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18.03.2011 18:41

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Wall Street Update: Indizes legen nach UN-Resolution zu Libyen zu, Nike brechen ein

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New York (aktiencheck.de AG) - An der Wall Street halten sich die wichtigsten Indizes am Freitagmittag New Yorker Zeit weiter in der Gewinnzone. Die Märkte werden dabei von der jüngsten Entscheidung Libyens, einen sofortigen Waffenstillstand herbeizuführen, beflügelt. Die Gaddafi-Regierung reagiert damit auf die gestern Nacht verabschiedete UN-Resolution, in der der Sicherheitsrat Luftschläge und andere erforderliche Maßnahmen zum Schutz der Zivilbevölkerung in Libyen erlaubt. Gleichzeitig stehen die jüngsten Rettungsmaßnahmen im japanischen Kraftwerk Fukushima 1 weiter im Blick der Investoren. Hier droht nach wie vor eine schwere atomare Katastrophe. Der Dow Jones steigt derzeit um 0,94 Prozent auf 11.885,76 Punkte, während der NASDAQ Composite um 0,62 Prozent auf 2.652,38 Punkte zulegt. Der S&P 500 verbessert sich um 0,76 Prozent auf 1.283,45 Punkte.

Massiv unter Druck stehen heute die Anteilsscheine von Nike , nachdem der Hersteller von Sportschuhen und -Bekleidung gestern nach Börsenschluss seine Zahlen zum dritten Fiskalquartal 2010/11 veröffentlichte. Angesichts gestiegener Umsätze konnte der Konzern den Gewinn zwar steigern. Die Erwartungen wurden dennoch verfehlt, da hohe Rohstoffkosten den Ergebnisanstieg gebremst haben. Papiere von Nike brechen vor diesem Hintergrund momentan um 9,3 Prozent ein.

Anteilsscheine von Cisco Systems ziehen dagegen derzeit um 1,3 Prozent an. Der Technologiekonzern will erstmals in seiner Unternehmensgeschichte eine Dividende ausschütten. So hat das Board of Directors die Ausschüttung einer Quartalsdividende in Höhe von 6 Cents je Aktie beschlossen. JPMorgan Chase (JPMorgan ChaseCo) tendieren mit einem Aufschlag von 3 Prozent fester. Die Bankgesellschaft hat eine Dividendenerhöhung und ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm angekündigt. So wurde eine Erhöhung der Quartalsdividende um 20 Cents auf 25 Cents je Aktie beschlossen. Den weiteren Angaben zufolge hat das Board of Directors ein neues Aktienrückkaufprogramm im Gesamtwert von bis zu 15 Mrd. US-Dollar aufgelegt. Wells Fargo (Wells FargoCo) hat derweil sein Aktienrückkaufprogramm aufgestockt und die Dividende erhöht. So wird man für das erste Quartal 2011 eine Sonderdividende in Höhe von 7 Cents je Aktie ausschütten. Zusammen mit der regulären Quartalsdividende in Höhe von 5 Cents je Aktie ergibt sich damit eine Gesamtdividende in Höhe von 12 Cents je Aktie für das erste Quartal. Ferner wurde das Aktienrückkaufprogramm um 200 Millionen Anteilsscheine erhöht. Die Aktie der Bank legt um 2 Prozent zu. U.S. Bancorp (US Bancorp) verbessern sich um 2,4 Prozent. Das Board of Directors des Kreditinstituts hat eine Anhebung der Quartalsdividende um 150 Prozent auf 12,5 Cents je Aktie beschlossen. Indes verteuern sich BB&T Corp. (BB&T) um 2,1 Prozent, nachdem die Bankgesellschaft meldete, dass sie ihre Dividende um knapp 7 Prozent erhöht.

Der Kosmetikkonzern Estee Lauder (Estée Lauder Companies) hält trotz der Krise in Japan an seiner Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr fest und rechnet unverändert mit einem Umsatzwachstum von 8 bis 10 Prozent auf Basis konstanter Währungen. Der Gewinn je Aktie soll, bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen, zwischen 3,40 und 3,60 US-Dollar liegen. Analysten sehen aktuell ein EPS-Ergebnis von 3,68 US-Dollar bei Umsatzerlösen von 8,61 Mrd. US-Dollar. Die Aktie von Estee Lauder gewinnt momentan 1,3 Prozent.

Der Medizintechnikkonzern Quest Diagnostics kündigte heute die Übernahme des Biotechnologiekonzerns Celera an. Dabei werden die Aktionäre im Zuge der Übernahme 8,00 US-Dollar je Celera-Aktie in bar erhalten. Die Boards beider Konzerne haben die Übernahme bereits abgesegnet. Durch den Zukauf will Quest Diagnostics unter anderem seine Marktposition im Bereich der Molekular-Diagnostik weiter ausbauen. Während Titel von Quest um 1,2 Prozent nachgeben, können Celera um rund 30,3 Prozent vorrücken.

Daneben meldete der Lebensmittelkonzern General Mills , dass er exklusive Verhandlungen mit PAI Partners und Sodiaal über den Erwerb einer Beteiligung an dem französischen Yoghurt-Hersteller Yoplait S.A.S. und zugehörigen Gesellschaften aufgenommen hat. Den Angaben zufolge will der weltweit zweitgrößte Hersteller von Frühstückscerealien dabei eine 50 Prozent-Beteiligung an der Gesellschaft übernehmen, zu der Yoplait und andere Marken gehören. Wie es hieß, laufen die entsprechenden Verhandlungen zurzeit. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht genannt. Aktien von General Mills verteuern sich aktuell um 0,8 Prozent. (18.03.2011/ac/n/m)

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