DAX6.050-3,4%  Dow12.119-2,2%  Euro1,24320,6% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.748-2,8%  Öl98,82-2,8% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6264,2% 
Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyHome
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden/Drucken
HistorischRealtime PushmyNews neu IR-DatenAnleihen
handeln

03.12.2009 19:06

Senden

Wall Street Update: Geringfügig im Plus, Wirtschaft im Blick

Bank of America zu myNews hinzufügen Was ist das?


New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Börsen bewegen sich nach der Veröffentlichung gemischter Wirtschaftsdaten nur knapp im Plus. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,04 Prozent auf 10.456,39 Punkte. Der Nasdaq Composite klettert unterdessen 0,32 Prozent auf 2.192,04 Zähler nach oben, und der S&P 500 legt um 0,05 Prozent auf 1.109,76 Punkte zu.

Die Geschäftsaktivitäten des Dienstleistungssektors haben sich im November 2009 leicht verschlechtert. Dies teilte das Institut for Supply Management (ISM) mit. So sank der ISM-Service-Index von 50,6 Zählern im Vormonat auf nun 48,7 Zähler. Volkswirte hatten hingegen einen Wert von 51,5 Punkten prognostiziert. Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 28. November 2009 überraschend verbessert. Laut US-Arbeitsministerium verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 5.000 auf 457.000, wohingegen Volkswirte im Vorfeld einen Anstieg auf 480.000 prognostiziert hatten. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt verringerte sich um 14.250 auf 481.250 Erstanträgen für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Die US-Produktivität hat sich im dritten Quartal 2009 indes weniger verbessert als zunächst vermeldet. Laut der zweiten Veröffentlichung des US-Arbeitsministeriums stieg die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,1 Prozent an, während vorläufig ein Plus von 9,5 Prozent ausgewiesen worden war. Hierbei handelt es sich allerdings um den stärksten Zuwachs seit sechs Jahren. Die Lohnstückkosten schrumpften im Vorjahresvergleich um 2,5 Prozent, nach einem unveränderten Lohnniveau im zweiten Quartal.

Der Mischkonzern General Electric (GE) und der größte US-Kabelnetzbetreiber Comcast gaben heute bekannt, dass sie ein definitives Abkommen über die Gründung eines Joint Ventures geschlossen haben, das zu 51 Prozent Comcast und zu 49 Prozent dem GE-Konzern gehört sowie von Comcast gemanagt wird. Den Angaben zufolge besteht das Gemeinschaftsunternehmen aus den Aktivitäten von NBC Universal (NBCU) sowie den Kabelnetzen (E!, Versus und Golf Channel), den zehn regionalen Sportnetzwerken und bestimmten anderen Digital Media-Assets von Comcast. Im Rahmen der Transaktion bringt Comcast demnach Assets im Wert von insgesamt 7,25 Mrd. Dollar in das Joint Venture ein. Zusätzlich leistet Comcast eine Barzahlung an GE in Höhe von rund 6,5 Mrd. Dollar. Die Aktie von GE gewinnt 1 Prozent hinzu, während der Anteilschein von Comcast über 6 Prozent in die Höhe schießt.

Der Nahrungsmittelkonzern Del Monte Foods konnte im zweiten Geschäftsquartal dank einer Steigerung des Absatzes einen Gewinnzuwachs von 50,4 Mio. Dollar oder 25 Cents je Aktie auf nun 62,6 Mio. Dollar bzw. 31 Cents pro Aktie erzielen. Wie der Hersteller von Dosenfrüchten und -gemüse ferner mitteilte, erhöhten sich die Umsatzerlöse um 6,4 Prozent auf 958,9 Mio. Dollar. Analysten hatten ein EPS von 21 Cents und einen Umsatz von 973,4 Mio. Dollar erwartet. Das Unternehmen hob zudem seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr von ursprünglich 88 bis 92 Cents pro Aktie auf nun 93 bis 97 Cents pro Aktie an. Das Papier von Del Monte Foods legt nach Zahlen fast 5 Prozent zu.

Die Einzelhandelskette Stage Stores präsentierte heute die Umsatzzahlen für den Monat November. Demnach verringerten sich die Umsatzerlöse um 11,3 Prozent auf 110 Mio. Dollar. Die vergleichbaren Umsatzerlöse bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet hatten, gingen um 12,5 Prozent zurück. Der Anteilschein von Stage Stores reagiert mit einem Rückgang von 6 Prozent. Das Papier von J. C. Penney (J C Penney Company) bewegt sich mit 1 Prozent im Minus. Der US-Einzelhandelskonzern musste im November 2009 einen Rückgang der Same-Store Sales verbuchen. Unternehmensangaben zufolge sind die vergleichbaren Umsätze um 5,9 Prozent gesunken. Analysten waren im Vorfeld nur von einer Abnahme um 4,4 Prozent ausgegangen. Der Gesamtumsatz verringerte sich um 5,2 Prozent auf 1,72 Mrd. Dollar.

