28.08.2012 22:04
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Wall Street Schluss: US-Börsen zeigen sich uneinheitlich

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New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes zeigten sich am Dienstag trotz positiver Nachrichten vom Immobilienmarkt uneinheitlich. Indes warten die Marktteilnehmer gespannt auf eine Rede von Fed-Chairman Ben Bernanke am Freitag. Der Dow Jones verlor 0,16 Prozent auf 13.103,07 Zähler. Der NASDAQ Composite präsentierte sich mit einem Plus von 0,13 Prozent bei 3.077,14 Zählern, während der S&P 500 einen Abschlag von 0,08 Prozent auf 1.409,37 Punkte verzeichnete.

Wie aus dem S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, sind die Immobilienpreise in den USA im Juni 2012 gegenüber dem Vormonat gestiegen. So verbesserten sich die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 2,3 Prozent, nachdem im Vormonat eine Preissteigerung um revidiert 2,3 Prozent (vorläufig: +2,2 Prozent) ausgewiesen worden war. Dabei habe sich das Preisniveau in sämtlichen der 20 Städte im Vormonatsvergleich verbessert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde ein Anstieg der Häuserpreise um 0,5 Prozent ausgewiesen, hieß es weiter.

Das US-Verbrauchervertrauen hat sich im August 2012 deutlich verschlechtert. Dies gab das Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board am Dienstag bekannt. Demnach sank der entsprechende Index auf 60,6 Punkte, nach revidiert 65,4 (vorläufig: 65,9) Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 65,7 Punkten prognostiziert.

Der Uhrenhersteller Movado Group teilte mit, dass er seinen Gewinn im zweiten Quartal angesichts eines soliden Umsatzwachstums fast verdoppelt hat. Dabei profitierte man neben einem Einmalertrag aus einem Asset-Verkauf von gestiegenen Margen und einer strikten Kostenkontrolle. Die Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Zudem wurde der Jahresausblick erhöht. Aktien von Movado gewannen 17,8 Prozent hinzu.

Daneben konnte der Lebensmittelhersteller Sanderson Farms im dritten Quartal mit besser als erwarteten Geschäftszahlen aufwarten. Profitiert habe man vor allem von einer deutlichen Verbesserung der Rahmenbedingungen, so der Konzern. Unter anderem seien die Preise für Geflügelfleischprodukte gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich angestiegen. Sanderson Farms rückten um 8,5 Prozent vor. H.J. Heinz (HJ Heinz), ein weiterer US-Lebensmittelhersteller geht für das erste Quartal von einer Umsatz- und Ergebnisverbesserung aus. Demnach soll das organische Umsatzwachstum im ersten Quartal bei fast 5 Prozent liegen. Beim bereinigten Nettoergebnis erwartet der Konzern einen Gewinn von 87 Cents je Aktie. Titel von H.J. Heinz gewannen 1,7 Prozent hinzu.

Papiere von Brown Shoe (Brown Shoe Company) schlossen 7,2 Prozent leichter. Der Schuhhändler verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang, konnte den Verlust jedoch reduzieren. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene geschlagen. Insgesamt zeigte sich der Konzern mit dem Ergebnis zufrieden und verwies auf die Auswirkungen der erfolgreich umgesetzten Restrukturierungmaßnahmen. Besonders stark habe sich das Segment Famous Footwear entwickelt, so der Konzern.

Der Internet-Medienkonzern Yahoo! gab am späten Montag bekannt, dass er Kathy Savitt zum neuen Chief Marketing Officer bestellt hat. Den Angaben zufolge wird Savitt in dieser Position für sämtliche Marketing- und Branding-Aktivitäten weltweit verantwortlich zeichnen. Sie wird am 14. September 2012 zum Unternehmen stoßen und direkt an Yahoo-CEO Marissa Mayer berichten. Ebenfalls bereits am Montag meldete der Modekonzern Ralph Lauren (Ralph Lauren a), dass er Christopher H. Peterson zum Senior Vice President und CFO berufen hat. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wird Peterson (46) sein neues Amt zum 24. September 2012 antreten und dann für die globalen Finanz- und IT-Aktivitäten des Unternehmens zuständig sein. Er wird an President und COO Roger Farah berichten. Peterson war zuvor beim Konsumgüterkonzern Procter & Gamble (ProcterGamble) tätig, zuletzt als CFO der Sparte Global Household Care. Während Yahoo 0,9 Prozent nachgaben, zogen Ralph Lauren um 0,3 Prozent an.

Schließlich gab es noch zwei Nachrichten aus dem kanadischen Finanzsektor. Die Bank of Nova Scotia (Scotiabank) , eine der größten Bankgesellschaften in Kanada, gab heute bekannt, dass ihr Gewinn im dritten Quartal deutlich gestiegen ist, was mit einem Einmalertrag aus dem Verkauf des Hauptsitz-Gebäudes in Toronto zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Titel der Scotiabank stiegen in New York um 0,2 Prozent.

Die Bank of Montreal , die viertgrößte Bankgesellschaft in Kanada, präsentierte ebenfalls die Geschäftszahlen für das dritte Quartal. Demnach konnte der Gewinn gesteigert werden, wobei die Markterwartungen übertroffen wurden. Profitiert habe man vor allem von der starken Entwicklung im Privatkundengeschäft auf dem kanadischen Heimatmarkt, so der Finanzkonzern. Bank of Montreal verteuerten sich in New York um 0,9 Prozent. (28.08.2012/ac/n/m)

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