Westerburg (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen verzeichnen am Freitagmittag New Yorker Zeit kräftige Abschläge. Im Blickpunkt stehen dabei die Finanzwerte, die für erneut rückläufige Kurse sorgen. In der Folge konnte der
Goldpreis die 1.000 Dollar-Marke knacken.
Die US-Verbraucherpreise sind im Januar 2009 gestiegen. Demnach erhöhte sich der Verbraucherpreisindex um 0,3 Prozent, während im Dezember eine Preisabnahme von 0,8 Prozent ausgewiesen worden war. Volkswirte hatten hier zuvor einen Preisanstieg von 0,3 Prozent erwartet.
Der Dow Jones verliert derzeit 2,58 Prozent auf 7.273,44 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 2,83 Prozent auf 756,92 Zähler nach. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 1,59 Prozent auf 1.419,91 Punkte.
Der Finanzsektor setzt seine Talfahrt angesichts der unsicheren Zukunftsaussichten dabei in unvermindertem Tempo fort. Unter anderem verlieren Citigroup über 24 Prozent und Bank of America ebenfalls fast 22 Prozent.
Unterdessen hat der schwedische Autohersteller Saab einen Insolvenzantrag gestellt. Der Aktie des Mutterkonzerns GM bekommt die Meldung schlecht. Aktuell ist hier ein Abschlag von mehr als 15 Prozent auszumachen. Ford fallen um knapp 8 Prozent zurück.
Wenig gute Nachrichten kommen auch von Lowe's. Die zweitgrößte Baumarktkette in den USA hat im Schlussquartal einen Ergebnisrückgang hinnehmen müssen und die Erwartungen verfehlt. Die Anleger quittieren das enttäuschende Zahlenwerk mit einem Minus von rund 6 Prozent.
Daneben teilte der Einzelhandelskonzern JCPenney mit, dass sein Gewinn im vierten Quartal um 51 Prozent gesunken ist, was mit deutlich rückläufigen Verbraucherausgaben angesichts des Wirtschaftsabschwungs zusammenhängt. Die Erwartungen wurden indes geschlagen. Allerdings ist der Ausblick auf das erste Quartal schwach. Der Titel reagiert mit einem Minus von rund einem Prozent.
Der Software-Konzern Intuit musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen, konnte dabei jedoch auf bereinigter Basis die Erwartungen der Analysten übertreffen. Beim Umsatz musste der auf Steuersoftware spezialisierte Konzern ebenfalls einen Rückgang hinnehmen. Die Aktie kann gegen den Trend 14 Prozent zulegen. (20.02.2009/ac/n/m)