New York (aktiencheck.de AG) - Nach einem freundlichen Start können die US-Börsen im Handelsverlauf noch einmal deutlich zulegen. Der Dow Jones gewinnt aktuell 1,23 Prozent auf 10.223,39 Punkte. Der Nasdaq Composite klettert indes 1,00 Prozent auf 2.205,44 Zähler nach oben, und der S&P 500 zieht um 1,33 Prozent auf 1.089,78 Punkte an.
Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für Februar 2010 eine deutliche Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So erhöhte sich der Empire State Manufacturing Index auf 24,91 Punkte, während Volkswirte nur mit einem Zuwachs auf 18,00 Zähler gerechnet hatten. Für Januar war ein Stand von 15,92 Punkten ausgewiesen worden.
Die Aktie von Merck & Co. legt um 2,5 Prozent zu. Der Pharmakonzern konnte im vierten Quartal 2009 dank der Akquisition von Schering Plough bei Umsatz und Ergebnis zulegen. So stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahresquartal um 67 Prozent auf 10,09 Mrd. Dollar. Zudem erhöhte sich der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn von 1,64 Mrd. Dollar oder 78 Cents je Aktie auf nun 6,49 Mrd. Dollar bzw. 2,35 Dollar pro Aktie. Bereinigt um Sondereinflüsse betrug der Gewinn pro Aktie 79 Cents und traf damit die Prognose der Analysten.
Die Aktie von Kraft Foods büßt aktuell 2 Prozent ein. Dabei hat der Lebensmittelkonzern seinen Gewinn im vierten Quartal mehr als verdreifacht, was auf geringere Restrukturierungskosten und Preiserhöhungen zurückgeführt wird. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 710 Mio. Dollar bzw. 48 Cents pro Aktie, nach 178 Mio. Dollar bzw. 12 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Umsatz erhöhte sich um 3,2 Prozent auf 11,03 Mrd. Dollar. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von lediglich 45 Cents pro Aktie bei einem Umsatz von 11,07 Mrd. Dollar ausgegangen. Im Zusammenhang mit der Übernahme des britischen Süßwarenherstellers Cadbury rechnet der Konzern für 2011 mit einem positiven Beitrag von 5 Cents auf das bereinigte EPS.
Der Lebensmittelkonzern General Mills hat seine Jahresprognose bestätigt. So erwartet man für das laufende Fiskaljahr nach wie vor einen Gewinn vor Einmaleffekten von 4,52 bis 4,57 Dollar. Analysten gehen derzeit von einem EPS von 4,60 Dollar aus. Ferner peilt man bis 2015 einen Konzernumsatz von 18 Mrd. Dollar an. Der Gewinn je Aktie soll jährlich im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen und bis 2015 auf 6,37 Dollar verbessert werden. Die Aktie von General Mills legt infolge der Meldung um 1,5 Prozent zu.
Der Bekleidungskonzern Abercrombie & Fitch (AbercrombieFitch) verbucht im vierten Quartal einen Gewinnrückgang von 68,4 Mio. Dollar bzw. 78 Cents je Aktie auf 47,5 Mio. Dollar bzw. 53 Cents je Aktie. Ohne Berücksichtigung von Einmalbelastungen in Verbindung mit Restrukturierungen und Wertberichtigungen lag der bereinigte Gewinn bei 91 Cents. Beim Konzernumsatz wurde ein Rückgang um 5 Prozent auf 936,0 Mio. Dollar ausgewiesen. Analysten hatten zuvor lediglich ein EPS von 87 Cents, allerdings Umsatzerlöse von 953,4 Mio. Dollar erwartet. Das Papier von Abercrombie & Fitch bewegt sich nach Zahlen 4 Prozent im Plus.
Die Telefongesellschaft Qwest Communications International meldete heute, dass ihr Gewinn im vierten Quartal angesichts rückläufiger Umsätze und Abfindungskosten um 39 Prozent auf 108 Mio. Dollar bzw. 6 Cents pro Aktie gesunken ist. Dabei beinhaltet das jüngste Ergebnis Sonderbelastungen in Höhe von 2 Cents pro Aktie. Der Umsatz lag mit 2,99 Mrd. Dollar um 9,7 Prozent unter Vorjahresniveau. Analysten hatten zuvor ein EPS von 8 Cents und einen Umsatz von 3,02 Mrd. Dollar erwartet. Der Anteilschein kann um 1,5 Prozent zulegen.
Der Anleiheversicherer PMI Group verbuchte unterdessen im vierten Quartal einen deutlichen Verlust von 228,2 Mio. Dollar bzw. 2,76 Dollar je Aktie, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettoverlust von 181 Mio. Dollar bzw. 2,22 Dollar je Aktie verzeichnet hatte. Dabei hatte der Konzern vor allem unter den deutlich gestiegenen Wertberichtigungen bei Hypotheken-Absicherungen auf dem US-Markt zu leiden. Der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 184,1 Mio. Dollar auf 205,2 Mio. Dollar. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 1,67 Dollar je Aktie sowie einen Umsatz von 179,7 Mio. Dollar erwartet. Die Aktie der PMI Group gibt aktuell 2,5 Prozent ab.
(16.02.2010/ac/n/m)