New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen verzeichnen am Dienstagmittag New Yorker Zeit deutliche Abschläge. Im Fokus steht dabei das deutlich eingetrübte US-Verbrauchervertrauen. So fiel der Gesamtindex auf 105,0 Punkte, während Volkswirte sogar einen Rückgang auf 104,5 Punkte geschätzt hatten. Daneben halten sich die amerikanischen Marktteilnehmer im Vorfeld der am Abend anstehenden Veröffentlichung des Protokolls zur letzten Sitzung des Federal Open Market Committees mit Engagements größtenteils zurück.
Der Dow Jones verliert derzeit 1,07 Prozent auf 13.178,98 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 1,16 Prozent auf 1.449,78 Zähler ab. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnet momentan ein Minus von 1,23 Prozent auf 2.529,70 Punkte.
Titel von Home Depot gewinnen im Mittagshandel rund ein Prozent. Die Baumarktkette hat heute offiziell einen geringeren Verkaufspreis für die Großhandelssparte Home Depot Supply bestätigt. Home Depot Supply wird nun für 8,5 Mrd. Dollar an ein aus den Private Equity-Gesellschaften Bain Capital LLC, Carlyle Group und Clayton, Dubilier & Rice Inc. bestehendes Konsortium veräußert.
Anteilsscheine von State Street knicken um über 3 Prozent ein. Laut einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Times" ist die Großbank mit einem zweistelligen Milliardenbetrag bei den inzwischen in Verruf geratenen Asset Backed Commercial Papers engagiert.
Im Blick steht zudem eine milliardenschwere Übernahme. So übernimmt der Pharmagroßhändler MedcoHealth Solutions die auf Diabetes-Dienstleistungen spezialisierten PolyMedica für 1,5 Mrd. Dollar. Die PolyMedica-Aktie gewinnt aktuell über 14 Prozent, das Papier von MedcoHealth gibt leicht ab.
Papiere des Biotechnologieunternehmens Human Genome befinden sich trotz einer Meilensteinzahlung von Novartis unter Druck und geben ein halbes Prozent ab. Die Meilensteinzahlung in Höhe von 40 Mio. Dollar resultiert aus dem erfolgreichen Abschluss einer klinischen Phase 2b-Studie mit dem Medikament Albuferon zur Behandlung von chronischer Hepatitis C.
Der Lebensmittelhändler Winn-Dixie Stores verbuchte im vierten Fiskalquartal 2006/07 einen unerwarteten Umsatz- und Ergebnisanstieg. Die Aktie bricht aber aufgrund des Ausblicks, der einen Verlust im laufenden Geschäftsjahr erwarten lässt, um über 22 Prozent ein. (28.08.2007/ac/n/m)