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Hewlett-Packard (HP) Aktie [WKN: 851301 / ISIN: US4282361033]

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19.02.2009 19:17

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Wall Street Update: Konjunkturdaten sorgen für deutliche Abschläge


New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen verzeichnen am Donnerstagmittag New Yorker Zeit deutliche Abschläge. Im Blickpunkt stehen dabei die heute vorgelegten Konjunkturdaten, die für rückläufige Kurse sorgen.

Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im Februar 2009 unerwartet deutlich verschlechtert. Demnach ist der Index von -24,3 Punkten im Januar 2009 auf nun -41,3 Punkte gefallen. Volkswirte waren im Vorfeld hingegen von lediglich -25,0 Punkten ausgegangen.

Die US-Frühindikatoren des Conference Board sind im Januar 2009 gestiegen. Auf Monatssicht verbesserte sich die wirtschaftliche Aktivität um 0,4 Prozent, während Volkswirte einen unveränderten Stand prognostiziert hatten. Für Dezember wurde nach revidierten Berechnungen ein Plus von 0,2 Prozent (vorläufig +0,3 Prozent) gemeldet.

Die Erzeugerpreise sind im Januar 2009 gestiegen. Binnen Monatsfrist erhöhten sich die Preise um 0,8 Prozent, was dem ersten Anstieg seit Juli entspricht. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise legten die Preise in der Kernrate um 0,4 Prozent zu. Volkswirte hatten im Vorfeld ein Plus von 0,2 bzw. ein Plus 0,1 Prozent prognostiziert.

Die Arbeitsmarktsituation in den USA ist in der Woche zum 14. Februar 2009 unverändert geblieben. So blieb die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe mit 627.000 unverändert, während Volkswirte im Vorfeld eine Abnahme auf 620.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 623.000 auf 627.000 nach oben korrigiert.

Der Dow Jones verliert derzeit 0,53 Prozent auf 7.515,57 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 0,24 Prozent auf 786,52 Zähler zu. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 0,55 Prozent auf 1.459,96 Punkte.

Der Hardware-Hersteller Hewlett-Packard hat am Vorabend einen Blick in seine Bilanz freigegeben. Der Konzern konnte seinen Umsatz im ersten Quartal leicht steigern, während das Ergebnis rückläufig war. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen aber exakt getroffen. Die Aktie verliert angesichts der hinter den Schätzungen zurückgebliebenen Umsatzentwicklung und des enttäuschenden Ausblicks aber mehr als 7,5 Prozent.

Bei Sprint Nextel ist indes ein sattes Plus von mehr als 27 Prozent auszumachen. Der drittgrößte Mobilfunkbetreiber in den USA hat im Schlussquartal einen deutlich geringeren Verlust erwirtschaftet als im Vorjahreszeitraum. Vor Einmaleffekten wurde ein leicht negatives Ergebnis ausgewiesen, wobei die Schätzungen übertroffen werden konnten.

Für Titel von CBS geht es daneben um knapp 6 Prozent nach oben. Wie der Rundfunk- und Medienkonzern gestern Abend mitgeteilt hat, musste er im vierten Quartal aufgrund des drastischen Rückgangs des Werbemarktes einen Gewinneinbruch hinnehmen. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten wurden die Erwartungen jedoch geschlagen.

Daneben ist auch das vorgelegte Zahlenwerk der Drugstore-Kette CVS Caremark einen Blick wert. Das Unternehmen meldete heute, dass es seinen Gewinn im letzten Vierteljahr um 17 Prozent steigern und die Erwartungen der Analysten auf bereinigter Basis übertreffen konnte. Aktuell ist hier ein Zuwachs von rund 6 Prozent auszumachen.

Titel des Online-Reisebüros Expedia, das im vierten Quartal in Zusammenhang mit einer hohen Goodwill-Abschreibung einen Milliarden-Verlust verbucht und auf bereinigter Basis die Schätzungen verfehlt hat, geben mehr als 7,5 Prozent ab.

Der Minenkonzern Newmont Mining schaffte im vierten Quartal die Rückkehr in die Gewinnzone. So wurde ein Gewinn von 10 Mio. Dollar bzw. 2 Cents je Aktie ausgewiesen. Ohne die Berücksichtigung von Einmaleffekten in Zusammenhang mit Absicherungsgeschäften bei Kupfer lag der bereinigte Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 26 Cents je Aktie. Insgesamt konnte man im Schlussquartal vom höheren Goldabsatz profitieren. Die Aktie verliert mehr als 2 Prozent. (19.02.2009/ac/n/m)

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