07.12.2012 19:12
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Wall Street Update: US-Börsen am Mittag mit unterschiedlichen Tendenzen

New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Leitindizes präsentieren sich am Freitagmittag mit uneinheitlichen Vorzeichen. Der Dow Jones notiert aktuell 0,33 Prozent fester bei 13.117,53 Zählern. Der NASDAQ Composite zeigt einen Abschlag von 0,54 Prozent auf 2.973,10 Stellen und der S&P 500 verbucht einen leichten Aufschlag von 0,03 Prozent auf 1.1414,36 Punkte.

Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Dezember 2012 gegenüber dem Vormonat verschlechtert. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der Universität Michigan. So fiel der Gesamtindex auf 74,5 Punkte, nachdem im Vormonat noch ein Stand von 82,7 Punkten ermittelt worden war. Volkswirte hatten einen Wert von 82,4 Punkten erwartet. Daneben teilte das US-Arbeitsministerium mit, dass sich die US-Arbeitsmarktsituation im November 2012 erneut verbessert hat. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 146.000. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um lediglich 90.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Anstieg um revidiert 138.000 im Oktober. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 147.000, nach einem Zuwachs von revidiert 189.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 120.000 gelautet. Ferner verringerte sich die Arbeitslosenquote auf 7,7 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 7,9 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 8,0 Prozent gerechnet.

Papiere von CyberOptics tendieren aktuell 0,1 Prozent leichter, nachdem der Konzern ein Stellenabbauprogramm angekündigt hatte. Demnach sollen rund 10 Prozent der Arbeitsplätze gestrichen werden. Das Unternehmen verwies zur Begründung für diesen Schritt auf das schwierige Marktumfeld, welches zu einem deutlichen Umsatzrückgang in den ersten beiden Monaten des vierten Quartals geführt habe. Zum jetzigen Zeitpunkt erwartet das Unternehmen für das Schlussquartal des Fiskaljahres einen Umsatz zwischen 5,5 und 6,0 Mio. US-Dollar. Wie es weiter heißt, geht der Konzern im Rahmen des geplanten Stellenabbaus von Einmalbelastungen in Höhe von rund 550.000 US-Dollar aus.

Die Fluggesellschaft Southwest Airlines legte unterdessen die Passagierzahlen für den Monat November vor. Demnach wurden im Berichtsmonat insgesamt 8,849 Millionen Fluggäste befördert, was einem Rückgang von 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Aktien von Southwest Airlines geben 1,1 Prozent ab.

Aus Kanada meldete heute die Bank of Nova Scotia (Scotiabank) ihr Zahlenwerk für das vierte Quartal. Kanadas drittgrößte Bank gab demnach bekannt, dass ihr Gewinn im Schlussquartal deutlich gestiegen ist, was mit einer starken Entwicklung der Segmente Global Banking and Markets und International Banking zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Titel der Scotiabank gewinnen in New York zurzeit 0,1 Prozent hinzu.

Bereits gestern nach Börsenschluss hatte Smith & Wesson (SmithWesson) gemeldet, dass man im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurückkehren konnte. Profitieren konnte der Konzern vor allem von deutlich gestiegenen Verkäufen in allen Produktkategorien. Im Anschluss wurde die Jahresprognose nach oben revidiert. Dennoch büßen die Anteilsscheine aktuell 6,6 Prozent ein. (07.12.2012/ac/n/m)

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