11.12.2012 19:15
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Wall Street Update: US-Börsen am Mittag deutlich im Plus

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes können ihre Zugewinne zum Mittag weiter ausbauen und notieren deutlich im grünen Bereich. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,84 Prozent auf 13.281,06 Zähler. Der NASDAQ Composite notiert 1,41 Prozent fester bei 3.029,09 Stellen und der S&P 500 zeigt eine Verbesserung um 0,94 Prozent auf 1.431,94 Punkte.

Das US-Handelsministerium teilte mit, dass sich das US-Handelsbilanzdefizit im Oktober 2012 um 4,9 Prozent auf 42,2 Mrd. US-Dollar erhöht hat, während Volkswirte 42,8 Mrd. US-Dollar prognostiziert hatten. Im September war ein Passivsaldo von revidiert 40,3 Mrd. US-Dollar verbucht worden. Hierbei fielen die Exporte um 3,6 Prozent auf 180,5 Mrd. US-Dollar. Die Importe sanken um 2,1 Prozent auf 222,8 Mrd. US-Dollar. Daneben gab das Commerce Department bekannt, dass bei den Lagerbeständen im Großhandel im Oktober 2012 ein saisonbereinigter Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat ausgewiesen wurde, nach einem Plus von 1,1 Prozent im September. Marktbeobachter hatten zuvor mit einer Zunahme um 0,4 Prozent gerechnet. Die Umsatzerlöse des US-Großhandels fielen gegenüber dem Vormonat um 1,2 Prozent, nach einer Zunahme um revidiert 1,9 Prozent im September.

Papiere von Delta Air Lines tendieren am Mittag 7,0 Prozent fester. Die Fluggesellschaft meldete, dass sie mit der Virgin Atlantic Airways Ltd. ein Abkommen geschlossen hat, das die Gründung eines Joint Ventures vorsieht. Demnach wird das Gemeinschaftsunternehmen ein erweitertes transatlantisches Netzwerk schaffen und den Wettbewerb zwischen Großbritannien und Nordamerika erhöhen, wodurch sich größere Vorteile für Passagiere auf diesen Routen ergeben. Im Rahmen des Joint Ventures wird Delta 360 Mio. US-Dollar in Virgin Atlantic investieren und damit einen Anteil in Höhe von 49 Prozent erhalten, welcher zurzeit von Singapore Airlines gehalten wird. Die Virgin Group und Sir Richard Branson werden mit 51 Prozent indes weiterhin die Mehrheit an Virgin Atlantic Airways halten.

Der Einzelhändler Dollar General konnte im dritten Quartal dank höherer Umsatzerlöse mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Die Erwartungen wurden dabei übertroffen. Profitieren konnte der Konzern von der starken Kundennachfrage sowie weiter verbesserten Margen. Außerdem wurde die Jahresprognose nach oben korrigiert. Aktien von Dollar General büßen derzeit trotzdem 6,3 Prozent ein.

Daneben erklärte die US-Regierung, dass sie ihre restlichen Anteile an dem Versicherungskonzern AIG (American International Group (AIG)) für 32,50 US-Dollar je Aktie verkauft. Das US-Finanzministerium wird im Rahmen des öffentlichen Angebots für die verbliebenen 234.169.156 AIG-Anteilsscheine damit voraussichtlich rund 7,6 Mrd. US-Dollar erlösen. Der Versicherungskonzern war im Zuge der Finanzkrise schwer in Schieflage geraten und musste durch staatliche Hilfen im Gesamtvolumen von rund 182 Mrd. US-Dollar vor der Pleite bewahrt werden. Unterm Strich verzeichnen das US-Finanzministerium und die US-Notenbank Federal Reserve aus der AIG-Rettung einen Gewinn von insgesamt 22,7 Mrd. US-Dollar, hieß es. Zurzeit gewinnen AIG-Papiere 4,5 Prozent an Wert.

Bereits gestern hat Texas Instruments , ein Hersteller von Mobiltelefon-Chips, seine Gewinnprognose für das vierte Quartal konkretisiert. Anteilsscheine von Texas Instruments legen vor diesem Hintergrund um 3,7 Prozent zu. (11.12.2012/ac/n/m)

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