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03.01.2011 22:24

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Wall Street Schluss: US-Börsen starten mit Gewinnen ins neue Jahr, Bank of America legt deutlich zu

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New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen präsentierten sich zum Start ins neue Börsenjahr in guter Form. Am ersten Handelstag 2011 trieb die Hoffnung, dass sich die Wirtschaftslage weiter verbessert, die Kurse an. Der Dow Jones gewann 0,81 Prozent auf 11.670,75 Punkte. Für den S&P 500 ging es um 1,13 Prozent auf 1.271,87 Zähler nach oben. Der NASDAQ Composite legte um 1,46 Prozent auf 2.691,52 Punkte zu.

Die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA haben sich im Dezember 2010 nach Angaben des Institut for Supply Management (ISM), einer privaten Organisation der Industrie, verbessert. So hat sich der ISM-Index von 56,6 Zählern im Vormonat auf nun 57,0 Zähler erhöht. Volkswirte waren von einem Wert von 57,3 Punkten ausgegangen.

Daneben sind die Bauausgaben in den USA im November 2010 stärker angestiegen als erwartet. Wie das US-Handelsministerium in Washington mitteilte, haben sich die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent erhöht, nachdem sie im Vormonat um 0,7 Prozent gesunken waren. Volkswirte hatten lediglich einen Zuwachs um 0,2 Prozent prognostiziert.

Die Bank of America hat einen Vergleich mit den US-Hypothekenanbietern Fannie Mae (Federal National Mortgage Association (Fannie Mae)) und Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage) geschlossen. Den Angaben zufolge resultieren hieraus Milliardenbelastungen im Hypothekengeschäft. Die Hypothekenfinanzierer fordern von der Bank of America den Rückkauf notleidender Immobilienkredite. Hieraus entstehen der Bank of America zusätzliche Belastungen in Höhe von rund 3 Mrd. Dollar sowie eine Goodwill-Anpassung von 2 Mrd. Dollar. Die Aktie der Bank of America legte um mehr als 6 Prozent zu.

Die Aktie von Barnes & Noble Inc. (BarnesNoble) gewann rund 9 Prozent. Der größte Buchhändler der Welt hat im Weihnachtsgeschäft einen deutlichen Umsatzanstieg verbucht. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, erhöhten sich die vergleichbaren Umsätze in den seit über einem Jahr geöffneten Filialen in der sogenannten "Holiday Season", den neun Wochen bis zum 1. Januar, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,7 Prozent. Die erfreuliche Entwicklung ist vor allem auf die starke Nachfrage nach dem eBook-Reader Nook zurückzuführen. Barnes & Noble brachte erst kurz vor Weihnachten eine neue, 249 Dollar teure Version mit Farbdisplay auf den Markt.

Die Sprint Nextel Corp. , der drittgrößte Mobilfunkbetreiber in den USA, wird keine Schuldverschreibungen von Clearwire Corp. (Clearwire a) kaufen. Dies teilte das Unternehmen am Montag mit. Der auf drahtlose Breitband-Angebote spezialisierte Konzern Clearwire, der für seine Angebote das Mobilfunknetzwerk von Sprint Nextel nutzt, hatte im November die Ausgabe von Schuldverschreibungen im Wert von mindestens 1,1 Mrd. Dollar angekündigt, um die drohende Insolvenz zu verhindern. Sprint Nextel hatte bis zum 2. Januar 2011 Zeit, um sich an der Emission zu beteiligen. Die Aktie von Sprint Nextel machte daraufhin einen Sprung um fast 7 Prozent Dollar. Papiere von Clearwire verbesserten sich um 2,5 Prozent.

Der Einzelhändler Dollar General beabsichtigt, im Jahr 2011 insgesamt 625 neue Filialen zu eröffnen. Den Angaben zufolge sind die Neueröffnungen größtenteils in den 35 Staaten geplant, in denen man bereits vertreten ist. Des Weiteren sollen erstmals Niederlassungen in den Staaten Connecticut, Nevada und New Hampshire entstehen. In diesem Zusammenhang sollen 6.000 neue Stellen geschaffen werden. Den weiteren Angaben zufolge sollen ferner 550 Filialen umgebaut oder verlagert werden. Der Anteilsschein schloss minimal unter dem Vortagesschluss.

Clorox (Clorox) stellt für das zweite Geschäftsquartal ein positives Ergebnis in Aussicht und enttäuscht damit die Erwartungen der Analysten. Wie der Reinigungsmittel-Hersteller verkündete, rechnet er mit einem Umsatzrückgang um 3 bis 4 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Ferner wird der um Sondereffekte bereinigte Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft den Angaben zufolge 57 bis 63 Cents je Aktie erreichen. Analysten gehen indes von einem EPS in Höhe von 73 Cents aus. Für das Gesamtjahr stellt der Konzern den weiteren Angaben zufolge ein Umsatzwachstum von 0 bis 1 Prozent in Aussicht. Der Titel verbilligte sich um knapp 3 Prozent. (03.01.2011/ac/n/m)

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