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06.05.2010 19:20

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Wall Street Update: Kräftige Abschläge, Euro-Krise belastet weiter

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New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Märkte verzeichnen nach den Abschlägen der vergangenen Handelstage auch am Donnerstag schwächere Kurse. Im Fokus steht weiterhin eine mögliche Ausweitung der Schuldenkrise in Europa. Im Mittagshandel verliert der Dow Jones 0,99 Prozent auf 10.760,12 Punkte, während der S&P500 aktuell 1,23 Prozent auf 1.151,48 Zähler abgibt. Beim Nasdaq Composite wird derzeit ein Abschlag von 1,33 Prozent auf 2.370,18 Punkte ausgewiesen.

Vorbörslich wurde ein schwächer als erwartet ausgefallener Rückgang der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe publiziert. Die US-Produktivität konnte hingegen im ersten Quartal jedoch stärker als von Volkswirten erwartet gesteigert werden.

Am Vorabend hatte der Hypothekenfinanzierer Federal Home Loan Mortgage Corp. (Freddie Mac) erneut einen Milliardenverlust ausgewiesen und im Anschluss um weitere staatliche Unterstützungen in Höhe von 10,6 Mrd. Dollar gebeten. Heute muss die Aktie deutlich abgeben und notiert mehr als 8 Prozent im Minus.

Daneben stand erneut die Quartalszahlensaison im Fokus der Anleger. Gefragt waren unter anderem Anteilsscheine des kanadischen Automobilzulieferer Magna International , der im ersten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückkehrte und dabei die Analystenschätzungen übertreffen konnte. Die Aktie legt derzeit mehr als 12 Prozent zu und gehört mit zu den größten Gewinnern. Der Krankenversicherer CIGNA konnte im Auftaktquartal dank höherer Umsatzerlöse einen Gewinnanstieg vorweisen und bestätigte im Anschluss die Gewinnprognose für das laufende Fiskaljahr. Aktuell notiert die Aktie mehr als 5 Prozent fester.

Die Supermarktkette Great Atlantic & Pacific Tea (A&P) (Great AtlanticPacific Tea) musste angesichts rückläufiger Umsatzerlöse einen höheren Verlust hinnehmen. Dies wird zu Handelsbeginn mit deutlicheren Abschlägen von rund 20 Prozent quittiert.

Die Plattenfirma Warner Music Group konnte den Verlust im ersten Quartal deutlich zurückfahren und übertraf dabei die Analystenschätzungen deutlich, was aktuell mit Aufschlägen von mehr als 8 Prozent honoriert wird. Der Kosmetikkonzern Elizabeth Arden konnte den Verlust auf um Einmaleffekte bereinigter Basis verringern und äußerte sich positiv zu den weiteren Aussichten. Aktuell legt die Aktie ebenfalls mit mehr als 7 Prozent im Plus.

Der Aerospace- und Rüstungskonzern Alliant Techsystems konnte im abgelaufenen Quartal trotz eines leichten Umsatzrückgangs wieder einen Gewinn ausweisen. Aktuell notiert der Wert kaum verändert.

Der Nahrungsmittelkonzern Sara Lee musste im dritten Quartal bei gleichbleibenden Umsatzerlösen angesichts hoher Einmaleffekte einen Verlust ausweisen, konnte auf bereinigter Basis jedoch die Analystenschätzungen übertreffen. Aktuell gibt der Wert rund 3 Prozent ab.

Der Kabelnetzbetreiber Cablevision Systems konnte im abgelaufenen Quartal mit einem Gewinnsprung aufwarten. Auch beim Medienkonzern DIRECTV (DIRECTV (A) ) wurde ein kräftiges Ergebnisplus ausgewiesen. Während Titel von Cablevision mehr als 8 Prozent verlieren tendieren Aktien von DIRECTV 4 Prozent fester.

Auch der Einzelhandelssektor stand im Fokus, nachdem zahlreiche Kaufhaus- und Handelsketten die Umsatzzahlen für den abgelaufenen Monat vorgelegt hatten. Stage Stores verzeichnete im April zwar einen Umsatzrückgang, dank besser als erwarteter Margen wurde die Gewinnprognose für das erste Quartal jedoch nach oben revidiert. Derzeit tendiert der Wert allerdings leicht schwächer. Die Bekleidungskette Urban Outfitters konnte im ersten Quartal mit einem recht deutlichen Umsatzplus aufwarten und dabei die Markterwartungen übertreffen. Aktuell muss der Wert ebenfalls schwächer tendieren und gibt 3,3 Prozent ab. (06.05.2010/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

blablur schrieb:
06.05.2010 20:20:21

es ist doch nicht nur der Euroraum der belastet! Es muss doch klar sein, wie schlecht die US-Wirtschaft dasteht. Wo wird denn der Dollar in einem Jahr stehen???
- 25%???!!!

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