New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street zeigte sich am Dienstag zurückhaltend. Der Dow Jones Industrial Average (ISIN US2605661048/ WKN 969420) rückte um 0,12 Prozent vor auf 10.537,69 Zähler. Der S&P 500 (ISIN US78378X1072/ WKN A0AET0) fiel um 0,10 Prozent auf 1.113,84 Stellen. Der Nasdaq Composite (ISIN XC0009694271/ WKN 969427) sank um 0,36 Prozent auf 2.288,25 Punkte.
Die Immobilienpreise in den USA sind im Mai gegenüber dem Vormonat gestiegen. Wie aus dem heute veröffentlichten S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, erhöhte sich die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent. Dabei habe sich das Preisniveau in neunzehn der 20 Städte im Vormonatsvergleich verbessert, hieß es weiter. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde im Berichtszeitraum ein Anstieg der Häuserpreise um 4,6 Prozent ausgewiesen. Das US-Verbrauchervertrauen ist laut Conference Board im Juli 2010 erneut gesunken. Demnach lag der entsprechende Index bei 50,4 Punkten, nach revidiert 54,3 Punkten (vorläufig: 52,9 Zählern) im Vormonat. Volkswirte hatten zuvor einen Wert von 51,0 Punkten erwartet.
Der Chemiekonzern DuPont (E I DuPont de Nemours and) hat im zweiten Quartal angesichts eines klaren Umsatzanstiegs und einer anhaltenden Kostenkontrolle einen deutlich höheren Gewinn erzielt. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 1,16 Mrd. Dollar bzw. 1,26 Dollar pro Aktie, verglichen mit 417 Mio. Dollar bzw. 46 Cents pro Aktie im Vorjahr. Auf bereinigter Basis lag der Gewinn bei 1,17 Dollar (Vorjahr: 61 Cents) pro Aktie. Der Umsatz stieg um 26 Prozent auf 8,62 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 93 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 8,23 Mrd. Dollar ausgegangen. Zudem wurde der Ausblick erneut erhöht. Die Aktie legte rund 3,5 Prozent zu.
Wie der Pharmagroßhändler AmerisourceBergen bekannt gab, sind seine Erlöse im abgelaufenen Quartal auf 19,60 Mrd. Dollar gestiegen (Vorjahr: 18,39 Mrd. Dollar). Beim Nettogewinn wurde ein Anstieg auf 163,2 Mio. Dollar bzw. 57 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettogewinn von 118,8 Mio. Dollar bzw. 40 Cents je Aktie im Vorjahr. Bereinigt um Einmaleffekte wurde ein Gewinn von 52 Cents je Anteilsschein verbucht. Analysten hatten zuvor ein EPS von 49 Cents bei Umsatzerlösen von 19,34 Mrd. Dollar erwartet. Für das laufende Fiskaljahr hat der Konzern seine Prognose erhöht. Die Aktie gab dennoch 4,5 Prozent ab. Die Supermarktkette SUPERVALU musste das erste Geschäftsquartal infolge eines verschärften Wettbewerbs mit einem deutlich geringeren Ergebnis abschließen. Wie das Unternehmen erklärte, verringerten sich die Umsatzerlöse auf 11,55 Mrd. Dollar, nach 12,72 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal. Ferner schrumpfte der Nettogewinn um rund 40 Prozent auf nun 67 Mio. Dollar bzw. 31 Cents pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 43 Cents. Analysten hatten durchschnittlich nur ein EPS von 42 Cents bei Umsätzen von 11,67 Mrd. Dollar geschätzt. SUPERVALU gewannen 0,3 Prozent.
Titel des Rüstungskonzerns Lockheed Martin schlossen kaum verändert. Wie der Auftragshersteller für die Rüstungsindustrie erklärte, erhöhten sich seine Umsatzerlöse im abgelaufenen Quartal um 3 Prozent auf 11,44 Mrd. Dollar. Daneben kletterte der Nettogewinn von 734 Mio. Dollar bzw. 1,88 Dollar je Aktie auf nun 825 Mio. Dollar oder 2,22 Dollar pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 1,96 Dollar. Analysten hatten durchschnittlich nur ein EPS von 1,78 Dollar bei Umsätzen von 11,48 Mrd. Dollar prognostiziert.
Office Depot (Office Depot), der zweitgrößte Bürohändler in den USA, gab heute bekannt, dass sich sein Verlust im zweiten Quartal verringert hat, was mit einem steuerlichen Einmalertrag im Berichtszeitraum und restrukturierungsbedingten Sonderbelastungen im Vorjahr zusammenhängt. Die Erwartungen konnten dabei übertroffen werden. Der Wert verlor rund 7 Prozent. Wie der Druckerhersteller Lexmark (Lexmark International) erklärte, ist sein Gewinn im zweiten Quartal angesichts eines klaren Umsatzwachstums deutlich gestiegen. Der Nettogewinn belief sich auf 85,1 Mio. Dollar bzw. 1,07 Dollar pro Aktie, gegenüber 17 Mio. Dollar bzw. 22 Cents pro Aktie im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag der Gewinn bei 1,23 Dollar (Vorjahr: 55 Cents) pro Aktie. Der Umsatz nahm um 14 Prozent auf 1,03 Mrd. Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 93 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 968,6 Mio. Dollar ausgegangen. Lexmark gewannen 8,5 Prozent.
Der Autohändler Group 1 Automotive hat im zweiten Quartal dank höherer Umsatzerlöse einen Ergebnisanstieg verbucht. Der Umsatz lag mit 1,42 Mrd. Dollar deutlich über dem Vorjahreswert von 1,11 Mrd. Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn von 12,8 Mio. Dollar bzw. 54 Cents je Aktie verzeichnet, nach einem Nettogewinn von 10,1 Mio. Dollar bzw. 43 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Vor Einmaleffekten lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 75 Cents. Analysten hatten zuvor ein EPS von 65 Cents bei einem Umsatz von 1,32 Mrd. Dollar erwartet. Die Aktie stieg um fast 0,4 Prozent.
Der Finanzdienstleister CIT Group hat im zweiten Quartal trotz gestiegener Rückstellungen für Kreditausfälle einen gegenüber dem Vorquartal höheren Gewinn erwirtschaftet, was u.a. mit Einmalerträgen aus Asset-Verkäufen zusammenhängt. Der Mittelstandsfinanzierer, der den Gläubigerschutz nach Chapter 11 im Dezember 2009 verlassen hat, wies demnach einen Nettogewinn in Höhe von 142,1 Mio. Dollar bzw. 71 Cents pro Aktie aus, nach einem Gewinn von 97,3 Mio. Dollar bzw. 49 Cents pro Aktie im Vorquartal. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 30 Cents pro Aktie ausgegangen. CIT Group gaben über 2 Prozent nach. Für Anteile des Börsenbetreibers NASDAQ OMX (NASDAQ Stock Market) ging es um gut 2,5 Prozent nach oben. Der Konzern meldete, dass sein Gewinn im zweiten Quartal um fast 40 Prozent gestiegen ist, was auf starke Handelsvolumina zurückzuführen ist. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis geschlagen werden. (27.07.2010/ac/n/m)