DAX6.050-3,4%  Dow12.119-2,2%  Euro1,24320,6% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.748-2,8%  Öl98,82-2,8% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6264,2% 
Kurse + Charts + RealtimeNews + AnalysenFundamentalUnternehmenzugeh. WertpapiereAktion
Kurs + ChartChart (groß)News + AdhocBilanz/GuVTermineZertifikateDepot
Times + SalesChart-AnalyseAnalysenDividende/HVProfilOptionsscheineWatchlist
BörsenplätzeChartvergleichKurszieleVergleichInsidertradesKnock-outsmyHome
OrderbuchRealtime StuttgartRSS FeedAnalyseim ForumFondsSenden/Drucken
HistorischRealtime PushmyNews neu IR-DatenAnleihen
handeln

12.12.2008 19:33

Senden

Wall Street Update: Leichte Zugewinne, Automobilwerte weiter im Fokus

Bank of America zu myNews hinzufügen Was ist das?


New York (aktiencheck.de AG) - Die amerikanischen Börsen verzeichnen am Freitagmittag New Yorker Zeit leicht positive Tendenzen. Im Fokus stehen dabei einige Konjunkturdaten und die Zukunft der US-Autohersteller nach dem Scheitern des Rettungspakets im US-Senat.

Dabei hat sich der Einzelhandelsumsatz in den USA im November weiter verringert. Auf Monatssicht schrumpften die Umsatzerlöse um 1,8 Prozent, während sie im Oktober noch um 2,9 Prozent gefallen waren. Volkswirte hatten einen Umsatzrückgang um 2,0 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche sanken die Umsätze gegenüber dem Vormonat um 1,6 Prozent. Experten waren von einer Abnahme um 1,8 Prozent ausgegangen, nach einem Minus von 2,4 Prozent im Oktober.

Zudem haben sich die amerikanischen Erzeugerpreise im November erneut reduziert. Binnen Monatsfrist schrumpften die Preise um 2,2 Prozent. Bereinigt um die schwankungsanfälligen Nahrungsmittel- und Energiepreise legten die Preise in der Kernrate hingegen leicht um 0,1 Prozent zu. Volkswirte hatten im Vorfeld ein Minus von 2,0 bzw. ein Plus 0,1 Prozent prognostiziert.

Die Lagerbestände in den US-Industrie- und Handelsunternehmen wiesen im Oktober 2008 einen Rückgang aus. So lagen die Bestände um 0,6 Prozent unter dem Vormonatsniveau, während Volkswirte nur ein Minus von 0,2 Prozent erwartet hatten. Im September waren die Lagerbestände um 0,2 Prozent zurückgegangen.

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich laut der Universität Michigan im Dezember 2008 überraschend verbessert. So erhöhte sich der Gesamtindex des Verbrauchervertrauens auf 59,1 Punkte. Volkswirte waren hingegen von einer Abnahme auf 55,0 Punkte ausgegangen, nach 55,3 Punkten im Vormonat.

Der Dow Jones gewinnt derzeit 0,06 Prozent auf 8.570,19 Punkte, der S&P 500 legt aktuell 0,02 Prozent auf 873,77 Zähler zu. Die Technologiebörse Nasdaq verzeichnet wiederum momentan ein Plus von 1,28 Prozent auf 1.527,12 Punkte.

Der angeschlagene US-Automobilkonzerns GM kündigte an, im ersten Quartal 2009 die Produktion um 250.000 Fahrzeuge zu kürzen. Auslöser für die Maßnahme ist weiter die Krise der US-Autoindustrie. Das Rettungspaket hatte zuvor im US-Senat keine Mehrheit gefunden. Der kurz zuvor von Demokraten und Republikaner ausgehandelte Kompromissentwurf scheiterte, weil die Republikaner Lohnkürzungen bei den Herstellern GM, Ford und Chrysler forderten, denen die Gewerkschaft jedoch ihre Zustimmung verweigerte. Das US-Repräsentantenhaus hatte bereits zuvor die Finanzhilfen in Höhe von rund 14 Mrd. Dollar für die Automobilkonzerne gebilligt. Im Handelsverlauf wurden Gerüchte laut, wonach Gelder aus dem Bankenrettungspaket für die Automobilindustrie eingesetzt werden sollen. Die GM-Aktie verliert derzeit 2,7 Prozent. Bei Ford geht es ein Prozent nach oben.

