New York (aktiencheck.de AG) - Ohne entscheidende Impulse sind die US-amerikanischen Börsen uneinheitlich in den letzten Handelstag der Woche gestartet. Beim
Dow Jones ist kurz nach der Eröffnungsglocke ein Minus von 0,49 Prozent auszumachen auf 12.187,50 Punkte. Der S&P 500 fällt daneben um 0,43 Prozent auf 1.331,12 Zähler zurück. Für den
Nasdaq Composite geht es hingegen um 0,18 Prozent auf 2.297,17 Indexpunkte nach oben.
Im Technologiesegment preschen Papiere von Amazon.com um mehr als 4 Prozent vor. Das Board des Online-Einzelhändlers hat ein neues Aktienrückkaufprogramm im Wert von bis zu 1 Mrd. Dollar genehmigt. Anteilsscheine von McAfee gewinnen über 9 Prozent, nachdem der Anbieter von Computersicherheits-Software am Vorabend überzeugende Ergebnisse vorgestellt hat. Ebenfalls nach der Vorlage von Zahlen steigen Titel von Activision um knapp 2 Prozent. Für RealNetworks geht es um 0,7 Prozent abwärts. Der Softwarehersteller hat im abgelaufenen Quartal mehr als erwartet verdient. Allerdings konnte der Ausblick weniger überzeugen.
Der Schnellrestaurant-Betreiber McDonald's verzeichnete im Januar einen deutlichen Umsatzanstieg. Der Wert gewinnt daraufhin gut 1 Prozent. Den starken Ausblick der Juwelierkette Tiffany honorieren die Anleger mit einem satten Plus von knapp 7 Prozent. Dagegen bröckeln Weyerhaeuser um rund 4 Prozent ab. Der Forstprodukte- und Papierhersteller hat im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet. Das bereinigte Ergebnis lag indes leicht über den Prognosen. Der Umsatz enttäuschte aber.
Unternehmensmeldungen:
Die amerikanische McDonald's Corp. (McDonalds) veröffentlichte heute einen Anstieg bei den Umsatzerlösen im Monat Januar. Demnach verzeichnete der weltweit führende Schnellrestaurant-Betreiber im Berichtsmonat bei Niederlassungen, welche länger als ein Jahr geöffnet waren, einen Anstieg der Umsatzerlöse um 5,7 Prozent. Auf Konzernebene wurde ein Umsatzplus von 13,4 Prozent ausgewiesen, wobei man einen um Wechselkurseffekte bereinigten Umsatzanstieg von 7,1 Prozent vorzuweisen hatte. Auf dem Heimatmarkt USA wurde ein Anstieg der vergleichbaren Umsatzerlöse von 1,9 Prozent ausgewiesen.
Der amerikanische Forstprodukte- und Papierhersteller Weyerhaeuser Co. (ISIN US9621661043/ WKN 854357) meldete heute, dass er im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet hat, was auf eine anhaltende Schwäche auf dem US-Häusermarkt zurückzuführen ist. Vor Einmaleffekten wurde ein über den Erwartungen liegender Gewinn erzielt. Der Umsatz nahm unerwartet deutlich ab.
Die amerikanische Amazon.com Inc. (ISIN US0231351067/ WKN 906866), der weltweit größte Online-Einzelhändler, meldete heute, dass ihr Board ein neues Aktienrückkaufprogramm genehmigt hat. Der Konzern kann demnach über die nächsten zwei Jahre eigene Aktien im Wert von bis zu 1 Mrd. Dollar zurückkaufen. Damit wird ein Aktienrückkaufprogramm über 500 Mio. Dollar ersetzt. Darüber hinaus wurde ein Anleiherückkauf im Volumen von rund 1,25 Mrd. Dollar vom Board genehmigt.
Die Activision Inc. (ISIN US0049302021/ WKN 867881) veröffentlichte am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das dritte Fiskalquartal 2007/08 Dabei konnte das Software-Unternehmen, das derzeit von dem französischen Medien- und Mobilfunkkonzern Vivendi S.A. (ISIN FR0000127771/ WKN 591068) übernommen wird, Umsatz und Gewinn steigern und die Erwartungen klar schlagen. Die Umsatzerlöse stiegen ebenfalls stärker als erwartet.
Der US-Softwarehersteller RealNetworks Inc. (ISIN US75605L1044/ WKN 910681) gab am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2007 bekannt. Dabei musste das Digital Media-Unternehmen trotz eines Rekordumsatzes einen Gewinnrückgang ausweisen. Bereinigt lag der Gewinn dabei deutlich über den Schätzungen. Für das derzeit laufende erste Quartal 2008 erwarten die Analysten einen Verlust von 1 Cent je Aktie bei Umsatzerlösen von 151,7 Mio. Dollar. RealNetworks selbst erwartet Umsätze von 139 bis 143 Mio. Dollar. Das EPS soll sich auf -8 Cents bis +2 Cents belaufen.
Die McAfee Inc. (ISIN US5790641063/ WKN A0B6WS) hat am Donnerstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal 2007 veröffentlicht. Dabei konnte der US-Anbieter von Computersicherheits-Software und -Services die Erwartungen schlagen. Das um Einmaleffekte bereinigte EPS lag leicht über den Schätzungen. Die Umsatzerlöse stiegen unerwartet deutlich.
Die amerikanische Juwelierkette Tiffany & Co. Inc. (ISIN US8865471085/ WKN 872811) hat heute die Ergebnisprognose für das Fiskaljahr 2008 konkretisiert. Demnach erwartet der Konzern ein EPS im Bereich von 2,50 bis 2,55 Dollar je Aktie, nachdem man zuvor einen Gewinn von 2,25 bis 2,28 Dollar je Anteilsschein in Aussicht gestellt hatte. Analysten gehen für das Fiskaljahr 2008 von einem EPS von 2,50 Dollar aus. (08.02.2008/ac/n/m)