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13.01.2009 22:37

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Wall Street-Schluss: Uneinheitlicher Handel, Alcoa im Fokus

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New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen verzeichneten am Dienstag zurückhaltende Tendenzen. Im Fokus standen Meldungen aus dem Bankbereich sowie die jüngsten Konjunkturdaten. Auch die Daten zum US-Haushalt brachten keine positiven Impulse.

Das Defizit beim Handel mit Waren und Dienstleistungen hat sich im November 2008 deutlich verkleinert. So hat sich das Handelsbilanzdefizit um 28,7 Prozent auf 40,4 Mrd. Dollar verringert, während Volkswirte lediglich einen Rückgang auf 51,0 Mrd. Dollar prognostiziert hatten. Das ist das geringste Defizit seit November 2003. Für Oktober wurde der Passivsaldo von vorläufig 57,2 Mrd. auf 56,7 Mrd. Dollar nach unten revidiert.

Der Dow Jones verlor am Ende 0,30 Prozent auf 8.448,56 Punkte, der S&P 500 legte 0,18 Prozent auf 871,79 Zähler zu. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnete wiederum ein Plus von 0,50 Prozent auf 1.546,46 Punkte.

Der weltweit größte Aluminiumhersteller Alcoa hat am Vorabend traditionell die Berichtssaison eingeläutet und dabei schwer enttäuscht. Der Konzern erlitt im abgelaufenen Quartal einen Nettoverlust von fast 1,2 Mrd. Dollar. Auf bereinigter Basis sah es nicht ganz so düster aus, die Erwartungen der Analysten wurden aber dennoch klar verfehlt. Dagegen sanken die Erlöse weniger stark als befürchtet. Die Aktie knüpfte heute an die schwache Vortagesentwicklung an. Der Wert verlor mehr als 5 Prozent.

Der US-Finanzkonzern Citigroup hat frühere Presseberichte in Zusammenhang mit Verhandlungen über eine Fusion der Brokerage-Sparte Smith Barney mit der zur US-Bankgesellschaft Morgan Stanley gehörenden Vermögensverwaltungssparte bestätigt. Die Aktie gewann mehr als 5 Prozent, während es bei Morgan Stanley nur leicht Prozent nach oben ging.

Daneben richteten sich die Blicke auch auf Lexmark. Der Druckerhersteller hat seine Ergebnisprognosen heute vor dem Hintergrund der weltweiten Konjunkturabkühlung nach unten revidiert. Zudem kündigte der Konzern weitere Restrukturierungen an. Am Ende war hier ein Minus von über 13 Prozent auszumachen.

Bei Yahoo! standen Berichte über eine baldige Neubesetzung des CEO-Postens im Fokus. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, dass die frühere Autodesk-Chefin neue CEO bei Yahoo! wird. Die Aktie gab rund ein Prozent nach.

Anteilsscheine des Grafikchip-Herstellers NVIDIA zogen angesichts einer Umsatzwarnung ein halbes Prozent an. So werde der Umsatz im Schlussquartal voraussichtlich um 40 bis 50 Prozent unter dem im dritten Quartal des laufenden Fiskaljahres erreichten Wert liegen.

Der angeschlagene Versicherungskonzern AIG gab heute den Verkauf seiner Sparte AIG Life of Canada bekannt. Käufer ist BMO, die Muttergesellschaft der Bank of Montreal. Die Transaktionshöhe wurde auf rund 375 Mio. Kanadische Dollar beziffert. Das Papier von AIG gewann 2,6 Prozent.

Der Dieselmotorenhersteller Cummins wird bis Ende Februar weltweit mindestens 800 Stellen abbauen, um auf die rückläufigen Umsätze zu reagieren. Zusätzlich wird der Konzern die Gehälter für den Rest des Jahres einfrieren, wobei die Gehälter des Managements in 2009 um 10 Prozent gesenkt werden. Die Aktie legte ein knappes Prozent zu. (13.01.2009/ac/n/m)

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