microsoft Corp.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
15.02.2017Microsoft buyGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2017Microsoft buyGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2017Microsoft overweightBarclays Capital
27.01.2017Microsoft OutperformBernstein Research
27.01.2017Microsoft buyNomura
15.02.2017Microsoft buyGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2017Microsoft buyGoldman Sachs Group Inc.
27.01.2017Microsoft overweightBarclays Capital
27.01.2017Microsoft OutperformBernstein Research
27.01.2017Microsoft buyNomura
27.01.2017Microsoft NeutralJP Morgan Chase & Co.
27.01.2017Microsoft NeutralMacquarie Research
27.01.2017Microsoft HoldCanaccord Adams
25.01.2017Microsoft NeutralJP Morgan Chase & Co.
25.01.2017Microsoft NeutralMacquarie Research
27.01.2017Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
21.10.2016Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
27.09.2016Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
21.07.2016Microsoft VerkaufenIndependent Research GmbH
28.06.2016Microsoft UnderperformJefferies & Company Inc.
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Microsoft Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

mehr Analysen
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Familienunternehmen: Rendite und Sicherheit!

Zwischen Eigentümern und Managern eines Unternehmens besteht häufig ein Interessenskonflikt hinsichtlich kurz- und langfristiger Ziele. Familien- und eigentümergeführte Unternehmen haben solche Konflikte meist nicht. Für Aktionäre sind solche Unternehmen daher meist eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit. Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, welche drei Familienunternehmen einen näheren Blick wert sind.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Heute im Fokus

DAX fester -- Asiens Börsen in Grün -- Covestro belohnt Aktionäre nach Gewinnverdopplung -- Kraft Heinz zieht milliardenschweres Angebot für Unilever zurück -- Air Berlin im Fokus

Bertrandt leidet unter Preisdruck. Immobilienboom setzt sich fort. Amazon kündigt über 2000 neue Arbeitsplätze in Deutschland an. Schäuble: Habe Griechenland nicht mit Euro-Ausscheiden gedroht. Stärkster Anstieg der Produzentenpreise seit fast fünf Jahren.
Die Top-Positionen von Warren Buffett
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am schlechtesten ab?
Jetzt durchklicken
Diese Aktien stehen auf den Kauflisten der Experten
Jetzt durchklicken

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

So haben sich Apple, SAP, Zalando und Co. entwickelt
Jetzt durchklicken
Die Millionen-Dollar-URLs
Jetzt durchklicken
Welche Airline schneidet am besten ab?
Jetzt durchklicken
Wer verzeichnet den höchsten Umsatz?
Jetzt durchklicken
In diesen Ländern ist die Korruption besonders hoch
Jetzt durchklicken
mehr Top Rankings

Umfrage

Seit diesem Wochenende gelten in Deutschland neue gesetzliche Regelungen zum Fracking. Wie stehen Sie zu der umstrittenen Fördermethode?
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Allianz840400
Apple Inc.865985
Unilever N.V.A0JMZB
Volkswagen AG Vz. (VW AG)766403
Deutsche Telekom AG555750
Scout24 AGA12DM8
GAZPROM PJSC (spons. ADRs)903276
E.ON SEENAG99
BASFBASF11
CommerzbankCBK100
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
adidas AGA1EWWW