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25.02.2009 19:20

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Wall Street Update: Kräftige Abschläge, Finanzwerte im Fokus

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New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen verzeichnen am Mittwochmittag New Yorker Zeit kräftige Abschläge. Nachdem sich die Wall Street gestern etwas erholen konnte, setzt sich zur Wochenmitte der Abwärtstrend der vergangenen Tage wieder unverändert fort. Besonders die Meldungen aus dem Immobilienbereich wirken sich belastend aus.

Die saisonbereinigte Zahl der US-Verkäufe bestehender Häuser hat sich im Januar verringert. Demnach fiel die Zahl gegenüber dem Vormonat um 5,3 Prozent auf 4,49 Millionen, während Volkswirte einen Wert von 4,79 Millionen erwartet hatten.

Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 20. Februar 2009 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 15,1 Prozent von 875,3 Zählern in der Vorwoche auf nun 743,5 Punkte. In der Vorwoche war hingegen ein Plus von 45,7 Prozent gemeldet worden.

Der Dow Jones verliert derzeit 1,70 Prozent auf 7.225,73 Punkte, der S&P 500 gibt aktuell 1,68 Prozent auf 760,10 Zähler nach. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnet wiederum momentan ein Minus von 1,70 Prozent auf 1.417,76 Punkte.

Die Aktie des Anleiheversicherers Ambac verliert 8,5 Prozent. Das Unternehmen gab heute bekannt, im vierten Quartal einen geringeren Verlust erwirtschaftet zu haben. Auf operativer Basis musste man jedoch einen höheren Verlust ausweisen.

Papiere der Bank of America liegen daneben mit gut 2 Prozent im Minus. Wie zuvor bekannt wurde, hat die zu Jahresbeginn übernommene Großbank Merrill Lynch im Schlussquartal einen höheren Verlust erlitten als zunächst angekündigt. Auch die Citigroup muss Abschläge von über 4 Prozent hinnehmen. Nach einem Bericht der "Financial Times" sind die Gespräche zwischen der Bank und dem US-Finanzministerium über eine höhere Staatsbeteiligung an dem angeschlagenen Kreditinstitut kurz vor dem Abschluss.

Die Bekleidungskette TJX musste im Schlussquartal ein deutlich geringeres Ergebnis ausweisen. Um Sondereffekte bereinigt hat das Unternehmen allerdings unerwartet gut verdient. Die Aktie reagiert mit einem Aufschlag von knapp 7 Prozent.

Der Einzelhandelskonzern Saks hat im vierten Quartal einen Verlust erwirtschaftet, was auf deutlich geringere Verbraucherausgaben, vor allem bei Luxusgütern, zurückzuführen ist. Der Verlust aus dem laufenden Geschäft fiel dabei höher aus als erwartet. Die Aktie kann dennoch 8 Prozent zulegen.

Die Juwelierkette Zale hatte im zweiten Quartal unter der anhaltenden Nachfrageschwäche zu leiden und rutschte bei rückläufigen Umsatzerlösen in die roten Zahlen. CEO Neal Goldberg machte vor allem die schlechten makroökonomischen Rahmenbedingungen sowie die zurückhaltende Nachfrage bei hochpreisigen Luxusgütern für den deutlichen Ergebnisrückgang verantwortlich. Die Aktie verliert fast 5 Prozent.

Daneben sacken Anteilsscheine von J.M. Smucker um fast 6 Prozent ab. Der Nahrungsmittelhersteller hat im letzten Quartal einen Ergebnisanstieg verbucht und die Prognosen übertroffen. Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen wurde die Jahresprognose allerdings nach unten revidiert.

Ferner rauschen Titel von DreamWorks um annähernd 9,5 Prozent in die Tiefe. Das Filmstudio hat am Vorabend die Zahlen für das vierte Quartal veröffentlicht und dabei die Erwartungen verfehlt. (25.02.2009/ac/n/m)

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