Die Bank of America beabsichtigt im Zusammenhang mit der laufenden Übernahme von Merrill Lynch und dem schwachen wirtschaftlichen Umfeld eine signifikante Zahl von Arbeitsplätzen abzubauen. Den Angaben zufolge sollen in den nächsten drei Jahren schätzungsweise 30.000 bis 35.000 Stellen gestrichen werden. Die Aktie der Bank of America notiert kaum verändert.

Der Mischkonzern United Technologies hat seine Ergebnisprognosen für das laufende Fiskaljahr bestätigt. Für das Geschäftsjahr 2009 gab der Industriekonzern vor dem Hintergrund der sich verschärfenden konjunkturellen Gesamtsituation sowie negativer Wechselkurseffekte allerdings einen verhaltenen Ausblick. Derzeit geht es 2,5 Prozent nach oben.

Der Automobilzulieferer BorgWarner hat am Donnerstagabend vor dem Hintergrund der schwierigen Gesamtsituation in der Automobilindustrie seine Prognose nach unten revidiert. In der Folge verliert die Aktie knapp 5 Prozent.

Der US-Automobilzulieferer Lear zieht seine Prognose für das Gesamtjahr 2008 zurück, was mit der anhaltenden Schwäche der weltweiten Automobilnachfrage und den Unsicherheiten in der gesamten Industrie zusammenhängt. Dennoch können die Papiere 5 Prozent zulegen.

Der Halbleiterhersteller Fairchild Semiconductor beabsichtigt rund 1.100 Stellen bzw. 12 Prozent der Belegschaft abzubauen. Zudem wurde die Umsatzplanung für das vierte Quartal gesenkt. Aktuell gewinnt der Titel 8,5 Prozent. (12.12.2008/ac/n/m)

Kommentare zu diesem Artikel

Geben Sie jetzt einen Kommentar zu diesem Artikel ab.
 Kommentar hinzufügen 
  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Sprache:
  • Alle
  • DE
  • EN
  • Sortieren:
  • Datum
  • meistgelesen
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Jahres in dieser Kategorie verfügbar.
Eventuell finden Sie Nachrichten, die älter als ein Jahr sind, im Archiv
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Keine Nachrichten im Zeitraum eines Monats in dieser Kategorie verfügbar
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Bank of America Corp. zu myNews hinzufügen Was ist das?
  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
23.04.12Bank of America outperformRBC Capital Markets
23.04.12Bank of America haltenIndependent Research GmbH
12.04.12Bank of America outperformCredit Suisse Group
12.04.12Bank of America overweightJP Morgan Chase & Co.
04.04.12Bank of America neutralNomura
23.04.12Bank of America outperformRBC Capital Markets
12.04.12Bank of America outperformCredit Suisse Group
12.04.12Bank of America overweightJP Morgan Chase & Co.
27.01.12Bank of America outperformRobert W. Baird & Co. Incorporated
23.01.12Bank of America overweightJP Morgan Chase & Co.
23.04.12Bank of America haltenIndependent Research GmbH
04.04.12Bank of America neutralNomura
03.04.12Bank of America holdDeutsche Bank Securities
02.04.12Bank of America neutralUBS AG
28.03.12Bank of America neutralRobert W. Baird & Co. Incorporated
23.01.12Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
27.10.11Bank of America verkaufenRaiffeisen Centrobank AG
20.10.11Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
14.09.11Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
30.08.11Bank of America verkaufenIndependent Research GmbH
Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Bank of America Corp. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen
Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"
Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"
Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"

ANZEIGE

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen