New York (aktiencheck.de AG) - Die Wall Street findet zum Auftakt keine einheitliche Richtung. Der
Dow Jones verliert kurz nach der Eröffnungsglocke 0,38 Prozent und steht bei 7.189,25 Indexpunkten. Nach der schwachen Vortagesentwicklung ist beim
Nasdaq Composite ein Zuwachs von 0,38 Prozent auf 1.409,37 Zähler auszumachen. Dagegen gibt der S&P 500 0,26 Prozent ab auf 751.94 Punkte.
Die amerikanischen Erzeugerpreise sind im Februar gestiegen. Laut Angaben des Arbeitsministeriums erhöhten sich die Preise binnen Monatsfrist um 0,1 Prozent. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise legten die Preise in der Kernrate um 0,2 Prozent zu. Volkswirte hatten im Vorfeld Preissteigerungen von 0,4 bzw. 0,1 Prozent prognostiziert. Wie das Handelsministerium bekannt gab, wurden im Februar insgesamt 0,547 Millionen Baugenehmigungen für Privathäuser erteilt. Damit wurde das Vormonatsniveau um glatt 3 Prozent übertroffen, während Volkswirte eine Abnahme erwartet hatten. Der entsprechende Vorjahresstand wurde um gut 44 Prozent verfehlt.
Papiere des weltweit größten Aluminiumherstellers Alcoa brechen um über 10 Prozent ein, nachdem der Konzern gestern nach Handelsschluss eine drastische Dividendenkürzung angekündigt hat. Mit diesem Schritt will Alcoa jährliche Einsparungen von 400 Mio. Dollar erzielen.
Ansonsten ist die Nachrichtenlage äußerst dünn. Die Analysten von Jefferies & Co haben heute zahlreiche Werte aus dem Einzelhandelssektor zum Kauf empfohlen. Darunter Costco (+2,4 Prozent), Best Buy (+1,8 Prozent), Home Depot (+1,7 Prozent), Target (+2,4 Prozent) und Lowe's (+1,6 Prozent). Oppenheimer wiederum hat Morgan Stanley (-4,1 Prozent) und Goldman Sachs (-0,1 Prozent) in einer Ersteinstufung auf "outperform" gestellt. JP Morgan (-1 Prozent), Bank of America (-1,6 Prozent) und Citigroup (+0,4 Prozent) wurden mit "perform" eingestuft.
Unternehmensmeldungen:
Die Alcoa Inc. , der weltweit größte Aluminiumhersteller, kündigte am Montag eine drastische Dividendenkürzung an. Demnach soll die quartalsweise Ausschüttung von 17 Cents je Aktie auf 3 Cents je Aktie sinken. Mit diesem Schritt will Alcoa jährliche Einsparungen von 400 Mio. Dollar erzielen. Zudem sollen die operativen Kosten um 2,4 Mrd. Dollar pro Jahr reduziert werden. Daneben sollen die Kapitalaufwendungen um weitere 1,0 Mrd. Dollar im Jahr 2010 gesenkt werden.
Die amerikanische FactSet Research Systems Inc. (ISIN US3030751057/ WKN 901629) verbuchte im zweiten Quartal einen Ergebnisanstieg. Wie der auf Finanznachrichten und Analysetools für Finanzsoftware-Applikationen spezialisierte Konzern heute erklärte, stieg der Umsatz im Berichtszeitraum um 11,6 Prozent. Der Nettogewinn konnte in ähnlichem Maße verbessert werden und lag damit über den Schätzungen. (17.03.2009/ac/n/m)