New York (aktiencheck.de AG) - Die Indizes an der Wall Street können sich am Mittwochmittag auf keinen einheitlichen Kurs festlegen. Der Dow Jones gibt 0,55 Prozent ab auf 12.806,91 Punkte. Der NASDAQ Composite notiert indes 0,02 Prozent fester bei 2.932,38 Zählern, während der S&P 500 0,22 Prozent auf 1.347,53 Punkte verliert.
Die Mortgage Bankers Association of America (MBA) ermittelte für die Woche zum 10. Februar 2012 einen saisonbereinigten Rückgang bei der Zahl der Hypothekenanträge. So verringerte sich der entsprechende Index um 1,0 Prozent. In der Vorwoche war hingegen ein Plus von 7,5 Prozent gemeldet worden. Im Einzelnen stieg der Subindex zur Refinanzierung bestehender Kredite gegenüber der Vorwoche um 0,8 Prozent, wogegen der Teilindex der Neuanträge zum Kauf von Häusern um 8,4 Prozent abgab. Die Federal Reserve Bank of New York ermittelte für Februar 2012 erneut eine Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So erhöhte sich der Empire State Manufacturing Index auf +19,53 Punkte, nachdem für Dezember 2011 ein Wert von +13,48 Punkten ermittelt worden war. Des Weiteren teilte die U.S. Federal Reserve Bank mit, dass die US-Industrieproduktion im Januar unverändert geblieben ist. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger unverändert auf seinem Vormonatsniveau, während er im Dezember um revidiert 1,0 Prozent gestiegen war. Zudem schrumpfte die Kapazitätsauslastung der US-Industrie leicht auf 78,5 Prozent. Im Vormonat hatte die Auslastung bei revidiert 78,6 Prozent gelegen. Der National Association of Home Builders/Wells Fargo-Index (NAHB-Index) ist im Februar 2012 auf 29 Punkte angestiegen und lag damit über dem Vormonatswert von 25 Zählern. Marktbeobachter hatten zuvor nur einen Anstieg auf 26 Punkten erwartet.
Das Board of Directors von Foot Locker hat eine Erhöhung der Quartalsdividende um 9 Prozent auf 18 Cents je Aktie beschlossen. Außerdem wurde der Konzern zum Rückkauf eigener Aktien im Gesamtwert von bis zu 400 Mio. US-Dollar ermächtigt. Dabei wurde ein früheres Aktienrückkaufprogramm des Konzerns im Gesamtvolumen von bis zu 250 Mio. US-Dollar abgelöst. Die Aktie gewinnt derzeit 0,6 Prozent an Wert.
Der Nahrungsmittelkonzern Kellogg hat seine Marktposition durch einen milliardenschweren Zukauf verstärkt. Demnach wurde ein Abkommen zur Übernahme der Konzernsparte Pringles des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble (ProcterGamble) geschlossen. Pringles erwirtschaftet jährliche Umsatzerlöse von rund 1,5 Mrd. US-Dollar. Die Übernahme lässt sich Kellogg insgesamt 2,695 Mrd. US-Dollar kosten. Während Aktien von Kellogg um 5,4 Prozent hinzugewinnen, notieren Papiere von Procter & Gamble 0,1 Prozent fester.
Deere (DeereCo (John Deere)) konnte im ersten Quartal angesichts eines starken Umsatzwachstums einen deutlich höheren Gewinn erzielen. Dabei profitierte der Konzern von einer kräftigen Nachfrage nach seinen Produkten. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Der Nettogewinn belief sich auf 532,9 Mio. US-Dollar bzw. 1,30 US-Dollar pro Aktie, gegenüber 513,7 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Der Umsatz nahm im Berichtszeitraum um 11 Prozent auf 6,77 Mrd. US-Dollar zu. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,24 US-Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 6,50 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Die Aktie gibt 3,5 Prozent nach.
Papiere von Henry Schein geben 0,7 Prozent nach. Das Handelsunternehmen für pharmazeutische Produkte und Medizintechnik konnte im vierten Quartal mit einem Gewinnanstieg aufwarten. Auch der Umsatz erhöhte sich deutlich. Die Schätzungen der Analysten wurden geschlagen. Anteile von Abercrombie & Fitch (AbercrombieFitch) klettern um knapp 11 Prozent, obwohl der Modekonzern im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Auf um Einmaleffekte bereinigter Basis wurden aber die Schätzungen der Analysten erreicht.
Der Kabelnetzbetreiber Comcast hat seinen Gewinn im vierten Quartal erhöht. Dabei profitierte er vor allem von starken Zuwächsen im Video- und Internet-Geschäft. Zudem kündigte der Konzern ein Aktienrückkaufprogramm und eine Dividendenerhöhung an. Die Aktie verbessert sich um 4,9 Prozent.
Anteile von Dr Pepper Snapple (Dr Pepper Snapple Group) rücken 2,6 Prozent vor. Der Softdrink-Hersteller steigerte im vierten Quartal seinen Gewinn deutlich. Zurückzuführen war dies auf Preiserhöhungen. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Für Papiere von Dean Foods geht es derweil 10,7 Prozent nach oben. Der Lebensmittelhersteller konnte im vierten Quartal 2011 ihren Verlust reduzieren und übertraf auf bereinigter Basis die Erwartungen der Analysten. Anteilsscheine von Penske Automotive (Penske Automotive Group) geben daneben knapp 3 Prozent ab. Der Automobilhändler erzielte im vierten Quartal einen Umsatz- und Ergebnisanstieg und konnte damit die Analystenprognose schlagen.
Bereits gestern nach Börsenschluss hatte der Lebensversicherer MetLife seine Ergebnisse zum vierten Quartal bekannt gegeben. Der Nettogewinn belief sich auf 1,1 Mrd. US-Dollar bzw. 1,06 US-Dollar je Aktie, nach 51 Mio. US-Dollar bzw. 5 Cents je Aktie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn konnte um 17 Prozent auf nun 1,4 Mrd. US-Dollar bzw. 1,31 US-Dollar je Aktie gesteigert werden. Der operative Umsatz verbesserte sich um 19 Prozent auf 16,41 Mrd. US-Dollar. Die Aktie gewinnt 2,7 Prozent an Wert. (15.02.2012/ac/n/m)