Die Aktie von Target gibt knapp 3 Prozent ab. Der zweitgrößte Discount-Händler in den USA musste im November einen Rückgang von 1,5 Prozent bei den vergleichbaren Umsätzen verbuchen. Analysten waren im Vorfeld von einem Rückgang von lediglich 0,5 Prozent ausgegangen. Dagegen wuchs der Gesamtumsatz um 1,5 Prozent auf 5,69 Mrd. Dollar. Der Großhändler Costco Wholesale verzeichnete im November einen Anstieg von 6 Prozent bei den vergleichbaren Filialumsätzen. Die Erwartungen wurden jedoch verfehlt. Analysten waren im Vorfeld von einer Zunahme um 8,1 Prozent ausgegangen. Bei den konsolidierten Konzernumsätzen wurde im Berichtszeitraum mit 6,04 Mrd. Dollar ein Anstieg von 9 Prozent ausgewiesen. Das Papier von Costco Wholesale verliert derzeit 3 Prozent an Wert.

Die Aktie von Harley-Davidson bewegt sich geringfügig im Minus. Der Motorradhersteller will im Zuge seiner Restrukturierungsmaßnahmen 950 Mitarbeiter entlassen. Unternehmensangaben zufolge bleibt das restrukturierte Motorradgeschäft in York, jedoch nur noch mit rund 1.000 Beschäftigen, im Vergleich zu bisher 1.950 Mitarbeitern. Hieraus resultieren Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 200 Mio. Dollar, dies soll aber ab 2012 zu jährlichen Einsparungen von 100 Mio. Dollar führen.

Die Bank of America gab bekannt, dass sie beabsichtigt, die von der US-Regierung geleisteten Finanzhilfen in Höhe von insgesamt 45 Mrd. Dollar noch in diesem Jahr zurückzuzahlen. Den Angaben zufolge sollen davon 26,2 Mrd. Dollar aus bestehenden Mitteln beglichen werden, während 18,8 Mrd. Dollar am Kapitalmarkt beschafft werden sollen. Die Rückzahlung wird das Ergebnis im vierten Quartal voraussichtlich mit 4,1 Mrd. Dollar belasten, hieß es. Die Aktie der Bank of America legt aktuell um rund 3 Prozent zu.

Der Anteilschein von Toll Brothers gibt unterdessen über 6 Prozent ab. Der Baukonzern musste im vierten Quartal angesichts der anhaltenden Krise auf den US-Immobilien- und Häusermärkten einen deutlichen Verlust von 111,4 Mio. Dollar bzw. 68 Cents je Aktie verbuchen. Ohne die Berücksichtigung von hohen Einmaleffekten im Zusammenhang mit Wertberichtigungen sowie der frühzeitigen Ablösung von Unternehmensanleihen wies Toll Brothers einen Vorsteuerverlust von 9,6 Mio. Dollar aus. Ferner lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 486,6 Mio. Dollar deutlich unter dem Vorjahreswert von 691,1 Mio. Dollar. Analysten hatten zuvor einen Verlust von 40 Cents je Aktie sowie einen Umsatz von 450,1 Mio. Dollar erwartet. (03.12.2009/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Bank of America Corp. zu myNews hinzufügen Was ist das?
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
23.04.12Bank of America outperformRBC Capital Markets
23.04.12Bank of America haltenIndependent Research GmbH
12.04.12Bank of America outperformCredit Suisse Group
12.04.12Bank of America overweightJP Morgan Chase & Co.
04.04.12Bank of America neutralNomura
23.04.12Bank of America outperformRBC Capital Markets
12.04.12Bank of America outperformCredit Suisse Group
12.04.12Bank of America overweightJP Morgan Chase & Co.
27.01.12Bank of America outperformRobert W. Baird & Co. Incorporated
23.01.12Bank of America overweightJP Morgan Chase & Co.
23.04.12Bank of America haltenIndependent Research GmbH
04.04.12Bank of America neutralNomura
03.04.12Bank of America holdDeutsche Bank Securities
02.04.12Bank of America neutralUBS AG
28.03.12Bank of America neutralRobert W. Baird & Co. Incorporated
23.01.12Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
27.10.11Bank of America verkaufenRaiffeisen Centrobank AG
20.10.11Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
14.09.11Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
30.08.11Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Bank of America Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen