New York (www.aktiencheck.de) - Die US-Börsen notieren am Donnerstag zur Mittagszeit mit unterschiedlichen Vorzeichen. Der Dow Jones gewinnt aktuell 0,22 Prozent auf 13.420,17 Zähler hinzu. Der NASDAQ Composite zeigt ein leichtes Minus von 0,05 Prozent auf 3.104,31 Stellen, während der S&P 500 einen Aufschlag von 0,29 Prozent auf 1.465,20 Punkte verbucht.
Das US-Handelsministerium teilte mit, dass die Lagerbestände im Großhandel im November 2012 gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent gestiegen sind. Volkswirte hatten zuvor lediglich einen Zuwachs von 0,2 Prozent erwartet. Im Vormonat war bei den Lagerbeständen ein Plus von revidiert 0,3 Prozent ausgewiesen worden. Die Umsatzerlöse im Großhandel stiegen deutlich um 2,3 Prozent, nachdem für den Vormonat ein Minus von revidiert 0,9 Prozent ausgewiesen worden war. Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 5. Januar 2013 verschlechtert. Dies gab das US-Arbeitsministerium bekannt. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 4.000 auf 371.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 364.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert auf 367.000 korrigiert. Der gleitende Vier-Wochen-Durchschnitt stieg um 6.750 auf 365.750 Erstanträge für Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung. Dieser Wert ist weniger schwankungsanfällig und daher aussagefähiger.
Die Juwelierkette Tiffany & Co. (TiffanyCo) veröffentlichte enttäuschende Umsatzzahlen für die beiden Monate zum 31. Dezember 2012 und gab einen schwachen Ausblick für das Gesamtjahresergebnis. Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern ein Ergebnis am unteren Ende der konzerneigenen Prognose von 3,20 bis 3,40 US-Dollar. Analysten gehen hier von einem EPS von 3,26 US-Dollar aus. Aktuell verbilligt sich die Aktie von Tiffany um 4,3 Prozent.
Die US-Supermarktkette SUPERVALU konnte im dritten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Dabei wurden die Erwartungen auf bereinigter Basis verfehlt. Wie der Konzern weiter bekannt gab, wurde eine Vereinbarung über den Verkauf von fünf Supermarktketten an ein vom Finanzinvestor Cerberus geführtes Konsortium geschlossen. Im Rahmen des Abkommens trennt sich der Konzern von Filialen, die unter den Marken Albertsons, Acme, Jewel-Osco, Shaw's und Star Market firmieren. Außerdem beinhaltet die Transaktion den Verkauf der Drogerie- und Apothekenketten Osco und Sav-on in-store. Insgesamt beläuft sich das Gesamtvolumen der Transaktion auf rund 3,3 Mrd. US-Dollar. Außerdem wird das Investoren-Konsortium ein Übernahmeangebot in Höhe von 4,00 US-Dollar je SUPERVALU-Aktie in bar vorlegen. Damit will das Konsortium bis zu 30 Prozent der SUPERVALU-Anteilsscheine erwerben. Anteilsscheine von SUPERVALU gewinnen vor diesem Hintergrund 12,2 Prozent an Wert.
Daneben kündigte der Autobauer Ford (Ford Motor) an, seine Quartalsdividende auf 10 Cents je Aktie anzuheben. Zuletzt hatte der Konzern eine Quartalsdividende von 5 Cents je Aktie ausgeschüttet. Die Aktie von Ford legt derzeit 2,6 Prozent zu. (10.01.2013/ac/n/m)